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Normale Ansicht

„50 % in etwa 15 Minuten“ – diese Netzteile wollen die 18-Pro-Modelle

26. September 2026 um 13:05
A close-up photograph of a white power adapter resting on a wooden table in front of a window.

One of the recurring marketing blurbs from Apple was the claim “Up to 50% charge in around 15 minutes.” This line resonates because this strategy maps to how most humans construct their charging strategy: “Crap, I’ve got 5% charge and 15 minutes… am I screwed?”

Apple: No, you’re fine. You’ll have 50% charge in 15 minutes.

While that’s clear, the hardware recipe to get maximum charging is quite specific. The iPhone 18 Pro and Pro Max are the first iPhones to use Adjustable Voltage Supply, which is a spec from the USB Promoter Group. Simply put: the spec allows the phone to ask for the exact voltage it would like.

Rands in Repose

Diese Tabelle war mir bereits im März einen Link wert.

Für das 18-Pro-Max-Modell gelten aufgrund des Akkus nicht nur neue Versandvorschriften (mit einem cleveren Software-Kniff!), sondern auch schnellere Ladezeiten.

Die höchste Ladegeschwindigkeit bekommt man für beide 18er-Modelle mit Netzteilen, die sowohl USB Power Delivery 3.2 sowie eine anpassbare Spannungsversorgung („Adjustable Voltage Supply“) liefern.

AVS („Adjustable Voltage Supply“) ist der Nachfolger von PPS für USB-PD 3.1 und Leistungen bis 240 Watt. Hier lassen sich Spannungen, sofern unterstützt, mit bis zu 48 V flexibel einstellen. Gedacht war das ursprünglich vor allem für leistungsstarke Geräte wie Notebooks. Mit dem iPhone 18 Pro Max landet AVS nun aber erstmals im Smartphone-Bereich.

Techtest

Mit „AVS in SPR“ (Standard Power Range) laden die Neuen in 15 Minuten auf 50 Prozent und in 55 Minuten auf 100 Prozent – beim 17-Pro-Max waren es noch 81 Minuten. In der ersten Ladephase zieht das kleinere 18 Pro rund 40 bis 45 Watt, während das größere Pro Max die 50-Watt-Marke überschreitet.

Neben Apples „40W Dynamic Power Adapter mit 60W Max“ (Affiliate-Link) liefern diese Werte etwa auch Googles „Pixel Flex 67-W-Ladegerät“ (Affiliate-Link).

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Catsup – eine Merktafel für Einkäufe

24. September 2026 um 13:31
A smartphone screen displaying a grocery checklist application with items like catsup and apples.

I think a grocery app should be designed differently from a todo list app. Forever ago, I saw this physical grocery list on Reddit, supposedly from the 1950s. And I was like, that’s it. That’s how a grocery list should work.

Zhenyi Tan

Catsup (4 EUR) übersetzt die uralte Idee einer mechanischen Einkaufsliste mit Schiebern („Was fehlt uns heute?“) verspielt in die Neuzeit1.

  1. Strong opinions, loosely held: Einkaufslisten sind sehr unnötig.
    Wenn sie jedoch so liebevoll sind wie Catsup, mache ich eine Ausnahme. ↩
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#524 – Apples Kamera-App

23. September 2026 um 12:11

Wie hätte ich speziell in dieser Woche die iOS-Kamera-App ignorieren können?

Der Witz ist: Über Apples Kamera-Software gab’s selten groß was zu erzählen. Es ist eine einfach aufgebaute App. Das änderte sich allerdings über die letzten Jahre – und zeigt sich mit dem iPhone 18 Pro sehr deutlich.

Hier das Intro der Episode:

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watchOS: Der App-Umschalter kehrt mit neuer Geste in die Beta zurück

22. September 2026 um 13:46

Die Kritik war anscheinend laut genug: Mit der Beta von watchOS 27.2 kehrt der App-Umschalter zurück. Allerdings öffnet er sich nicht über den ehemaligen Doppelklick auf die Digital Crown, sondern durch langes Drücken auf den unteren Rand einer geöffneten App.

Das ist semi-nachvollziehbar, weil iOS und iPadOS über eine vergleichbare Geste den App Switcher aufrufen. Allerdings funktioniert der Shortcut auf der Uhr nicht auf dem Zifferblatt, sondern ausschließlich aus einer Anwendung heraus.

Zu entdecken ist eine solche Geste nicht – zumindest zum jetzigen Stand. Einen Doppelklick führt man eventuell eher aus.

Wenn die Doppelbelegung tatsächlich für „Live Rewind“ reserviert bleibt, obwohl das Feature nicht global und lediglich auf zwei Modellen der Uhr funktioniert, sollten Watch-Nutzer:innen mindestens eine Auswahloption bekommen.

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Apples Handgelenk Band

21. September 2026 um 14:51

Ignorieren wir den „Hand strap“ für die QuickTake 200, dann sind der iPod touch Loop sowie die Remote Loop die einzigen Bänder fürs Handgelenk aus Apples 50-jähriger Geschichte – zumindest bis letzte Woche.

A person's hand holding a white earbud charging case attached to a purple lanyard.

Apples neues Handgelenk Band befestigt man an einer separaten iPhone-Hülle oder etwa direkt am AirPods-Case1. Es orientiert sich am Design des Crossbody Straps aus dem letzten Jahr.

Ich wette, Apples Marge für das 30-Euro-Bändchen stimmt. Trotzdem bleibt der flache Knopf am eng gewebten Garn mit integrierten Magneten erstaunlich nett.

Meine einzige Kritik: Es ist eine relativ dauerhafte Befestigung. Die Handschlaufe lässt sich einfach lösen, die Befestigungsschlaufen fummelt man aber nur mit etwas Aufwand wieder raus.

  1. Als Apple im Jahr 2022 die Öse am Kopfhörer-Case einführte, überließ der Konzern den Zubehörverkauf anderen Herstellern so wie Incase. ↩
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Kalenderwoche 38: über Agassi und Burning Man

20. September 2026 um 22:22
Ein Screenshot eines Web-Artikels mit dem Titel „Cleaning Up Poop: The Human Labor Behind Waymo“, der eine Illustration eines mit Schmutz bedeckten Arbeiters neben einem autonomen Fahrzeug zeigt. Neben dem Artikel ist eine Person zu sehen, die in ein Mikrofon spricht, sowie weitere Vorschaubilder von Medieninhalten und ein Musikplayer am unteren Rand.

Zeug aus KW38, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …

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Unboxing – das iPhone 18 Pro Max

19. September 2026 um 10:02

➝ YouTube

Mein Live-Unboxing, hier noch einmal hochauflösend fürs Archiv.

Das 18 Pro ist inzwischen frisch eingerichtet; zwei Stunden hat es diesmal gedauert. Es sind Kleinigkeiten wie das Setup der Wallet-Kreditkarten, die ausbremsen.

Den Prozess habe ich für mich über die Jahre allerdings weitgehend gestrafft – Bankkonten mit verkopften Anmeldeprozeduren sind abgestoßen. Meine Passwort- und Lizenz-Datenbanken sind aufgeräumt. „Passkeys all the way“ – zumindest überall dort, wo sie angeboten werden.

Und ja: Einmalcodes, die per Mail kommen, nerven – sogar ungemein. Allerdings hat der Anbieter dann nie ein Kennwort, das er verdödeln kann.

Was wirklich ärgert: Apples vorinstallierte iOS-Software. Diese Apps einzeln runterzuwerfen, fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an. Aber andersherum: Apps zum Download lassen sich flotter über Spotlight finden als im App Store.

Die meiste Zeit geht für persönliche Einstellungen drauf, die ich unbedingt ändere. Etwa die 4K-Videoaufnahmemodi, alle Anpassungen ans Teilenmenü oder dass etwa iMessages nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden.

Allerdings sind es genau diese Einstellungen, durch die sich ein neues Telefon neu anfühlt. Welches alternative App-Icon? Wo platziert?

All das fühlt sich wie ein Umzug an, bei dem man seine Wohnung neu einrichtet – Wände streicht und Möbel rückt. Wie ein Herbstputz ist das anstrengend, aber auch sehr befriedigend.

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Outerline – so simpel wie Markdown selbst

17. September 2026 um 13:19

Der öffentliche TestFlight für Outerline läuft seit Mai; jetzt ist der Markdown-Editor für macOS und iOS erschienen. Gute Software will halt durchdacht sein.

A smartphone screen displaying a library folder view for managing documents and notes.

Über den Sommer hinweg habe ich dort nicht nur reingetippt, sondern auch gerne die Release Notes mitgelesen. Über ein optionales Abo kann man in diesem Stil auch seine eigenen Schreibereien unter einer outerline.so-URL veröffentlichen.

Ich schätze die abgespeckte Struktur und den verständlichen Aufbau, die an Ulysses erinnern. Ohne Brimborium speichere ich damit einzelne .md-Dateien aufs iCloud Drive. Am Mac kann man diesen Ordner auch direkt via Type oder Capture mit Text füttern.

Die Markdown-Formatierung lässt sich mit einer Seite-an-Seite-Ansicht schnell auf Tippfehler überprüfen. Über Wiki-Style-Verlinkungen und MCP-Server lest ihr in der dazugehörigen Hilfe.

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#523 – mehr Kleinigkeiten aus iOS 27

16. September 2026 um 14:17

Vier Monate später trugen sich mehr Kleinigkeiten zusammen; iOS 27 ist ein Trog mit vielen kleinen „Quality of Life“-Verbesserungen.

Die Zusammenstellung dieser unscheinbaren Änderungen in jedem Sommer führt regelmäßig zu meinen absoluten Lieblingsvideos.

Hier das Intro der Episode:

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„Swipe Down for Search or Ask“

15. September 2026 um 09:51

Ohne Spracheingabe bestand am iPhone nie die Möglichkeit, Spotlight außerhalb des Home- und Sperrbildschirms aufzurufen. Mit Siri AI geht das jetzt – nur nicht bei uns.

Wenn wir über fehlende Funktionen für iOS 27 in der EU sprechen, fehlt mir insbesondere diese Interaktion.

Spotlight, as you know it, is gone in iOS 27. Swiping down from the middle of the Home Screen now opens Search or Ask, where you can type or speak to Siri. Apple rebuilt the underlying search index at the same time, so returned results are more current.

via MacRumors

Für iPadOS existiert ein solcher Hack; fürs iPhone nicht. Apples Telefon benutzt sich signifikant besser, wenn man Spotlight auch aus geöffneten Apps heraus aufrufen kann.

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iPhoneBlog #one: Preiserhöhung plus Podcast

14. September 2026 um 13:48

iPhoneBlog #one kostet ab nächster Woche 7 EUR / Monat oder 70 EUR / Jahr. Es ist die erste Preiserhöhung nach 10 Jahren, in denen ich jede Woche ein zirka 5-minütiges Video veröffentlicht habe.

Weil niemand gerne mehr bezahlt, lege ich dem Abo ab sofort einen wöchentlichen 10-Minuten-Podcast obendrauf. Wie sich das anhört und was man dort bekommt, entnehmt ihr den ersten Episoden, die ich seit dem Frühling aufzeichne.

Eine Collage von Webseiten-Ausschnitten mit verschiedenen Artikelüberschriften, darunter Themen wie kreativer Schwung, Flipper, Online-Shopping-Trends und Risikokapital, illustriert mit verschiedenen Fotos und Grafiken.

Diese Links führen zu den Blogposts meiner bereits aufgenommenen, bislang unveröffentlichten Podcast-Episoden. Thematisch scheren sie bewusst aus dem üblichen iPhoneBlog-Programm aus – und genau das bereitet mir enorm viel Spaß: Kalenderwoche 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 und 35.

Die erste reguläre Episode für alle Abonnent:innen erscheint nächsten Sonntag.

Etwas Neues anzufangen, fühlt sich immer komisch an. Mir schlackern die Beine. Deshalb bin ich sehr gespannt auf euer Feedback.

Ansonsten ändert sich nichts; umstellen müsst ihr ebenso nichts – neue Audiofolgen schlagen ab nächster Woche auch im Podcast-Feed auf. Der neue Preis gilt ab nächsten Sonntag. Für bestehende Abos greift er automatisch mit der jeweils nächsten monatlichen beziehungsweise jährlichen Verlängerung.

Ich weiß eure anhaltende Unterstützung wirklich sehr zu schätzen! Nur sie ermöglicht das iPhoneBlog. Danke!

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Siri AI in der EU

13. September 2026 um 15:29

Mit einem US-App-Store-Account zeigt sich Siri AI auch auf iPhones in der EU. So eingeloggt, lassen sich trotzdem noch App-Updates aus dem DE-Store einspielen. Es fehlen jedoch diverse Abo- und Einmalkäufe – wirklich praktikabel ist das also nicht.

This image displays three different iOS application screens featuring subscription and purchase options for Acme Weather, Apple Music, and Tot Pocket.

Oder direkter: Für mich ist das nicht dauerhaft benutzbar und deshalb lediglich ein glorifizierter Testlauf. Am Vorabend von iOS 27 bin ich mit einem externen KI-Abo sowie einer Voice-zu-Text-Tastatur schlicht besser beraten.

Allerdings ist Apples Chatbot derzeit „designed for the masses“ und ich habe keine Zweifel daran, dass er sie so erreicht. Mit den Integrationen in unsere täglich verwendete Software hat der leuchtende Orb größere Ambitionen.

Und ehrlich gesagt: Für Apple ist das genau der richtige Hebel – nur halt noch nicht in der EU.

Mac and Apple Vision Pro users in the EU will be able to access Siri AI when set to a supported language. Siri AI will not be available initially in the EU in iOS, iPadOS, and watchOS. Apple is working hard to find a path forward that preserves its users’ privacy and security.

Apple.com/Newsroom

Dauerhaft tragbar erscheint mir dieser Fork für Europa allerdings nicht: Siri AI strickt iOS grundsätzlich neu – mit fragwürdigen Opt-ins.

Apples integrierte KI ist nicht einfach nur ein Feature, das man nach Belieben an- und wieder ausknipst. Sie stellt iOS fundamental anders auf; auch wenn das heute noch nicht deutlich erkennbar ist.

A close-up view of an iPhone screen displaying the Ask ChatGPT widget interface with an active voice interaction animation.

Ich empfinde es als untragbar, dass der Digital Markets Act konkurrierenden KI-Assistenten einen Zugriff auf dieselben tiefen OS-Funktionen ermöglichen will – insbesondere wenn man ohnehin nur die Wahl zwischen den KI-Modellen anderer Tech-Riesen hat.

Und trotzdem scheint mir Apple derzeit in einer Situation, die Suppe auslöffeln zu müssen – allein schon deshalb, weil die eigene Weiterentwicklung von iOS es erfordert.

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Kalenderwoche 35: von Pinball bis WordPress

30. August 2026 um 17:46

Zeug aus KW35, das ich gelesen, geschaut, gehört und genossen habe:

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Kalenderwoche 34: von Rasenmähern und Servern

23. August 2026 um 17:44

Zeug aus KW34, das ich gelesen, geschaut, gehört und genossen habe:

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Kalenderwoche 33: die Kunst in Kontakt zu bleiben

16. August 2026 um 17:43

Zeug aus KW33, das ich gelesen, geschaut, gehört und genossen habe:

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Es zählt, weil es ein iPhone ist, nicht weil es neu ist.

10. September 2026 um 10:29

Tim Cook legte charmant für Ternus auf, der dann aber auch direkt verwandelte. Er platzierte das iPhone direkt zum Anpfiff im absoluten Mittelpunkt – von Apple selbst, aber auch als „intelligente und persönliche Zentrale“. Die Aussage war klar: Du brauchst keine anderen KI-Computer!

A close-up photograph of a smartphone screen displaying an image of the moon's surface rising against a dark sky.

„When you have been to the moon. Where do you go next?“

Das Duo zeigt der Industrie den korrekten Fold-Formfaktor – nicht nur mit seiner Reisepassgröße, sondern auch durch die Gleichberechtigung beider Displays. Apples Foldable stellt erstmals die wirklich schwierige Frage: „Warum zwei Bildschirme?“

Das iPhone Air diente mit seiner Hardware im letzten Jahr als vorgeschaltetes Experiment; die Software ist jedoch das Alleinstellungsmerkmal für die neue Form.

Ohne Vorlauf, mit nur wenigen frühzeitig eingeweihten Entwicklerpartnern sowie einer Preismarke, die jeder rechtfertigen muss, wird es zweifellos ein holpriger Anlauf. Wir wissen nicht einmal, ob Apple alle seine eigenen Apps zum Start im Oktober vorbereitet hat.

Und der Preis ist der Preis. Dieses Telefon wird mit seiner zweiten Generation und einem möglicherweise überstandenen RAMageddon nicht günstiger. Der Preis bleibt der Preis.

Deshalb ist die Software so wichtig; sie entscheidet darüber, ob man damit mehr macht als mit Apples wohl bestem iPhone ever™ – dem 18 Pro (Max).

Diese Animation … „I can’t.“

Die Kompromisse fallen überraschend überschaubar aus. Wer die Pro-Video- und Fotofunktionen vermisst, ist hier nicht die Zielgruppe. Kein Action Button, kein Face ID und das insgesamt reduzierte Kamerasystem werfen trotzdem die Frage auf: Warum mehr bezahlen für weniger?

Plus, Mini und Air hatten nie eine Chance, sich besser zu verkaufen als Apples Standard- und Pro-Modelle. Zugegeben: Das war auch nie ihre Aufgabe.

Aber welche Aufgabe hat das Duo? Es ist zu anders, um nur ein weiteres Modell in der Aufstellung zu sein. Es ist nicht nur eine andere Verpackung der gleichen Idee.

„Like other iPhones, it packs the power of a computer. But it can take the shape of a computer…“

Das ist derzeit nur Marketing; aber ist das auch ein ausgerufenes Ziel? Bleibt es mehr als zwei Generationen im Line-up, um dafür auch nur annähernd eine Chance zu bekommen? Mit dem Duo lebt etwa das Standby-Feature wieder auf, das nach seiner ersten Vorstellung vor drei Jahren quasi vergessen wurde.

A foldable smartphone resting in a stand position displaying an analog clock face.

Das Duo ist Apples Chance, eigene Produkte zu kannibalisieren – von kleinen iPads bis zu großen Telefonen. Es bietet die Möglichkeit, sich breiter aufzustellen und die Abhängigkeit vom klassischen iPhone-Geschäft auf mehr Schultern zu verteilen.

Deshalb die Frage: Neues iPhone oder tatsächlich neuer Computer?

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