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Lese-Ansicht

PoseKit – 3D-Modelle für Screenshots aus neuen Perspektiven

Wie viele Mockup–Apps für gerahmte Screenshots kann man besitzen? Die Antwort lautet wie immer: „Ja.“

Three iPhone screens displaying video editing software with different preview windows: the left shows a rotated perspective of coffee cups on a tray, the center shows a phone screen with highlighted text, and the right shows a map application on a phone.

PoseKit ist eine Geschwister-App von ByePhotos und befreit eure Bildschirmfotos aus ihrer immer gleichen Frontalperspektive. Sogar kurze Kamerafahrten sind im 15-Euro-Einmalpreis inbegriffen.

Eine optionale Objektivunschärfe rückt Details in den Fokus, die man explizit, aber unaufdringlich hervorheben will.

Ich bin ein großer Fan der Positionssteuerung. Anstatt das 3D-Modell lediglich ungenau mit den Patschehändchen innerhalb des Frames zu verschieben, nutzt man präzise Schieberegler. Andere Apps schauen sich diese Idee bitte ab!

Die Grafiken, die mit nur wenigen Gesten entstehen, sind nicht komplett neu. Diese Posen jedoch mit lediglich zwei Handgriffen direkt am Telefon zu erstellen, ist für alle, die Software zeigen oder präsentieren, ein echtes Geschenk.

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Cover Flow, Click Wheel, NostalgicPod

Eine Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone hält, auf dessen Display eine Musik-App im Stil eines klassischen iPods mit Click-Wheel angezeigt wird.

With all due respect to the mods, I just wanted to share that NostalgicPod is finally live on the App Store! […]

The default look is slightly modernized. That was actually one of Apple’s conditions for approving the app on the App Store. But you can switch to the Classic Ring style anytime from Settings, and I show how to do it in the video.

r/AppleMusic

Erst in der letzten Woche wettete ich dagegen, dass dieses „little project“ – NostalgicPod – mal im App Store aufschlägt.

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„My iPad Runs Steam Now“

A close-up of a laptop screen showing a permission popup for 'Audio Hijack' software, asking for system audio and microphone access. The laptop is placed on a desk with a hand visible on the keyboard, and a tablet is seen in the background.

„My iPad Runs Steam Now“ ist nur einer von mehreren interessanten Aufhängern1 dieses sorgfältig recherchierten Videos von Quinn Nelson. Und ich stimme ihm zu: macOS in einer virtuellen Maschine auf dem iPad war vor einigen Jahren mal verlockend; inzwischen will man dort schlicht und direkt Mac-Apps benutzen.

Mit einem Fernzugriff läuft macOS nämlich bereits in einem Fenster von iPadOS. Heute fehlt dem iPad der bunte Blumenstrauß von Software, die gerade auf macOS entsteht – selbstgeschriebene Apps und KI-Agenten, die sich in die (hervorragenden und weitreichenden) Bedienungshilfen hängen.

Speziell stolpert Software bei der Distribution über den App Store. Dieser Vertriebsweg erscheint mit Blick auf persönliche Software veraltet – nicht nur sein Prüfprozess, sondern insgesamt der Aufwand, um Software zu teilen.

Native Apps waren Web-Apps seit nunmehr 20 Jahren überlegen. Mit personalisierter Software nähern wir uns jedoch einem Punkt, an dem ich lieber meine selbstgehosteten Apps und Skripte im privaten Tailscale-Netzwerk über den Browser öffne. Ich bekomme sie nicht nur schwierig in den App Store, sondern ich will sie dort überhaupt nicht veröffentlichen. Es ist Software für mich und iOS/iPadOS scheinen auf diese Zukunft nicht vorbereitet.

  1. Seine Jailbreak-Exkursion wäre ein eigenes Video wert. „Er ist tot, Jim!“ ↩
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Catsup – eine Merktafel für Einkäufe

A smartphone screen displaying a grocery checklist application with items like catsup and apples.

I think a grocery app should be designed differently from a todo list app. Forever ago, I saw this physical grocery list on Reddit, supposedly from the 1950s. And I was like, that’s it. That’s how a grocery list should work.

Zhenyi Tan

Catsup (4 EUR) übersetzt die uralte Idee einer mechanischen Einkaufsliste mit Schiebern („Was fehlt uns heute?“) verspielt in die Neuzeit1.

  1. Strong opinions, loosely held: Einkaufslisten sind sehr unnötig.
    Wenn sie jedoch so liebevoll sind wie Catsup, mache ich eine Ausnahme. ↩
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Outerline – so simpel wie Markdown selbst

Der öffentliche TestFlight für Outerline läuft seit Mai; jetzt ist der Markdown-Editor für macOS und iOS erschienen. Gute Software will halt durchdacht sein.

A smartphone screen displaying a library folder view for managing documents and notes.

Über den Sommer hinweg habe ich dort nicht nur reingetippt, sondern auch gerne die Release Notes mitgelesen. Über ein optionales Abo kann man in diesem Stil auch seine eigenen Schreibereien unter einer outerline.so-URL veröffentlichen.

Ich schätze die abgespeckte Struktur und den verständlichen Aufbau, die an Ulysses erinnern. Ohne Brimborium speichere ich damit einzelne .md-Dateien aufs iCloud Drive. Am Mac kann man diesen Ordner auch direkt via Type oder Capture mit Text füttern.

Die Markdown-Formatierung lässt sich mit einer Seite-an-Seite-Ansicht schnell auf Tippfehler überprüfen. Über Wiki-Style-Verlinkungen und MCP-Server lest ihr in der dazugehörigen Hilfe.

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#523 – mehr Kleinigkeiten aus iOS 27

Vier Monate später trugen sich mehr Kleinigkeiten zusammen; iOS 27 ist ein Trog mit vielen kleinen „Quality of Life“-Verbesserungen.

Die Zusammenstellung dieser unscheinbaren Änderungen in jedem Sommer führt regelmäßig zu meinen absoluten Lieblingsvideos.

Hier das Intro der Episode:

Weiterlesen

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„Swipe Down for Search or Ask“

Ohne Spracheingabe bestand am iPhone nie die Möglichkeit, Spotlight außerhalb des Home- und Sperrbildschirms aufzurufen. Mit Siri AI geht das jetzt – nur nicht bei uns.

Wenn wir über fehlende Funktionen für iOS 27 in der EU sprechen, fehlt mir insbesondere diese Interaktion.

Spotlight, as you know it, is gone in iOS 27. Swiping down from the middle of the Home Screen now opens Search or Ask, where you can type or speak to Siri. Apple rebuilt the underlying search index at the same time, so returned results are more current.

via MacRumors

Für iPadOS existiert ein solcher Hack; fürs iPhone nicht. Apples Telefon benutzt sich signifikant besser, wenn man Spotlight auch aus geöffneten Apps heraus aufrufen kann.

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KeepDates – damit kein Geburtstag überrascht

An Apple Watch Ultra display showing a Smart Stack with birthday notification and activity ring widgets.

iOS 27 zeigt penetranter und in mehr digitalen Ecken die Geburtstage eurer Kontakte. Das funktioniert bereits in der Beta recht zuverlässig. Als vorausschauenden Kalender für die Darstellung dieser Jahrestage von Freunden und der Familie empfinde ich Cardhop als äußerst gelungen.

A screenshot of a mobile birthday tracking application showing a list of upcoming birthdays for various contacts.

KeepDates (4 EUR) liefert mir eine gleichwertige Vorschau (auch als Widget) und beinhaltet auf Wunsch übersichtlich alle Jahrestage oder andere Jubiläen, die ihr in den iOS-Kontakten hinterlegt habt.

Wusstet ihr, dass man in den Kontakten persönliche Erinnerungstage hinterlegen kann? Beispielsweise „kennengelernt am …“ oder „ein Pärchen seit …“

Ich nicht!

Obendrein setzt ihr in KeepDates für individuelle Personen einen Push-Alarm und vermerkt, wenn ihr euch bereits um eine Feierlichkeit gekümmert habt – beispielsweise indem schon ein Geschenk besorgt wurde.

Die Visualisierung für diesen Geburtstagskalender, der sich aus der iOS-Kontaktdatenbank speist, steht für meine Anforderungen im Vordergrund. Auch deshalb, weil ich natürlich nicht täglich in meinen Terminplaner schaue.

Auch die anderen Eckdaten stimmen: KeepDates besitzt ein unaufgeregtes, aber modernes iOS-Design. Es ist über einen Einmalkauf zu erwerben und vermeidet jede Online-Konto-Abhängigkeit.

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PageFeed – RSS-Feeds durchgeblättert

Three screens from the PageFeed mobile application showing an article view, a news feed, and the manage settings menu.

No endless scroll. No algorithm deciding what you see. Just the writers you choose — turned page by page, the way a newspaper used to feel.

PageFeed

Nichts für berufliche RSS-Leser:innen, aber ein erfrischender Take für die Kategorie der Feed-Reader.

Ihr wollt hier explizit nur wenige Quellen eintragen, von denen ihr dann aber keinen Eintrag übersehen möchtet – „Calm Feeds“, etwa für einen entspannten Sonntagvormittag.

Statt TikTok-Scrolling tippt ihr fürs Umblättern hier wie am Kindle. In die meinungsstarke Aufmachung lässt sich kaum reinquatschen: Lediglich zwischen unterschiedlichen Schriftgrößen sowie einem E-Ink-Mode wählt ihr aus. Das nenne ich Mut zur Entscheidung!

Der Sync verläuft nicht nur zwischen euren iPhones und iPads, sondern reicht bis ins Web – bereits die kostenlose Version ist viel zu großzügig. Mit nur wenigen Euro schaltet ihr alle anderen Nettigkeiten frei.

PageFeed fühlt sich wie eine typische Später-Lesen-Anwendung an, bleibt aber ein Feed-Reader – eine liebevolle Verpackung von RSS-Abos.

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Shareshot 2 – mehr als nur Screenshots in Gehäuserahmen

„There’s no longer any excuse for posting unframed screenshots!“

Ganz meine Meinung.

A person holding an iPhone displaying a mobile photo editing or formatting application.

Zwei Jahre nach Release rahmt Version 2 nun auch Text, erzeugt Bilder aus URLs, zensiert sensible Informationen wie Kennzeichen oder Gesichter und tut all das in einem Atemzug für mehrere Screenshots am Stück – und obendrein auch auf macOS.

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„Sleeve“ zwingt Apple-Music-Alben ins Cover Flow

„Turn sideways. Glide through your library.“ Sleeve schiebt eure Apple-Music-Bibliothek in eine Old-School-Cover-Flow-Ansicht – inklusive einer Fingerschnippgeste, um das Cover auf die Rückseite zu drehen.

Sleeve, Apple Music, Cover Flow, Album Cover, Musikbibliothek, NostalgicPod, Longplay, Album Wall, Musik-Apps, iPhone

Noch etwas verspielter interpretiert NostalgicPod diese alte iPod-Idee. Die an dieser Stelle erwähnte Software bleibt vorerst jedoch in einer TestFlight-Beta.

Haltet ihr das iPhone hochkant, wechselt die Ansicht zu einer „Album Wall“ – bekannt etwa von Longplay. Diese Wand mit Covern driftet langsam über den Screen – bildschirmschonerähnlich und komplett ohne Steuerelemente.

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mood.camera: „Double exposure inspiration“

This screenshot displays the double exposure blending mode interface within the Mono 1600-U camera application.

Double exposures require a different approach to composition, as you need to think about two frames and how they’ll interact. Unlike using a photo editor to blend images, you’re limited to the environment immediately around you, which might not always have exactly what you need. But, like most limitations, that can lead to more creative and unexpected photos.

mood.camera/double-exposure-inspiration

Handarbeit: Die gelinkte Inspirationsseite ist ein fantastischer Einstieg in das kreative Potenzial der Doppelbelichtung in mood.camera.

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„A blast from the past“ – BitCam

Einige der interessantesten Kamera-Apps entstehen in den Héliographe Studios. BitCam stieß erst vor 10 Monaten zu ihrem Portfolio und geht ursprünglich auf die Iconfactory zurück, die sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen damit selbst beschenkte.

Drei Smartphones nebeneinander, die jeweils die Kamera-App BitCam zeigen. Jeder Bildschirm präsentiert einen anderen Retro-Filter mit Pixel- oder Raster-Effekten auf einem Selfie einer Person mit Brille, ergänzt durch Bedienelemente wie Regler für Pixelgröße und Kontrast.

I see many fewer artificially aged or worn pictures these days, and the range of filters has expanded into a greater array of interesting photographic effects. The Iconfactory’s new BitCam, a nostalgic dithered camera app, would at first seem to be another filter and just a gimmick. It accurately reproduces the look and feel of a 1984-style Macintosh app down to using a similar dithering algorithm to what Bill Atkinson baked into the graphics-primitive QuickDraw system that drove the graphical user interface and drawing programs—and that’s now also baked into iOS.

Macworld | Glenn Fleishman (2016)

Zugegeben: Nach dem initialen Start tat sich bei BitCam wenig. Ich hege nun die Hoffnung, dass unter neuer Schirmherrschaft künftig nur noch der Look von gestern bleibt.

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Serialbox – dein Leben, gezeichnet als Comic

In den 90er-Jahren liebte ich Comix Zone – ein Mega-Drive-Spiel, in dem ein Comiczeichner durch sein eigenes Bilderbuch hüpfte.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Fototagebuch-App im Comic-Stil. Sie zeigt das Datum vom 23. August 2026 und den Standort Helsinki sowie eine Sammlung illustrierter Bilder, die Szenen aus einem Einkaufszentrum und eine Person mit Baseballkappe darstellen.

Serialbox hält euren Alltag in einem ähnlichen Look fest. Knipst Momente, die dann automatisch in typischen Panels arrangiert werden – wahlweise mit eigener Eingabe von Ort, Zeit und Text.

Patentiert und ohne AI: Dieser Fotofilter verzeiht unvorteilhafte Perspektiven und fehlendes Make-up. Es ist eine abstrakte Dokumentation eures Alltags, eines Ausflugs oder einer Reise.

Die Bildkästchen lassen sich kinderleicht verschieben; den Bildausschnitt und die Wahl des Formats nehmt ihr wahlweise auch in die eigene Hand.

Diese Leichtfüßigkeit macht Serialbox von Tinrocket so charmant. Ihr steckt nur so viel Zeit rein, wie ihr wollt, aber immer entsteht eine Minigeschichte und Erinnerung.

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Bookmarks ≠ Bookmarks

Mobile App-Schnittstelle, die eine Liste von Kategorien wie „Ungelesen“, „Mit Stern“, „Gelesen“ und „Alle“ mit Elementanzahl, eine Suchleiste und eine Fortschrittsanzeige für das Herunterladen von Bildern zeigt.

Dinge, die ich kaufen möchte, parke ich zuerst als Link in GoodLinks. Hashtag: „Shopping“. Liegen sie dort ein Weilchen, verschwindet manchmal die Kauflust. Andererseits kuratiere ich so eine perfekte Liste für potenzielle Geschenke – respektive Geschenkideen für Freunde und die Familie.

GoodLinks speichert grundsätzlich alle Adressen, die ich mir im Netz merken möchte – inklusive Read-it-Later-Artikeln.

Allerdings sichere ich dort keine Lesezeichen, auf die ich tagtäglich zugreife …

Smartphone-Display mit der Benutzeroberfläche der „Quiche Plus“-App, die eine Favoritenliste von Websites und eine Nachricht des Entwicklers anzeigt.

Dieses Dutzend häufig aufgerufener Webseiten liegt nämlich als „Favorites“ in Quiche – leider ohne Synchronisation zwischen meinen Computern. Das ändert sich hoffentlich, wenn die iPad-Version des Browsers mal alle TestFlight-Flugstunden absolviert hat.

Einer dieser „Favorites“ ist tinypad.app – eine sortierte Absprungplattform für mehr Lesezeichen. Als generelle Startseite im Browser ist mir das junge Projekt noch eine Spur zu langsam, allerdings funktioniert es als clevere und aufgeräumte Erweiterung meiner Bookmarks.

Ein Tablet-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Lesezeichen- und Leselisten-App. Eine linke Seitenleiste enthält Kategorien und Filter, während das Hauptfenster gespeicherte Einträge mit Aktionen wie „Play“, „Watch“ und „Read“ sowie Daten und Tags auflistet. Der restliche Bereich des Bildschirms zeigt einen weichen, abstrakten blau-grünen Hintergrund.

Links für aktuelle Projekte verwaltet DoMarks. Es ist für mich eine ausgelagerte und temporäre Verwaltung von Netzinhalten, an denen ich arbeite. Es finden sich dort eigentlich nie mehr als 50 aktive Links gleichzeitig.

Dort hake ich Webadressen als „completed“ ab und lasse sie nach einem Monat automatisch entfernen. Es ist ein Sammelbecken, das regelmäßig abgelassen wird, um den Überblick zu behalten.

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Screeny – Screenshots in Szene gesetzt

Als Tipp bereits vorgestellt, hier aber nochmals explizit in Szene gesetzt: Screeny ist seit einigen Monaten meine häufig genutzte App, um Screenshots in die passenden Gehäuserahmen zu quetschen.

Zwei nebeneinander liegende Ansichten einer App zur Bearbeitung von iPhone-Mockups auf einem Smartphone.

Extravagant ist hier die Möglichkeit, bequem in einen Bildausschnitt zu zoomen, ohne dafür eine Bildbearbeitung anzukurbeln. Das setzt oft Details in den Fokus, die sonst nicht so deutlich hervorstechen.

Außerdem exportiert Screeny kurze Clips bewegter Screencasts, lässt sich per MCP ansprechen und läuft inzwischen auch auf iPadOS und macOS.

Ein Einmalkauf, der sich für mich bereits vielfach bezahlt gemacht hat.

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watchOS 27 nimmt der Digital Crown ihren Doppelklick

Zwei Apple-Watch-Displays nebeneinander, die die App-Übersicht zeigen. Links ist eine Foto-App mit einer Strandaufnahme zu sehen, die mit einem roten X-Symbol geschlossen werden kann. Rechts ist eine Wetter-App für Cupertino mit einer Temperatur von 19 Grad und dem Status „Meist wolkenlos“ dargestellt.

Previously, a double press of the Digital Crown would surface your currently open apps, allowing you to switch between them or close them. Now, a double press does the same thing as a single press: opening the new dynamic app grid. I used the App Switcher infrequently, but when I did, it was useful, so I hope Apple reverses course.

Jonathan Reed | MacStories

Bis zur aktuellen Beta 5 hielt sich meine Hoffnung, dass Apple die Doppelbelegung der Digital Crown – der Doppelklick führte ins „watchOS Dock“ – nicht komplett streicht. Das bremst den Wechsel zwischen Apps nämlich signifikant aus.

Selbst das Verhalten vor watchOS 10, bei dem ein Doppelklick schlicht zur zuletzt geöffneten Anwendung sprang, war besser als die Abkürzung generell zu entfernen.

Zugegeben: Der App-Umschalter ließ nie glorreich multitasken. Trotzdem war es immer der schnellere Weg, um zwischen einer Handvoll der zuletzt genutzten Anwendungen hin und her zu springen.

Solange das neue „dynamische App-Raster“ keine vollständig freie Belegung zulässt, mit der ihr Apps dort dauerhaft anspinnt, ist es kein Ersatz. Und selbst dann ist es lediglich eine feste Auswahl und ersetzt nicht den Verlauf der zuletzt verwendeten Apps.

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Behalten oder löschen? ByePhotos gamifiziert das Ausmisten der Fotobibliothek

Exakt ein Jahr lang sortiere ich nun schon Fotos aus – und zwar täglich.

Pflichtbewusst, fast religiös, bin ich dieser täglichen Aufgabe nachgekommen. Keinen Tag habe ich verpasst; irgendwie konnte ich immer ein paar Minuten fürs Ausmisten finden und so über ein paar schöne Erinnerungen stolpern.

Schlussendlich konnte ich meine Bibliothek um zirka 15.000 Fotos reduzieren – und dabei einigen Aufnahmen gleich noch ein Herz verpassen.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine App zur Fotoverwaltung. Zu sehen ist ein schwarz-weißes Selfie einer Person mit Brille und Baseballkappe, umgeben von verschiedenen App-Bedienelementen, Metadaten und Schlagworten.

ByePhotos adaptiert die grundsätzliche Idee, sich über Tinder-Style-Wischgesten für oder gegen Bilder zu entscheiden. Shutter Declutter ließ mich im Gegensatz dazu ganze Bilderstrecken ignorieren und lediglich die misslungenen Aufnahmen löschen.

Nicht so bei ByePhotos: Es fordert von euch eine explizite Entscheidung: behalten oder wegwerfen?

Pro Foto trefft ihr diese Auswahl und ByePhotos zählt mit: Eine Prozentanzeige zeigt, wie viele Fotos ihr bereits „reviewed“ habt.

Dieses Konzept ist für mich motivierend genug, noch mal anzufangen … insbesondere weil ich bislang meine rund 3.000 Videoclips komplett ignoriert habe. Hier kann ich meine Bibliothek nach Dateityp oder Album filtern (Screenshots, Favoriten etc.), was die Durchsicht erheblich vereinfacht.

ByePhotos bietet zusätzlich die Möglichkeit, eure Schnappschüsse gesammelt in Alben zu stecken, Videos und Fotos kleinzurechnen sowie Miniänderungen direkt vorzunehmen – etwa einen besseren Zuschnitt. Nicht selten habe ich mir das im letzten Jahr gewünscht, war dann aber immer zu faul, das jeweilige Bild in der Bibliothek aufzustöbern.

Wie schon vor einem Jahr betont: Gesparter Speicherplatz ist mir relativ egal, ich genieße die Übersichtlichkeit.

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„Playback“ gräbt vergessene Songs aus eurer Apple-Music-Bibliothek

Playback buddelt nach vergessenen Songs in eurer eigenen Musikbibliothek und verspricht durch eine digitale Merkmalsanalyse kohärente Playlisten. „Genius!“

Eine Person in einem weißen T-Shirt, einer beigen Cordhose und Kopfhörern hält ein Smartphone mit einer Musik-App-Oberfläche in der Hand.

Ein Apple-Music-Abo ist nicht zwangsläufig notwendig, aber eure Bibliothek sollte für die Ermittlung von Genre-Verwandtschaft und Songtempo ein wenig gefüllt sein. Mit meinen 5.000 Songs in Apples Musikabo funktioniert diese Entdeckungsreise.

Das an Cover Flow angelehnte Interface hat meine Tochter und mich gerade für zwei Stunden auf die Couch gefesselt und durch einzelne Songs springen lassen. Allein das waren mir die 7 EUR bereits wert.

Durch die Kodierung der Titel in eine Art „Energielevel“ entstehen zusammenpassende Songabfolgen, die sich zusätzlich als Playlisten abspeichern lassen.

Wie präzise ist der Algorithmus? Keine Ahnung! Was mich hier aufhorchen ließ: Die Abspielreihenfolge der Songs steht augenblicklich, lässt sich über eine interaktive Kurve immer und immer wieder neu erzeugen und startet mit der Musikwiedergabe direkt. Dabei pflastert ihr Apple Music nicht mit diversen Wiedergabelisten zu.

Trotzdem noch einmal der explizite Hinweis: Playback widmet sich ausschließlich euren Songs und mischt kein neues Material unter.

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