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Normale Ansicht

Es zählt, weil es ein iPhone ist, nicht weil es neu ist.

10. September 2026 um 10:29

Tim Cook legte charmant für Ternus auf, der dann aber auch direkt verwandelte. Er platzierte das iPhone direkt zum Anpfiff im absoluten Mittelpunkt – von Apple selbst, aber auch als „intelligente und persönliche Zentrale“. Die Aussage war klar: Du brauchst keine anderen KI-Computer!

A close-up photograph of a smartphone screen displaying an image of the moon's surface rising against a dark sky.

„When you have been to the moon. Where do you go next?“

Das Duo zeigt der Industrie den korrekten Fold-Formfaktor – nicht nur mit seiner Reisepassgröße, sondern auch durch die Gleichberechtigung beider Displays. Apples Foldable stellt erstmals die wirklich schwierige Frage: „Warum zwei Bildschirme?“

Das iPhone Air diente mit seiner Hardware im letzten Jahr als vorgeschaltetes Experiment; die Software ist jedoch das Alleinstellungsmerkmal für die neue Form.

Ohne Vorlauf, mit nur wenigen frühzeitig eingeweihten Entwicklerpartnern sowie einer Preismarke, die jeder rechtfertigen muss, wird es zweifellos ein holpriger Anlauf. Wir wissen nicht einmal, ob Apple alle seine eigenen Apps zum Start im Oktober vorbereitet hat.

Und der Preis ist der Preis. Dieses Telefon wird mit seiner zweiten Generation und einem möglicherweise überstandenen RAMageddon nicht günstiger. Der Preis bleibt der Preis.

Deshalb ist die Software so wichtig; sie entscheidet darüber, ob man damit mehr macht als mit Apples wohl bestem iPhone ever™ – dem 18 Pro (Max).

Diese Animation … „I can’t.“

Die Kompromisse fallen überraschend überschaubar aus. Wer die Pro-Video- und Fotofunktionen vermisst, ist hier nicht die Zielgruppe. Kein Action Button, kein Face ID und das insgesamt reduzierte Kamerasystem werfen trotzdem die Frage auf: Warum mehr bezahlen für weniger?

Plus, Mini und Air hatten nie eine Chance, sich besser zu verkaufen als Apples Standard- und Pro-Modelle. Zugegeben: Das war auch nie ihre Aufgabe.

Aber welche Aufgabe hat das Duo? Es ist zu anders, um nur ein weiteres Modell in der Aufstellung zu sein. Es ist nicht nur eine andere Verpackung der gleichen Idee.

„Like other iPhones, it packs the power of a computer. But it can take the shape of a computer…“

Das ist derzeit nur Marketing; aber ist das auch ein ausgerufenes Ziel? Bleibt es mehr als zwei Generationen im Line-up, um dafür auch nur annähernd eine Chance zu bekommen? Mit dem Duo lebt etwa das Standby-Feature wieder auf, das nach seiner ersten Vorstellung vor drei Jahren quasi vergessen wurde.

A foldable smartphone resting in a stand position displaying an analog clock face.

Das Duo ist Apples Chance, eigene Produkte zu kannibalisieren – von kleinen iPads bis zu großen Telefonen. Es bietet die Möglichkeit, sich breiter aufzustellen und die Abhängigkeit vom klassischen iPhone-Geschäft auf mehr Schultern zu verteilen.

Deshalb die Frage: Neues iPhone oder tatsächlich neuer Computer?

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#522 – über ein Dutzend iOS-Apps fürs Reisen

09. September 2026 um 12:53

Von der Theorie zur Praxis: Mit einem Ausflug am verlängerten Wochenende probiere ich die eigenen Vorschläge demnächst aus. Diese Software weckt dafür bei mir schon jetzt Vorfreude.

Hier das Intro der Episode:

Weiterlesen

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Cibby – wie Delicious Library, aber im Jahr 2026

08. September 2026 um 15:23

Michael Flarup hat uns Cibby gebaut – für einen gebührenden Auftritt der eigenen Videospielkollektion.

A smartphone screen displaying game information for the 1990 title Castle of Illusion starring Mickey Mouse.

„Gebaut“ ist als Ausdruck eine harte Untertreibung, wenn man sich anschaut, wie’s aussieht. Nee, ernsthaft! Wer greift jetzt nicht direkt ins Regal, um seine Spiele zu katalogisieren?

Aber es ist nicht nur Zucker für die Augen: Ihr rezensiert hier Spiele, bekommt eine Preisbewertung, Links zu Reviews, teilweise den Soundtrack auf YouTube sowie kleine Trivia-Häppchen.

Ich habe mir vorgenommen, nicht direkt alle meine Spiele in Pappschubern und CD-Cases zu importieren, sondern dort erst individuell Games aufzunehmen, die ich tatsächlich gespielt habe – um das Digitale noch greifbarer zu machen.

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„Why the iPhone is about to get more expensive“

07. September 2026 um 22:43
A smartphone screen displays "iPhone 17 Pro Internals Wallpapers" above an image showing the detailed internal components of two smartphones, one with an orange frame and the other with a dark gray frame.

via BasicAppleGuy

In other words, AI isn’t just making electronics cost more. The memory shortage is changing which electronics companies bother making in the first place.

Rani Molla | The Verge

Der Aufhänger des Artikels ist das iPhone – was auch sonst.

Der Artikel selbst reicht allerdings darüber hinaus, hätte aber noch stärker auf die sichtbaren Folgen eingehen sollen – „AI is killing the cheap smartphone“.

But that model breaks when memory prices spike as much as they’re now spiking. The sub-$100 smartphone risks becoming “permanently uneconomical” as a product. And that means that the budget smartphone makers have been forced to pass memory costs onto consumers: smartphones that sold for $50 are now selling for $120 or more. And price-sensitive consumers have responded by simply not buying phones. […]

In India, the sub-$100 smartphone market collapsed 59 percent year-on-year in the first quarter of 2026: surging memory prices resulted in a “forced premiumization” of the Indian smartphone market. But in the poorest markets, such premiumization isn’t a possibility. In 2025, 81 percent of smartphone shipments in Africa were in the sub-$200 category: as smartphone prices surge, many African consumers will simply be priced out of phone ownership entirely.

Apple verzichtete auf Preiserhöhungen seiner Telefone – nicht nur in den letzten Monaten, sondern auch in den letzten Jahren, und griff damit indirekt dem Servicegeschäft unter die Arme.

Es wird interessant, wie viele Kund:innen von neuen Pro-Modellen und noch teureren Falt-Telefonen das wirklich interessiert – insbesondere mit neuen Leasing-Optionen sowie monatlichen Ratenzahlungen über Mobilfunkanbieter.

Relevanter ist sicherlich eine (neue?) Preisgestaltung für das hervorragende Standard-iPhone 17 sowie das nachfolgende Modell, das voraussichtlich aber erst im Frühling 2027 erscheint.

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KeepDates – damit kein Geburtstag überrascht

06. September 2026 um 16:38
An Apple Watch Ultra display showing a Smart Stack with birthday notification and activity ring widgets.

iOS 27 zeigt penetranter und in mehr digitalen Ecken die Geburtstage eurer Kontakte. Das funktioniert bereits in der Beta recht zuverlässig. Als vorausschauenden Kalender für die Darstellung dieser Jahrestage von Freunden und der Familie empfinde ich Cardhop als äußerst gelungen.

A screenshot of a mobile birthday tracking application showing a list of upcoming birthdays for various contacts.

KeepDates (4 EUR) liefert mir eine gleichwertige Vorschau (auch als Widget) und beinhaltet auf Wunsch übersichtlich alle Jahrestage oder andere Jubiläen, die ihr in den iOS-Kontakten hinterlegt habt.

Wusstet ihr, dass man in den Kontakten persönliche Erinnerungstage hinterlegen kann? Beispielsweise „kennengelernt am …“ oder „ein Pärchen seit …“

Ich nicht!

Obendrein setzt ihr in KeepDates für individuelle Personen einen Push-Alarm und vermerkt, wenn ihr euch bereits um eine Feierlichkeit gekümmert habt – beispielsweise indem schon ein Geschenk besorgt wurde.

Die Visualisierung für diesen Geburtstagskalender, der sich aus der iOS-Kontaktdatenbank speist, steht für meine Anforderungen im Vordergrund. Auch deshalb, weil ich natürlich nicht täglich in meinen Terminplaner schaue.

Auch die anderen Eckdaten stimmen: KeepDates besitzt ein unaufgeregtes, aber modernes iOS-Design. Es ist über einen Einmalkauf zu erwerben und vermeidet jede Online-Konto-Abhängigkeit.

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BentoPDF – für alle PDF-Bedürfnisse

05. September 2026 um 13:31
This is a screenshot of the BentoPDF mobile application interface displaying the main tools menu.

As if the BentoPDF project couldn’t get any cooler, the developer open sourced their new PDF standards and compression engines in the platform’s latest release

BentoPDF | Self-Host Weekly

Ihr wisst schon, für eure (versteckte) Homescreen-Seite, auf der ihr Progressive-Web-Apps sammelt.

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PageFeed – RSS-Feeds durchgeblättert

03. September 2026 um 21:47
Three screens from the PageFeed mobile application showing an article view, a news feed, and the manage settings menu.

No endless scroll. No algorithm deciding what you see. Just the writers you choose — turned page by page, the way a newspaper used to feel.

PageFeed

Nichts für berufliche RSS-Leser:innen, aber ein erfrischender Take für die Kategorie der Feed-Reader.

Ihr wollt hier explizit nur wenige Quellen eintragen, von denen ihr dann aber keinen Eintrag übersehen möchtet – „Calm Feeds“, etwa für einen entspannten Sonntagvormittag.

Statt TikTok-Scrolling tippt ihr fürs Umblättern hier wie am Kindle. In die meinungsstarke Aufmachung lässt sich kaum reinquatschen: Lediglich zwischen unterschiedlichen Schriftgrößen sowie einem E-Ink-Mode wählt ihr aus. Das nenne ich Mut zur Entscheidung!

Der Sync verläuft nicht nur zwischen euren iPhones und iPads, sondern reicht bis ins Web – bereits die kostenlose Version ist viel zu großzügig. Mit nur wenigen Euro schaltet ihr alle anderen Nettigkeiten frei.

PageFeed fühlt sich wie eine typische Später-Lesen-Anwendung an, bleibt aber ein Feed-Reader – eine liebevolle Verpackung von RSS-Abos.

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Shareshot 2 – mehr als nur Screenshots in Gehäuserahmen

01. September 2026 um 11:45

„There’s no longer any excuse for posting unframed screenshots!“

Ganz meine Meinung.

A person holding an iPhone displaying a mobile photo editing or formatting application.

Zwei Jahre nach Release rahmt Version 2 nun auch Text, erzeugt Bilder aus URLs, zensiert sensible Informationen wie Kennzeichen oder Gesichter und tut all das in einem Atemzug für mehrere Screenshots am Stück – und obendrein auch auf macOS.

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„Perp Walk For Selfies“

31. August 2026 um 21:26

Bereits im Juni formulierten John Gruber und Jason Snell ein sehr treffendes Outro für Tim Cook sowie ein Intro für John Ternus, der seinen neuen Job offiziell morgen antritt.

Ein Smartphone zeigt eine Podcast-App im Dunkelmodus. Auf dem Bildschirm sind oben der Titel einer Podcast-Folge und darunter ein Abschnitt des Transkripts zu sehen.

All that being said, Tim is a lifelong computer industry operations man. Whereas, John Ternus has been building hardware at Apple for 25 years, right? And so I don’t want to overstate this, but John Ternus is one of us and Tim Cook isn’t.

And I feel like we need to remember that Tim was spotted by Steve and brought in and brings a level of competence and all of those things to the table. And he professes being a true believer in Apple’s mission and understanding what it is. And I think, to the degree that Tim Cook can be a true believer, he is.

But somebody like John Ternus, who has been working at Apple since basically the turn of the century and building products at a low level, is more — I don’t think it’s outrageous to say — he gets what Apple is about and what Apple customers want and what makes Apple products special at a level that Tim Cook has never and can never.

Which is not to say that Tim Cook sucks. That’s not what I’m saying. I’m saying that Tim Cook was the right guy for that time.

But one of the things that excites me about Ternus is that he understands Apple at a level that Steve Jobs did and that Tim Cook didn’t. And that’s why I think we have a better vibe with somebody like John Ternus, because John Ternus was in the trenches at Apple, whereas Tim has, like, been optimizing at Apple at a high level.

The Talk Show

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„Sleeve“ zwingt Apple-Music-Alben ins Cover Flow

30. August 2026 um 18:06

„Turn sideways. Glide through your library.“ Sleeve schiebt eure Apple-Music-Bibliothek in eine Old-School-Cover-Flow-Ansicht – inklusive einer Fingerschnippgeste, um das Cover auf die Rückseite zu drehen.

Sleeve, Apple Music, Cover Flow, Album Cover, Musikbibliothek, NostalgicPod, Longplay, Album Wall, Musik-Apps, iPhone

Noch etwas verspielter interpretiert NostalgicPod diese alte iPod-Idee. Die an dieser Stelle erwähnte Software bleibt vorerst jedoch in einer TestFlight-Beta.

Haltet ihr das iPhone hochkant, wechselt die Ansicht zu einer „Album Wall“ – bekannt etwa von Longplay. Diese Wand mit Covern driftet langsam über den Screen – bildschirmschonerähnlich und komplett ohne Steuerelemente.

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Apples Teilenmenü – auch in iOS 27 unverändert

29. August 2026 um 18:59

Auch iOS 27 bringt keine strukturellen Änderungen ins Teilenmenü; es bleibt damit mehr oder weniger unverändert seit 2019.

A screenshot showing an iPad share sheet menu with lists of favorite and suggested apps.

Dass Personen dort standardmäßig auftauchen, finde ich weiterhin wild – insbesondere, weil euch dort nicht ausschließlich Freunde und Familie anschauen. Gelegentlich überrascht euch iOS dort etwa mit einem Slack-Arbeitskollegen.

Immerhin lässt sich die komplette Zeile unter Siri ➝ „Beim Teilen anzeigen“ abschalten. So tief verbuddelt findet diese Einstellung aber niemand. Der lange Druck auf den Kopf einer einzelnen Person, um sie „weniger“ vorzuschlagen, hilft mir dagegen wenig. Ich möchte nicht weniger, sondern gar nicht.

Absolut unverständlich ist mir die Unterscheidung zwischen „Suggestions“ und „Favorites“ für Apps, wenn es eigentlich nur um eine prominentere Platzierung geht, zumal sich einige Vorschläge gar nicht ausblenden lassen.

Das „Share Sheet“ ist keine simple Liste der installierten Apps, gibt sich aber so aus. iOS packt Systemdienste, App Extensions sowie Apps, die bestimmte Datentypen verarbeiten, optisch in derselben Reihe – weshalb sich einige Anwendungen über ihren Schalter abknipsen lassen, andere aber nicht.

Und über die dortige Sortierung müssen wir nicht sprechen, oder?

Während die Zeile mit Apps primär der Übergabe von Inhalten dient – „Wohin damit?“ –, fragt die darunterliegende Liste mit Actions: „Was damit tun?“ Oft überschneiden sich hier jedoch Funktionen, was die Unterteilung redundant macht.

Mein grundsätzliches Problem mit dieser Aufzählung aus Aktionen ist aber ihre fehlende Übersichtlichkeit. Nicht alle Bezeichnungen verraten, zu welcher Anwendung eine Funktion gehört. „Convert to PDF“ öffnet etwa PDF Expert; die Action „Annotate“ gehört zu dieser App.

Andererseits muss ich oft zweimal lesen oder aufs App-Icon schauen, um zu checken, dass sich „Add to Play“ auf die Anwendung Play bezieht oder „Ask Assistant“ diese App startet.

Diese Liste benötigt Pflege. Und sind wir ehrlich: Niemand räumt dort auf! Sobald auf einem iPhone ein paar Dutzend Apps installiert sind, traut man sich dort schlicht nicht mehr rein.

Und das ist im Wesentlichen die Standardkonfiguration: So sieht das auf jedem iPhone aus; unverändert seit Jahren.

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Inoffizielle PlayStation-3-Emulatoren drehen iOS-Runden

27. August 2026 um 20:29

Während Apple noch die hauseigenen Gaming-Abteilungen zusammenstreicht, experimentiert /r/EmulationOniOS fleißig mit den ersten zwei inoffiziellen PlayStation-3-Emulator-Projekten.

A screenshot of video gameplay featuring an A18 Pro system performance overlay with frame rate and memory statistics.

via YouTube@JÓJÓmortal

Developed by community member xmiguel911x, this early alpha (v0.0.1) build brings the complex architecture of Sony’s Cell Broadband Engine to the iPhone. While it remains very much an experimental project, it marks a major technical milestone for handheld emulation enthusiasts.

Leonid Shmatenko | Pocket-Gaming

Beide bauen auf RPCS3 – ein langjähriges Open-Source-Projekt, das sich immer gegen eine offizielle Adaption für Android und iOS ausgesprochen hat.

we are disallowing Android and iOS discussion in our communities. We have no intention of porting RPCS3 to these platforms at this time

blog.rpcs3.net/

Theoretisch interessanter als praktisch: Die konkrete Umsetzung, die insbesondere auf iOS weiterhin JIT-Sprünge durch diverse Feuerreifen verlangt, ist hinreichend besprochen.

Diese Diskussion demonstriert jedoch recht anschaulich die Diskrepanz zwischen „technisch können“ und „policy-technisch“ nicht dürfen – auch wenn Emulatoren grundsätzlich erlaubt bleiben.

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mood.camera: „Double exposure inspiration“

25. August 2026 um 14:14
This screenshot displays the double exposure blending mode interface within the Mono 1600-U camera application.

Double exposures require a different approach to composition, as you need to think about two frames and how they’ll interact. Unlike using a photo editor to blend images, you’re limited to the environment immediately around you, which might not always have exactly what you need. But, like most limitations, that can lead to more creative and unexpected photos.

mood.camera/double-exposure-inspiration

Handarbeit: Die gelinkte Inspirationsseite ist ein fantastischer Einstieg in das kreative Potenzial der Doppelbelichtung in mood.camera.

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„A blast from the past“ – BitCam

24. August 2026 um 22:49

Einige der interessantesten Kamera-Apps entstehen in den Héliographe Studios. BitCam stieß erst vor 10 Monaten zu ihrem Portfolio und geht ursprünglich auf die Iconfactory zurück, die sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen damit selbst beschenkte.

Drei Smartphones nebeneinander, die jeweils die Kamera-App BitCam zeigen. Jeder Bildschirm präsentiert einen anderen Retro-Filter mit Pixel- oder Raster-Effekten auf einem Selfie einer Person mit Brille, ergänzt durch Bedienelemente wie Regler für Pixelgröße und Kontrast.

I see many fewer artificially aged or worn pictures these days, and the range of filters has expanded into a greater array of interesting photographic effects. The Iconfactory’s new BitCam, a nostalgic dithered camera app, would at first seem to be another filter and just a gimmick. It accurately reproduces the look and feel of a 1984-style Macintosh app down to using a similar dithering algorithm to what Bill Atkinson baked into the graphics-primitive QuickDraw system that drove the graphical user interface and drawing programs—and that’s now also baked into iOS.

Macworld | Glenn Fleishman (2016)

Zugegeben: Nach dem initialen Start tat sich bei BitCam wenig. Ich hege nun die Hoffnung, dass unter neuer Schirmherrschaft künftig nur noch der Look von gestern bleibt.

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Serialbox – dein Leben, gezeichnet als Comic

23. August 2026 um 15:04

In den 90er-Jahren liebte ich Comix Zone – ein Mega-Drive-Spiel, in dem ein Comiczeichner durch sein eigenes Bilderbuch hüpfte.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Fototagebuch-App im Comic-Stil. Sie zeigt das Datum vom 23. August 2026 und den Standort Helsinki sowie eine Sammlung illustrierter Bilder, die Szenen aus einem Einkaufszentrum und eine Person mit Baseballkappe darstellen.

Serialbox hält euren Alltag in einem ähnlichen Look fest. Knipst Momente, die dann automatisch in typischen Panels arrangiert werden – wahlweise mit eigener Eingabe von Ort, Zeit und Text.

Patentiert und ohne AI: Dieser Fotofilter verzeiht unvorteilhafte Perspektiven und fehlendes Make-up. Es ist eine abstrakte Dokumentation eures Alltags, eines Ausflugs oder einer Reise.

Die Bildkästchen lassen sich kinderleicht verschieben; den Bildausschnitt und die Wahl des Formats nehmt ihr wahlweise auch in die eigene Hand.

Diese Leichtfüßigkeit macht Serialbox von Tinrocket so charmant. Ihr steckt nur so viel Zeit rein, wie ihr wollt, aber immer entsteht eine Minigeschichte und Erinnerung.

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„Analogue 1.5: Pro Capture Mode“

22. August 2026 um 18:01

Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, aber dem Google Play Store fehlt gegenüber iOS die große Auswahl an Drittkamera-Apps.

Eine dieser Apps ist etwa Analogue.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Kamera-App, Metadaten zu einem Foto und ein Porträtfoto. Der linke Bildschirm zeigt eine Kamera-App, die ein tragbares Retro-Spielgerät aufnimmt. Der mittlere Bildschirm zeigt technische Kameraeinstellungen, Informationen zum Filmprofil und einen Kartenausschnitt. Der rechte Bildschirm zeigt ein Porträt einer Person mit Brille und Kappe innerhalb einer Galerie-App.

That made me ask a different question: could Apple Log continue to drive the preview while the photo itself was captured another way?

The combination of Apple Log and RAW felt like the dream. Apple Log could preserve the accurate, finished preview that makes Analogue enjoyable to shoot with, while RAW could provide the full frame, detail and flexibility that the final photo deserves.

analoguecapture.com/blog/

Ich erwähne es, weil im aktuellen Vergecast diese beiden Feststellungen über die Aufgabe einer Smartphone-Kamera gefallen sind.

Smartphone cameras are not, they’re not artistic cameras. They’re information transfer cameras. […]

Yeah. I mean, I would slightly disagree with the information transfer aspect of the camera. I think it’s a huge component of what a smartphone camera needs to do. I think the bigger thing is they can never fail to take a photo, right?

„Pixel 11 gets in on the digicam trend“

Und genau deshalb ist ein Ökosystem mit einer breiten Auswahl an Software so wichtig. Erst damit wird aus einer Kamera, die Informationen übermittelt und immer ein erkennbares Bild produzieren muss, ein kreatives Medium.

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