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Inoffizielle PlayStation-3-Emulatoren drehen iOS-Runden

27. August 2026 um 20:29

Während Apple noch die hauseigenen Gaming-Abteilungen zusammenstreicht, experimentiert /r/EmulationOniOS fleißig mit den ersten zwei inoffiziellen PlayStation-3-Emulator-Projekten.

A screenshot of video gameplay featuring an A18 Pro system performance overlay with frame rate and memory statistics.

via YouTube@JÓJÓmortal

Developed by community member xmiguel911x, this early alpha (v0.0.1) build brings the complex architecture of Sony’s Cell Broadband Engine to the iPhone. While it remains very much an experimental project, it marks a major technical milestone for handheld emulation enthusiasts.

Leonid Shmatenko | Pocket-Gaming

Beide bauen auf RPCS3 – ein langjähriges Open-Source-Projekt, das sich immer gegen eine offizielle Adaption für Android und iOS ausgesprochen hat.

we are disallowing Android and iOS discussion in our communities. We have no intention of porting RPCS3 to these platforms at this time

blog.rpcs3.net/

Theoretisch interessanter als praktisch: Die konkrete Umsetzung, die insbesondere auf iOS weiterhin JIT-Sprünge durch diverse Feuerreifen verlangt, ist hinreichend besprochen.

Diese Diskussion demonstriert jedoch recht anschaulich die Diskrepanz zwischen „technisch können“ und „policy-technisch“ nicht dürfen – auch wenn Emulatoren grundsätzlich erlaubt bleiben.

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„Apple kündigt Änderungen für Apps in der Europäischen Union an“

19. August 2026 um 11:57
Ein Smartphone zeigt die Website des Apple Newsrooms mit einer Überschrift, die Änderungen für Apps in der Europäischen Union vom 18. August 2026 ankündigt.

Apple hat heute nach enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission Änderungen an seinen Geschäftsbedingungen für Apps in der Europäischen Union bekannt gegeben. Mit diesen Änderungen werden die Meinungsverschiedenheiten zwischen Apple und der Kommission hinsichtlich der Geschäftsbedingungen und alternativer Vertriebswege beigelegt. Außerdem verringern sie die Komplexität, indem sie für alle Entwickler:innen, die Apps in der EU vertreiben, einheitliche Geschäftsbedingungen festlegen. Entwickler:innen können den neuen Bedingungen ab heute zustimmen. Die Änderungen treten am 1. Oktober in Kraft.

Apple.com/Newsroom

Apple ist Torwächter zwischen Entwickler:innen und iPhone-Besitzern. Apple kann iOS zwar betreiben und absichern, darf seine Kontrolle aber nicht dazu nutzen, App-Vertrieb, Zahlungen, Interoperabilität und Kundenbeziehungen für sich abzuschotten.

Die Code-Signatur von Apps, Notarisierungen sowie vertragliche Bindungen sind unter dem Digital Markets Act nicht grundsätzlich ausgeschlossen – müssen jedoch unbedingt erforderlich, verhältnismäßig und hinreichend begründet sein.

Bei der nun festgehaltenen 15-Prozent-Provision für „Abschlüsse von Käufen aus der App heraus“ stellt sich allerdings die Frage, wie sie mit der Entscheidung der Kommission aus dem Frühjahr 2025 zusammenpasst („ensure that both (i) the communication and promotion of offers, and (ii) the conclusion of contracts following steering with end users acquired through the App Store are free of charge;“).

Eine ausführliche Stellungnahme der EU-Kommission steht bislang noch aus; eine Begrüßung der Änderungen gibt es jedoch bereits.

Aber festzuhalten bleibt doch: Nach Jahren der Regulierung, Geldstrafen sowie komplizierten App-Store-Regeln und App-Marktplätzen ohne erkennbare Breitenwirkung hat sich für Konsumenten nichts geändert – zumindest entstanden keine grundlegend relevanten Vorteile.

Aber ist das überraschend? Der DMA sollte Apples Kontrolle über den zentralen Vertriebsweg aufbrechen, allerdings war es nicht sein Ziel, iOS zu einem offenen Betriebssystem à la macOS zu machen. Vielleicht hätte eine weitergehende technische Öffnung schlussendlich zu mehr echtem Wettbewerb geführt.

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