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Normale Ansicht

Shareshot 2 – mehr als nur Screenshots in Gehäuserahmen

01. September 2026 um 11:45

„There’s no longer any excuse for posting unframed screenshots!“

Ganz meine Meinung.

A person holding an iPhone displaying a mobile photo editing or formatting application.

Zwei Jahre nach Release rahmt Version 2 nun auch Text, erzeugt Bilder aus URLs, zensiert sensible Informationen wie Kennzeichen oder Gesichter und tut all das in einem Atemzug für mehrere Screenshots am Stück – und obendrein auch auf macOS.

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„Perp Walk For Selfies“

31. August 2026 um 21:26

Bereits im Juni formulierten John Gruber und Jason Snell ein sehr treffendes Outro für Tim Cook sowie ein Intro für John Ternus, der seinen neuen Job offiziell morgen antritt.

Ein Smartphone zeigt eine Podcast-App im Dunkelmodus. Auf dem Bildschirm sind oben der Titel einer Podcast-Folge und darunter ein Abschnitt des Transkripts zu sehen.

All that being said, Tim is a lifelong computer industry operations man. Whereas, John Ternus has been building hardware at Apple for 25 years, right? And so I don’t want to overstate this, but John Ternus is one of us and Tim Cook isn’t.

And I feel like we need to remember that Tim was spotted by Steve and brought in and brings a level of competence and all of those things to the table. And he professes being a true believer in Apple’s mission and understanding what it is. And I think, to the degree that Tim Cook can be a true believer, he is.

But somebody like John Ternus, who has been working at Apple since basically the turn of the century and building products at a low level, is more — I don’t think it’s outrageous to say — he gets what Apple is about and what Apple customers want and what makes Apple products special at a level that Tim Cook has never and can never.

Which is not to say that Tim Cook sucks. That’s not what I’m saying. I’m saying that Tim Cook was the right guy for that time.

But one of the things that excites me about Ternus is that he understands Apple at a level that Steve Jobs did and that Tim Cook didn’t. And that’s why I think we have a better vibe with somebody like John Ternus, because John Ternus was in the trenches at Apple, whereas Tim has, like, been optimizing at Apple at a high level.

The Talk Show

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„Sleeve“ zwingt Apple-Music-Alben ins Cover Flow

30. August 2026 um 18:06

„Turn sideways. Glide through your library.“ Sleeve schiebt eure Apple-Music-Bibliothek in eine Old-School-Cover-Flow-Ansicht – inklusive einer Fingerschnippgeste, um das Cover auf die Rückseite zu drehen.

Sleeve, Apple Music, Cover Flow, Album Cover, Musikbibliothek, NostalgicPod, Longplay, Album Wall, Musik-Apps, iPhone

Noch etwas verspielter interpretiert NostalgicPod diese alte iPod-Idee. Die an dieser Stelle erwähnte Software bleibt vorerst jedoch in einer TestFlight-Beta.

Haltet ihr das iPhone hochkant, wechselt die Ansicht zu einer „Album Wall“ – bekannt etwa von Longplay. Diese Wand mit Covern driftet langsam über den Screen – bildschirmschonerähnlich und komplett ohne Steuerelemente.

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Apples Teilenmenü – auch in iOS 27 unverändert

29. August 2026 um 18:59

Auch iOS 27 bringt keine strukturellen Änderungen ins Teilenmenü; es bleibt damit mehr oder weniger unverändert seit 2019.

A screenshot showing an iPad share sheet menu with lists of favorite and suggested apps.

Dass Personen dort standardmäßig auftauchen, finde ich weiterhin wild – insbesondere, weil euch dort nicht ausschließlich Freunde und Familie anschauen. Gelegentlich überrascht euch iOS dort etwa mit einem Slack-Arbeitskollegen.

Immerhin lässt sich die komplette Zeile unter Siri ➝ „Beim Teilen anzeigen“ abschalten. So tief verbuddelt findet diese Einstellung aber niemand. Der lange Druck auf den Kopf einer einzelnen Person, um sie „weniger“ vorzuschlagen, hilft mir dagegen wenig. Ich möchte nicht weniger, sondern gar nicht.

Absolut unverständlich ist mir die Unterscheidung zwischen „Suggestions“ und „Favorites“ für Apps, wenn es eigentlich nur um eine prominentere Platzierung geht, zumal sich einige Vorschläge gar nicht ausblenden lassen.

Das „Share Sheet“ ist keine simple Liste der installierten Apps, gibt sich aber so aus. iOS packt Systemdienste, App Extensions sowie Apps, die bestimmte Datentypen verarbeiten, optisch in derselben Reihe – weshalb sich einige Anwendungen über ihren Schalter abknipsen lassen, andere aber nicht.

Und über die dortige Sortierung müssen wir nicht sprechen, oder?

Während die Zeile mit Apps primär der Übergabe von Inhalten dient – „Wohin damit?“ –, fragt die darunterliegende Liste mit Actions: „Was damit tun?“ Oft überschneiden sich hier jedoch Funktionen, was die Unterteilung redundant macht.

Mein grundsätzliches Problem mit dieser Aufzählung aus Aktionen ist aber ihre fehlende Übersichtlichkeit. Nicht alle Bezeichnungen verraten, zu welcher Anwendung eine Funktion gehört. „Convert to PDF“ öffnet etwa PDF Expert; die Action „Annotate“ gehört zu dieser App.

Andererseits muss ich oft zweimal lesen oder aufs App-Icon schauen, um zu checken, dass sich „Add to Play“ auf die Anwendung Play bezieht oder „Ask Assistant“ diese App startet.

Diese Liste benötigt Pflege. Und sind wir ehrlich: Niemand räumt dort auf! Sobald auf einem iPhone ein paar Dutzend Apps installiert sind, traut man sich dort schlicht nicht mehr rein.

Und das ist im Wesentlichen die Standardkonfiguration: So sieht das auf jedem iPhone aus; unverändert seit Jahren.

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Inoffizielle PlayStation-3-Emulatoren drehen iOS-Runden

27. August 2026 um 20:29

Während Apple noch die hauseigenen Gaming-Abteilungen zusammenstreicht, experimentiert /r/EmulationOniOS fleißig mit den ersten zwei inoffiziellen PlayStation-3-Emulator-Projekten.

A screenshot of video gameplay featuring an A18 Pro system performance overlay with frame rate and memory statistics.

via YouTube@JÓJÓmortal

Developed by community member xmiguel911x, this early alpha (v0.0.1) build brings the complex architecture of Sony’s Cell Broadband Engine to the iPhone. While it remains very much an experimental project, it marks a major technical milestone for handheld emulation enthusiasts.

Leonid Shmatenko | Pocket-Gaming

Beide bauen auf RPCS3 – ein langjähriges Open-Source-Projekt, das sich immer gegen eine offizielle Adaption für Android und iOS ausgesprochen hat.

we are disallowing Android and iOS discussion in our communities. We have no intention of porting RPCS3 to these platforms at this time

blog.rpcs3.net/

Theoretisch interessanter als praktisch: Die konkrete Umsetzung, die insbesondere auf iOS weiterhin JIT-Sprünge durch diverse Feuerreifen verlangt, ist hinreichend besprochen.

Diese Diskussion demonstriert jedoch recht anschaulich die Diskrepanz zwischen „technisch können“ und „policy-technisch“ nicht dürfen – auch wenn Emulatoren grundsätzlich erlaubt bleiben.

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mood.camera: „Double exposure inspiration“

25. August 2026 um 14:14
This screenshot displays the double exposure blending mode interface within the Mono 1600-U camera application.

Double exposures require a different approach to composition, as you need to think about two frames and how they’ll interact. Unlike using a photo editor to blend images, you’re limited to the environment immediately around you, which might not always have exactly what you need. But, like most limitations, that can lead to more creative and unexpected photos.

mood.camera/double-exposure-inspiration

Handarbeit: Die gelinkte Inspirationsseite ist ein fantastischer Einstieg in das kreative Potenzial der Doppelbelichtung in mood.camera.

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„A blast from the past“ – BitCam

24. August 2026 um 22:49

Einige der interessantesten Kamera-Apps entstehen in den Héliographe Studios. BitCam stieß erst vor 10 Monaten zu ihrem Portfolio und geht ursprünglich auf die Iconfactory zurück, die sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen damit selbst beschenkte.

Drei Smartphones nebeneinander, die jeweils die Kamera-App BitCam zeigen. Jeder Bildschirm präsentiert einen anderen Retro-Filter mit Pixel- oder Raster-Effekten auf einem Selfie einer Person mit Brille, ergänzt durch Bedienelemente wie Regler für Pixelgröße und Kontrast.

I see many fewer artificially aged or worn pictures these days, and the range of filters has expanded into a greater array of interesting photographic effects. The Iconfactory’s new BitCam, a nostalgic dithered camera app, would at first seem to be another filter and just a gimmick. It accurately reproduces the look and feel of a 1984-style Macintosh app down to using a similar dithering algorithm to what Bill Atkinson baked into the graphics-primitive QuickDraw system that drove the graphical user interface and drawing programs—and that’s now also baked into iOS.

Macworld | Glenn Fleishman (2016)

Zugegeben: Nach dem initialen Start tat sich bei BitCam wenig. Ich hege nun die Hoffnung, dass unter neuer Schirmherrschaft künftig nur noch der Look von gestern bleibt.

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Serialbox – dein Leben, gezeichnet als Comic

23. August 2026 um 15:04

In den 90er-Jahren liebte ich Comix Zone – ein Mega-Drive-Spiel, in dem ein Comiczeichner durch sein eigenes Bilderbuch hüpfte.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Fototagebuch-App im Comic-Stil. Sie zeigt das Datum vom 23. August 2026 und den Standort Helsinki sowie eine Sammlung illustrierter Bilder, die Szenen aus einem Einkaufszentrum und eine Person mit Baseballkappe darstellen.

Serialbox hält euren Alltag in einem ähnlichen Look fest. Knipst Momente, die dann automatisch in typischen Panels arrangiert werden – wahlweise mit eigener Eingabe von Ort, Zeit und Text.

Patentiert und ohne AI: Dieser Fotofilter verzeiht unvorteilhafte Perspektiven und fehlendes Make-up. Es ist eine abstrakte Dokumentation eures Alltags, eines Ausflugs oder einer Reise.

Die Bildkästchen lassen sich kinderleicht verschieben; den Bildausschnitt und die Wahl des Formats nehmt ihr wahlweise auch in die eigene Hand.

Diese Leichtfüßigkeit macht Serialbox von Tinrocket so charmant. Ihr steckt nur so viel Zeit rein, wie ihr wollt, aber immer entsteht eine Minigeschichte und Erinnerung.

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„Analogue 1.5: Pro Capture Mode“

22. August 2026 um 18:01

Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, aber dem Google Play Store fehlt gegenüber iOS die große Auswahl an Drittkamera-Apps.

Eine dieser Apps ist etwa Analogue.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Kamera-App, Metadaten zu einem Foto und ein Porträtfoto. Der linke Bildschirm zeigt eine Kamera-App, die ein tragbares Retro-Spielgerät aufnimmt. Der mittlere Bildschirm zeigt technische Kameraeinstellungen, Informationen zum Filmprofil und einen Kartenausschnitt. Der rechte Bildschirm zeigt ein Porträt einer Person mit Brille und Kappe innerhalb einer Galerie-App.

That made me ask a different question: could Apple Log continue to drive the preview while the photo itself was captured another way?

The combination of Apple Log and RAW felt like the dream. Apple Log could preserve the accurate, finished preview that makes Analogue enjoyable to shoot with, while RAW could provide the full frame, detail and flexibility that the final photo deserves.

analoguecapture.com/blog/

Ich erwähne es, weil im aktuellen Vergecast diese beiden Feststellungen über die Aufgabe einer Smartphone-Kamera gefallen sind.

Smartphone cameras are not, they’re not artistic cameras. They’re information transfer cameras. […]

Yeah. I mean, I would slightly disagree with the information transfer aspect of the camera. I think it’s a huge component of what a smartphone camera needs to do. I think the bigger thing is they can never fail to take a photo, right?

„Pixel 11 gets in on the digicam trend“

Und genau deshalb ist ein Ökosystem mit einer breiten Auswahl an Software so wichtig. Erst damit wird aus einer Kamera, die Informationen übermittelt und immer ein erkennbares Bild produzieren muss, ein kreatives Medium.

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#519 – Schreibanwendungen für iPhone, iPad sowie den Mac

20. August 2026 um 08:15

Wer nicht viel tippt, der tut das auch in jedem dahergelaufenen Word Text-Editor. Doch wer tippt dieser Tage nicht viel?

Software-Snob hin oder her: In einer Schreibumgebung muss man sich wohlfühlen.

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„Apple kündigt Änderungen für Apps in der Europäischen Union an“

19. August 2026 um 11:57
Ein Smartphone zeigt die Website des Apple Newsrooms mit einer Überschrift, die Änderungen für Apps in der Europäischen Union vom 18. August 2026 ankündigt.

Apple hat heute nach enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission Änderungen an seinen Geschäftsbedingungen für Apps in der Europäischen Union bekannt gegeben. Mit diesen Änderungen werden die Meinungsverschiedenheiten zwischen Apple und der Kommission hinsichtlich der Geschäftsbedingungen und alternativer Vertriebswege beigelegt. Außerdem verringern sie die Komplexität, indem sie für alle Entwickler:innen, die Apps in der EU vertreiben, einheitliche Geschäftsbedingungen festlegen. Entwickler:innen können den neuen Bedingungen ab heute zustimmen. Die Änderungen treten am 1. Oktober in Kraft.

Apple.com/Newsroom

Apple ist Torwächter zwischen Entwickler:innen und iPhone-Besitzern. Apple kann iOS zwar betreiben und absichern, darf seine Kontrolle aber nicht dazu nutzen, App-Vertrieb, Zahlungen, Interoperabilität und Kundenbeziehungen für sich abzuschotten.

Die Code-Signatur von Apps, Notarisierungen sowie vertragliche Bindungen sind unter dem Digital Markets Act nicht grundsätzlich ausgeschlossen – müssen jedoch unbedingt erforderlich, verhältnismäßig und hinreichend begründet sein.

Bei der nun festgehaltenen 15-Prozent-Provision für „Abschlüsse von Käufen aus der App heraus“ stellt sich allerdings die Frage, wie sie mit der Entscheidung der Kommission aus dem Frühjahr 2025 zusammenpasst („ensure that both (i) the communication and promotion of offers, and (ii) the conclusion of contracts following steering with end users acquired through the App Store are free of charge;“).

Eine ausführliche Stellungnahme der EU-Kommission steht bislang noch aus; eine Begrüßung der Änderungen gibt es jedoch bereits.

Aber festzuhalten bleibt doch: Nach Jahren der Regulierung, Geldstrafen sowie komplizierten App-Store-Regeln und App-Marktplätzen ohne erkennbare Breitenwirkung hat sich für Konsumenten nichts geändert – zumindest entstanden keine grundlegend relevanten Vorteile.

Aber ist das überraschend? Der DMA sollte Apples Kontrolle über den zentralen Vertriebsweg aufbrechen, allerdings war es nicht sein Ziel, iOS zu einem offenen Betriebssystem à la macOS zu machen. Vielleicht hätte eine weitergehende technische Öffnung schlussendlich zu mehr echtem Wettbewerb geführt.

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Bookmarks ≠ Bookmarks

18. August 2026 um 16:29
Mobile App-Schnittstelle, die eine Liste von Kategorien wie „Ungelesen“, „Mit Stern“, „Gelesen“ und „Alle“ mit Elementanzahl, eine Suchleiste und eine Fortschrittsanzeige für das Herunterladen von Bildern zeigt.

Dinge, die ich kaufen möchte, parke ich zuerst als Link in GoodLinks. Hashtag: „Shopping“. Liegen sie dort ein Weilchen, verschwindet manchmal die Kauflust. Andererseits kuratiere ich so eine perfekte Liste für potenzielle Geschenke – respektive Geschenkideen für Freunde und die Familie.

GoodLinks speichert grundsätzlich alle Adressen, die ich mir im Netz merken möchte – inklusive Read-it-Later-Artikeln.

Allerdings sichere ich dort keine Lesezeichen, auf die ich tagtäglich zugreife …

Smartphone-Display mit der Benutzeroberfläche der „Quiche Plus“-App, die eine Favoritenliste von Websites und eine Nachricht des Entwicklers anzeigt.

Dieses Dutzend häufig aufgerufener Webseiten liegt nämlich als „Favorites“ in Quiche – leider ohne Synchronisation zwischen meinen Computern. Das ändert sich hoffentlich, wenn die iPad-Version des Browsers mal alle TestFlight-Flugstunden absolviert hat.

Einer dieser „Favorites“ ist tinypad.app – eine sortierte Absprungplattform für mehr Lesezeichen. Als generelle Startseite im Browser ist mir das junge Projekt noch eine Spur zu langsam, allerdings funktioniert es als clevere und aufgeräumte Erweiterung meiner Bookmarks.

Ein Tablet-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Lesezeichen- und Leselisten-App. Eine linke Seitenleiste enthält Kategorien und Filter, während das Hauptfenster gespeicherte Einträge mit Aktionen wie „Play“, „Watch“ und „Read“ sowie Daten und Tags auflistet. Der restliche Bereich des Bildschirms zeigt einen weichen, abstrakten blau-grünen Hintergrund.

Links für aktuelle Projekte verwaltet DoMarks. Es ist für mich eine ausgelagerte und temporäre Verwaltung von Netzinhalten, an denen ich arbeite. Es finden sich dort eigentlich nie mehr als 50 aktive Links gleichzeitig.

Dort hake ich Webadressen als „completed“ ab und lasse sie nach einem Monat automatisch entfernen. Es ist ein Sammelbecken, das regelmäßig abgelassen wird, um den Überblick zu behalten.

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Tausche iPad (256 GB) gegen iPad (64 GB)

17. August 2026 um 22:47

Das M1 iPad Air war im Jahr 2022 ein fantastischer Deal – insbesondere für den Preis in seiner Basisausstattung. Allerdings verfügte diese Version lediglich über 64 GB und das Upgrade auf 256 GB kostete unverhältnismäßige 170 EUR.

Meine Ma folgte meinem (!) damaligen Rat und ließ Sparsamkeit gewinnen. Heute fliegt uns der damalige Geiz um die Ohren.

Allerdings haben wir den knappen Speicherplatz kaum selbst verschuldet: iCloud-Fotos belegen trotz „Speicher optimieren“ dauerhaft über 10 GB – ohne eine dokumentierte Chance, diese Reservierung zu begrenzen. Sich komplett vom Fotozugriff zu trennen, ist keine Option: Dieses iPad ist ihr einziger Computer.

Zweiter Übeltäter: iPadOS-Updates in ähnlich großen Dimensionen, die zuerst heruntergeladen und vor der Installation zusätzlich noch entpackt werden wollen. Je nach OS-Aktualisierung will man dafür fünfzehn Gigabyte in petto haben – mal mehr, mal weniger. Wobei „mehr“ immer zu bevorzugen ist.

Obendrein benötigen Apples Betriebssysteme nämlich ein wenig Luft zum Atmen: unter zwanzig Gigabyte freien Speicherplatz will man meiner eigenen Erfahrung nach nicht rutschen. Mit weniger Spielraum streiken Funktionen; dort hört der Spaß auf.

Also wurde getan, was jeder Sohn tun würde: Ich tauschte mein M1 iPad Air der fünften Generation mit 256 GB gegen das identische 64-GB-Modell meiner Ma – schlicht deshalb, weil’s nicht mein einziges iPad ist (und ich das Ärgernis etwas einfacher mitigieren kann).

Diese Geschichte aus dem familiären Tech-Support endet mit der direkten Datenübertragung von iPad zu iPad. Allerdings schlug sie zuerst fehl, weil das 64-GB-Modell nicht genug freien Speicher hatte, um das letzte iPadOS-Update zu installieren …

Ein iPad mit angeschlossener Tastatur zeigt auf dem Bildschirm eine Fehlermeldung, die besagt, dass die Datenübertragung aufgrund einer unterbrochenen Verbindung nicht abgeschlossen werden konnte, inklusive einer Schaltfläche zum Zurücksetzen.
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„Google (Again) Brings a Comedian to a Tech Keynote“

16. August 2026 um 21:24

On the plus side, it wasn’t as bad as last year. On the minus side, it was still pretty bad.

M.G. Siegler

I disagree. Trevor Noah war absolut „chill“; Trevor Noah ist nicht das Problem.

Egal ob Apple, Samsung, OpenAI oder Google: Alle produzieren inzwischen lupenreine Infomercials – lediglich unterschiedlich verpackt.

Ob man auf solchen Events oder über Influencer:innen von neuen Produkten erfährt, ist inzwischen austauschbar; eine tatsächlich kritische Auseinandersetzung folgt ohnehin erst viel später.

Ich kann Werbeveranstaltungen mit Celebrities, wie in dieser Woche bei Google, wenig abgewinnen, quäle mich aber andererseits auch nicht durch Live-Coding-Sessions auf OpenAI-Keynotes.

Apples Hochglanz-Spots fehlt inzwischen der Glanz und das Neue aus den Anfangszeiten. Mit schnellen Cuts schätze ich dort jedoch weiterhin die komprimierte Informationsvermittlung.

Eine Rückkehr zu früheren Live-Präsentationen erscheint mir für Apple weiterhin unrealistisch. Sie mögen ihr fehlerfreies Format, auch wenn sie sich die Möglichkeit offenhalten, in einem kleineren Rahmen persönlich auf Bühnen zu treten.

Verklärte Vergangenheit: Die Rufe nach Live-Präsentationen vergessen, wie zäh selbst einige Steve-Jobs-Keynotes waren – insbesondere die Demos. Andererseits fehlt genau dieser Steve Jobs, der selbst eine Werbeveranstaltung zum Samstagabendprogramm machen konnte.

Aber genau wie das Samstagabendprogramm haben auch Tech-Keynotes heute nicht mehr diesen Stellenwert.

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Screeny – Screenshots in Szene gesetzt

15. August 2026 um 16:25

Als Tipp bereits vorgestellt, hier aber nochmals explizit in Szene gesetzt: Screeny ist seit einigen Monaten meine häufig genutzte App, um Screenshots in die passenden Gehäuserahmen zu quetschen.

Zwei nebeneinander liegende Ansichten einer App zur Bearbeitung von iPhone-Mockups auf einem Smartphone.

Extravagant ist hier die Möglichkeit, bequem in einen Bildausschnitt zu zoomen, ohne dafür eine Bildbearbeitung anzukurbeln. Das setzt oft Details in den Fokus, die sonst nicht so deutlich hervorstechen.

Außerdem exportiert Screeny kurze Clips bewegter Screencasts, lässt sich per MCP ansprechen und läuft inzwischen auch auf iPadOS und macOS.

Ein Einmalkauf, der sich für mich bereits vielfach bezahlt gemacht hat.

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watchOS 27 nimmt der Digital Crown ihren Doppelklick

13. August 2026 um 20:17
Zwei Apple-Watch-Displays nebeneinander, die die App-Übersicht zeigen. Links ist eine Foto-App mit einer Strandaufnahme zu sehen, die mit einem roten X-Symbol geschlossen werden kann. Rechts ist eine Wetter-App für Cupertino mit einer Temperatur von 19 Grad und dem Status „Meist wolkenlos“ dargestellt.

Previously, a double press of the Digital Crown would surface your currently open apps, allowing you to switch between them or close them. Now, a double press does the same thing as a single press: opening the new dynamic app grid. I used the App Switcher infrequently, but when I did, it was useful, so I hope Apple reverses course.

Jonathan Reed | MacStories

Bis zur aktuellen Beta 5 hielt sich meine Hoffnung, dass Apple die Doppelbelegung der Digital Crown – der Doppelklick führte ins „watchOS Dock“ – nicht komplett streicht. Das bremst den Wechsel zwischen Apps nämlich signifikant aus.

Selbst das Verhalten vor watchOS 10, bei dem ein Doppelklick schlicht zur zuletzt geöffneten Anwendung sprang, war besser als die Abkürzung generell zu entfernen.

Zugegeben: Der App-Umschalter ließ nie glorreich multitasken. Trotzdem war es immer der schnellere Weg, um zwischen einer Handvoll der zuletzt genutzten Anwendungen hin und her zu springen.

Solange das neue „dynamische App-Raster“ keine vollständig freie Belegung zulässt, mit der ihr Apps dort dauerhaft anspinnt, ist es kein Ersatz. Und selbst dann ist es lediglich eine feste Auswahl und ersetzt nicht den Verlauf der zuletzt verwendeten Apps.

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