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Normale Ansicht

„Pico-8 is the best retro-gaming console you’ve never heard of“

11. Juli 2026 um 16:26

I grew up in an age of games with pixels so chunky they made Duplo look refined. The era was bookended by the Atari 2600 and the Game Boy, with the likes of the Commodore 64, ZX Spectrum, BBC Micro, Amstrad CPC, Sega Master System and NES in-between. I love them all. Even the Amstrad. But my favourite retro console these days is the Pico-8. Which is a bit strange when you consider the Pico-8 never physically existed.

Craig Grannell

Eine Person trägt eine Smartwatch am Handgelenk, auf der ein Pixel-Art-Kampfspiel mit dem Titel „Backstreet Warriors“ und integrierter Spielsteuerung angezeigt wird, während im unscharfen Hintergrund ein Smartphone zu sehen ist.

Cartridges findet ihr bei itch.io und im Lexaloffle Bulletin Board; PicPic bringt die Spiele sogar auf die Apple Watch.

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#513 – Remote Work am Pool

09. Juli 2026 um 13:28

Dies ist (k)eine bierernste Analyse meiner Arbeitsleistung aus zwei Urlaubswochen, sondern eher eine Machbarkeitsstudie fürs tägliche Bloggen trotz familiärer Verpflichtungen.

Hier das Intro der Episode:

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Als Safari-Erweiterung: (Wort-)„Filtre“ fürs Web

08. Juli 2026 um 09:49

Jedes soziale Netzwerk besitzt die Möglichkeit, bestimmte Begriffe auszublenden – stummzuschalten. Jeffrey Kuiken (Noir) hat das mit Filtre als native Safari-Erweiterung fürs Web umgesetzt.

Zwei Smartphone-Bildschirme zeigen die Benutzeroberfläche einer App zum Filtern von Webinhalten. Der linke Bildschirm zeigt die Hauptansicht der App mit einer Liste aktiver Filter, während der rechte Bildschirm ein Einstellungsmenü für eine bestimmte Website anzeigt, das Optionen zum Aktivieren des Filters und zum Anpassen des Anzeigestils enthält.

Dabei verschwinden nicht nur die explizit gewählten Schlüsselwörter, sondern auch der Kontext drumherum – etwa ein Nachrichtenartikel, der dann ausgegraut erscheint. Es gibt auch eine Option, diesen Kontext komplett zu verstecken; mir gefällt die optische Abwertung aber besser.

Von diesen Filtern könnt ihr einzelne Webseiten explizit ausklammern, wie etwa eine Suchmaschine. Unerwünschte Begriffe tauchen dann dort auf, müssen aber nicht in Nachrichtenportalen ertragen werden.

Das hat natürlich seine Grenzen: Filtert man „WM“, sieht man weiterhin alle Erwähnungen, die lediglich „das Turnier“ erwähnen – logisch.

Die Perfektion soll euch aber nicht im (Web-)Weg stehen: Einzelne Begriffe weitgehend ausklammern zu können – sei es temporär oder dauerhaft –, kann ganz persönliche Gründe haben, die eine App wie Filtre mit ihrem Angebot ernst nimmt.

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iPads und iPhones als Powerbanks

07. Juli 2026 um 18:30

Fluglinien schränken die Verwendung von Powerbanks mittlerweile stark ein; Norwegian verbot uns heute die Benutzung aller mobilen Akkupacks.

Das Stromteilen zwischen Computern – wobei diese dann quasi in die Rolle einer Powerbank schlüpfen – war jedoch explizit erlaubt.

Ein beigefarbenes Smartphone in einer Schutzhülle liegt auf einem flachen weißen Tablet oder Laptop, an das ein weißes Ladekabel angeschlossen ist. Darunter ist eine Tasche teilweise zu sehen.

Kabellos funktioniert das bei Apple nicht, sondern benötigt ein USB-C-auf-USB-C-Kabel respektive ein USB-C-auf-Lightning-Kabel. Das funktioniert seit 2018 mit iPads beziehungsweise seit dem iPhone 15.

Obwohl andere Hersteller komplett kabelfrei eine Stromübergabe ermöglichen, finde ich Apples Beschränkung aufs Kabel verständlich: Rückseite an Rückseite ist höchst ineffizient.

Du möchtest dein iPhone, ein anderes iPad, deine Apple Watch oder ein USB-Gerät eines Drittanbieters aufladen, aber es befindet sich keine Steckdose in der Nähe? Verbinde einfach das richtige Kabel oder den richtigen Adapter mit dem iPad, damit auch andere Geräte von der langlebigen Batterie des iPad profitieren.

Apple.Support

Mir fehlt jedoch die Apple-artige Umsetzung. Wo ist eine Anzeige über den Ladevorgang am Spendergerät? Wo ist eine zeitliche Prognose, wann der Ladestand von beispielsweise 20 Prozent erreicht ist? Und wie viel Akku verbleibt dann noch im akkugebenden Gerät?

Selbst die Laderichtung besitzt keine Auswahlmöglichkeit. Faustregel: Zuerst wird das Gerät mit dem niedrigeren Ladestand versorgt – obwohl man das ja vielleicht nicht immer wünscht.

Die Software-Seite dieser Funktion scheint seit Jahren niemand mehr angeschaut zu haben. Es erinnert mich an die Hotspot-Funktionalität: ein persönliches Alltime-Alltags-Highlight, das jedoch erst Jahre nach seinem initialen Release eine Handvoll Basiserweiterungen erhielt.

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„Why the Metaverse Failed“

05. Juli 2026 um 14:26
Drei Personen sitzen während einer Podiumsdiskussion auf einer Bühne in Sesseln, mit "WSJ"-Logos im Hintergrund. Die Szene ist von einem Smartphone-Rahmen umgeben, und am unteren Rand steht der Text „The metaverse is...“.

via WSJ

Throughout this piece I haven’t mentioned Apple. While Apple did release a headset in 2024, It was never meant as a consumer product. The Apple Vision Pro was meant to test the waters, collect data, and build up their developer platform before the real AR product (probably some glasses) ships in the next few years.

I will say this about Apple; for how much I complain about their aggressiveness in shipping new features at the expense of software quality, Apple can sustain long term vision. They can plan and execute and iterate until the third one is good. Google can’t do that. Microsoft can’t do that (anymore). And Facebook can’t either.

Josh Marinacci

Big Picture: Apple kann nicht tiefstapeln; Unterstatement liegt nicht in ihrer DNA. Selbst wenn die Vision deutlich zu früh startete, behaupten sie: “It’s an early-adopter product, for people who want tomorrow’s technology today.”

Das setzte (grandios) überzogene Erwartungen (“Today marks the beginning of a new era for computing”), die nicht ansatzweise zu erfüllen waren.

So wird und wurde die Brille in der öffentlichen Wahrnehmung zurecht als Flop abgeschrieben, obwohl das Interface und die Plattform auf lange Sicht höchstwahrscheinlich zentral für Apple ausfallen – AI muss irgendwo laufen; Audio-only-Computing ist ungenügend.

Das Produkt, die Brille, ist bis heute gescheitert und trotzdem gibt keiner der beteiligten Akteure seine VR-/AR-Software-Entwicklung auf – obwohl das Smartphone auf Jahrzehnte hinaus weiter dominieren wird.

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Immich: „Release v3.0.0“

04. Juli 2026 um 17:10
Ein Tablet zeigt eine Fotogalerie-App namens "immich" mit einem Raster aus bunten, künstlerischen Bildern von Landschaften und Stadtansichten. Auf dem Bildschirm steht: "17:27 Sat, 4. Jul immich July Sat, Jul 4, 2023".

With this update we bring a new, easier-to-use editor to mobile devices that has the same features as the web version. You can now edit photos directly in the mobile app, including cropping, rotating, and adjusting your images without ever touching the original file. Similar to the web, edits are non-destructive, so you can revisit or revert them at any time. You can even make edits on mobile and then adjust them on the web later! […]

On iOS, the background refresh task now runs its sync and upload work in parallel, so uploads actually start within the short time window iOS allows.

immich.app/blog | via @KTZSystems

Self-Hosting muss man schon wollen; wie ich beim Einrichten der Datenbank zum Ausprobieren von Version 3 erneut gemerkt habe. Auch deshalb ist es mehr als nur fair, für eine ausgelagerte Verantwortung bei Apple oder Google zu zahlen.

Und trotzdem ist es uneingeschränkt unterstützenswert, eine tatsächlich offene (Backup-)Alternative gegenüber den großen Fotodiensten zu haben – die sich obendrein fortlaufend weiterentwickelt.

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#512 – meine macOS-Apps

03. Juli 2026 um 07:24

Der Mac hatte schon immer die besseren Programme – ein Argument, das ich insbesondere in den 2000er-Jahren gegen Windows oft verteidigen musste.

Heute sollte das kein provokatives Statement mehr sein, wie mein erneuter Blick auf die neue Welle von macOS-Software zeigt.

Hier das Intro der Episode:

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13 Jahre nach dem Ende von Google Reader

02. Juli 2026 um 10:44
Ein Social-Media-Beitrag, der an den dreizehnten Jahrestag der Einstellung von Google Reader erinnert und Benutzer dazu ermutigt, ein offenes Internet zu unterstützen, indem sie RSS-, Atom- oder JSON-Feeds zu ihren Websites hinzufügen.

via @zachleat

Keine Träne verdrücke ich für Google Reader.

Oder wie cool wären – beispielsweise – Podcasts ohne Podcast-Ökosystem? Wie cool wären Audio Shows, wenn sie nur auf Spotify stattfinden?

Genau.

Erst als die Zöpfe abgeschnitten waren, lebte RSS auf – in coolen Ideen, neuen Verzeichnissen und Dritt-Apps … so vielen Dritt-Apps.

Feedbin hält meine Zentralkopie, aber man hat es auch komplett in eigener Hand. Im letzten Herbst habe ich mir etwa Miniflux angeschaut1.

  1. Das Archiv zählt jetzt schon über 500 Episoden. Seit 2016 finanzieren Leserinnen und Leser direkt das iPhoneBlog. Sei dabei! ↩
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Acme Weather: „We’re launching in Europe!“

01. Juli 2026 um 10:43
Eine Nahaufnahme einer Apple Watch Ultra am Handgelenk einer Person, die eine Wetter-App mit einer Temperatur von 27 Grad Celsius anzeigt, während das Handgelenk auf einem grauen Handtuch ruht und im Hintergrund eine Sonnenbrille zu sehen ist.

Dark Sky hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck, als ich im Jahr 2014 in New York die tatsächlich minutengenaue Regenvorhersage erlebte.

It’s one of the questions we heard most often at Dark Sky. Back then we had limited access to high quality or affordable data that would allow us to provide hyperlocal precipitation forecasts. This meant Dark Sky was only available in the US, Canada, UK and Ireland. That’s changed, and Acme is now available in the App Store in Europe. Pricing is the same as North America. It’s a two-week free trial then $25 USD/year.

For existing subscribers, you’ll now receive next hour rain notifications and forecasts in Europe just like you do in the United States and Canada.

acmeweather.com/blog

Nach sechs Jahren unter Apples Schirmherrschaft probieren sie die Eigenständigkeit noch einmal – inklusive Europa.

When you open the app, you are presented with the weather “Right Now,” the forecast for the “Next 24 Hours,” and the forecast for the “Next 10 Days”; each is listed under a bold text banner that resembles a print newspaper headline. The twenty-four-hour temperature forecast is shown as a fluctuating black line tagged with icons denoting the weather every three hours. Crucially, though, there are alternate forecasts that appear in the form of paler gray lines; sometimes the gray lines hew closely to the main black one; other times they stray considerably, indicating that the predictions are less reliable during that window. As Grossman put it to me, “Climate change is causing an increase in uncertainty. It sucks that we can’t predict the weather perfectly, but knowing that uncertainty is very useful.

Kyle Chayka | Why You Hate Your Weather App

Direkt abonniert!

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WhatsApp: Reservierung von Benutzernamen (und andere Beobachtungen, die egal sind)

30. Juni 2026 um 11:26
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Einstellungsseite „Benutzername“ einer App mit dem Hinweis, dass Benutzernamen bald verfügbar sind, sowie eine Einstellung für „Kontakt über Benutzername“, die auf „Jeder“ gesetzt ist.

Alice Newton-Rex, WhatsApp’s head of product, said she had heard from users that they didn’t always want to share their phone numbers in order to be in contact with others, particularly in group chats.

She said she hoped the feature would „give users control over how they choose to show up“ on the app.

The secure messaging app Signal introduced an identical service in 2024.

Zoe Kleinman | BBC

Subjektive (und beinahe wertungsfreie) Beobachtungen während meines Urlaubs in einer Gruppe mit 25 Personen:

  • Niemand fragt nach einer Alternative für WhatsApp; niemand zieht gleichzeitig auch nur in Erwägung, für Plus zu zahlen.
  • Jeder, der unter „Accounts“ nachschaut, ob er bereits darf, klickt intuitiv den von der EU erzwungenen Hinweis auf BirdyChat weg.
  • Das ist komplett vergessen; für die Erstellung eines WhatsApp-Kontos ist weiterhin die Handynummer erforderlich.
  • Fotos werden in Chats geteilt, und mit zwei oder drei expliziten Ausnahmen geschieht dies quasi nie in HD.
  • „Staged Rollouts“ für neue Funktionen sind universell unbeliebt.

Und niemand stößt sich an der schrecklichen UI – außer mir. Bereits der „Meta AI“-Button disqualifiziert die App augenblicklich.

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RAW 9 ist Apples erster großer Sprung seit Jahren

29. Juni 2026 um 14:04

Apples RAW-Unterstützung wurde über die Jahre zwar kontinuierlich um neue Kameramodelle erweitert; die Engine verharrte dagegen auf RAW 8. Version 9 ist der erste große RAW-Qualitätssprung seit fast einem Jahrzehnt.

Ein Liniendiagramm mit dem Titel „Die Entwicklung der RAW-Unterstützung“ zeigt den Anstieg der Kameramodelle mit RAW-Unterstützung von 2006 bis 2026. Die Anzahl der unterstützten Modelle steigt von 21 im Jahr 2006 auf 784 im Jahr 2025. Überlagerte horizontale Balken zeigen die aktiven Zeiträume für die verschiedenen RAW-Versionen 1 bis 9 an.

A typical RAW pipeline involves demosaicing (reconstructing full-colour pixels from the captured RGB mosaic), noise reduction and other adjustments. But with RAW 9, demosaicing and AI-powered denoising processes happen simultaneously rather than as separate steps. According to Apple, this produces cleaner, sharper, more detailed results.

Apple showed off some ‘before and after’ examples – see below. The improvements were stark, with eye-popping reductions in noise and meaningful gains in detail. Apple also claimed the new processing is fast and responsive – if more resource-intensive. It’s also easy for app developers to integrate, due to requiring only a few lines of code.

Craig Grannell | Enhance RAW image processing with Core Image

Ich belaste mich nicht mit digitalen Umzugskisten, in denen ein Altbestand an RAWs verstaubt, freue mich jedoch sehr auf künftige Bearbeitungen. Das „eingebaute RAW-Prozessing auf OS-Ebene“ dürften alle Apps, die ich benutze, direkt einbauen.

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Das Shure MV88 – bessere O-Töne über USB-C

28. Juni 2026 um 12:26

In einer normalen Umgebung ist jedes Mikrofon gut genug, und gleichzeitig kann Audio nicht gut genug sein.

Eine Hand hält ein kleines Shure-Mikrofon mit einem runden schwarzen Schaumstoff-Windschutz vor einem helltürkisfarbenen Swimmingpool.

Das Shure MV88 (Affiliate-Link) hilft mir seit einigen Wochen bei einem Audioprojekt – als signifikante Verbesserung fürs iPhone als tragbaren Field Recorder.

Für die Aufnahmen über Ferrite halte ich es – direkt per USB-C eingesteckt am iPhone – einige Zentimeter von meinem Mund entfernt. Die Einstellungen über MOTIV Audio merkt es sich, sodass man frei in der Software-Wahl für dieses USB-Interface ist.

Trotz Hardshell-Case passt es noch in den kleinsten Brustbeutel; allerdings kann eine Hülle diese Stecker-only-Konstruktion einschränken (bis zu einer Dicke von 2,1 mm geht’s noch).

Der Mikrofonkopf lässt sich drehen; aus den zwei Mikrofonkapseln (Niere und bidirektionale Kapsel) ergeben sich mehrere wählbare Richtcharakteristiken.

Diese Einstellungen merkt sich das Mikrofon und lässt sich nicht nur in verschiedenen Apps, sondern auch an kompatiblen USB-C-Kameras benutzen. Firmware-Updates ohne Mac – direkt am iPhone – sind außerdem löblich zu erwähnen.

Mit dem beigelegten Schaumstoff-Windschutz habe ich mich an einen Pool gesetzt und verschiedene Einstellungen ausprobiert – inklusive der eingebauten iPhone-Mikrofone sowie AirPods Pro. Alles unbearbeitet, direkt aus dem Mikrofon, in einer fürchterlichen Umgebung für jede Audioaufnahme.

Sitzt ihr einige Meter entfernt, ist ein kabelloses (Clip-on-)Mikrofon zweifellos besser. Stichwort: Nähe zum Mund.

Das MV88 ist aber explizit für bessere O-Ton-Aufnahmen in mobilen Setups ohne separate Stromversorgung eine Empfehlung – insbesondere wenn ihr eure Dateien im Anschluss nicht durch eine komplexe Nachbearbeitung schleifen wollt.

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Copy, Action, Paste

27. Juni 2026 um 11:17

Seit 50 Tagen liegt der Clipmunk-Shortcut für den Workaround einer Zwischenablage auf meinem Action-Button. Mit iOS 27 gestaltet sich das Einfügen vormals kopierter Texthäppchen noch bequemer, weil eure Buchstabensuppe als Vorschlag direkt oberhalb der Tastatur auftaucht und mit nur einem Fingerzeig eingefügt ist.

Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit einer QWERTZ-Tastatur und einer Vorschlagsleiste, die anbietet, Text aus dem Webbrowser einzufügen.

Eine Kleinigkeit, die jedes Mal ein paar Sekunden spart.

Es ist eines der besten neuen Features, das gerne auch dann auftauchen darf, wenn der Cursor nicht komplett alleinstehend im Textfeld sitzt – beispielsweise zwischen (runden) und [eckigen] Klammern. Oder noch besser: als dedizierte Keyboard-Taste, wie der Emoji-Button.

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#511 – meine iOS-Apps

26. Juni 2026 um 09:09

App-Voyeurismus: So wie im letzten Jahr blicken wir auch in diesem Sommer auf meinen Homescreen. Dabei überrascht mich regelmäßig, wie sich meine Nutzung dann doch innerhalb von nur zwölf Monaten verändert.

Hier das Intro der Episode:

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Nicht urlaubsreif: iOS fehlt ein echter Reisemodus

25. Juni 2026 um 12:43

iOS vermisst weiterhin das Äquivalent zu TripMode; der „Low Data Mode“ ist (für mich) nur ein unerwünschter Kompromiss. Wenn ich das iPhone benutze, soll es so online wie nur möglich sein – ungedrosselt.

Ein Smartphone-Einstellungsmenü für den Datenmodus mit den Optionen „Mehr Daten auf 5G erlauben“, „Standard“ und „Datensparmodus“, wobei „Mehr Daten auf 5G erlauben“ aktuell ausgewählt ist.

Zugegeben: Ich habe mich etwas gehen lassen und derzeit über 500 Apps installiert. Das macht es unmöglich, ihnen einzeln die Datenverbindung zu entziehen – insbesondere temporär.

So löscht man Apps bekanntlich schnell; tut man dies über die App-Bibliothek, merkt iOS hin und wieder die falsche App zum Löschen vor. Ein Bug, der seit immer (TM) besteht.

Eine Lösung ist das natürlich nicht. Einen echten Reisemodus würde man explizit aktivieren und dabei gleich einen festen Zeitraum vorgeben. Ab dann fragt Apples OS beim Start einer App nach der Erlaubnis zur mobilen Datennutzung und gibt gelegentlich einen Zwischenbericht.

Man kann ein solches Feature bewusst einfach halten und, statt einzugreifen, lediglich transparent einen Überblick geben – alle Einzelteile liegen dafür schon jetzt vor.

„Über Daten spricht man nicht, Daten hat man.“ Mein tägliches Budget für diesen Urlaub beträgt 6 GB. Trotzdem wäre es eine so naheliegende Funktion, dass ich mich wundere, warum Apple sie beispielsweise nicht schon mit den eSIM-only-iPhones eingeführt hat.

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Left – verbleibende Zeit sichtbar gemacht

24. Juni 2026 um 15:42

Sich (verbleibende) Zeit zu visualisieren, hat immer ein morbides Geschmäckle. Left ist da keine Ausnahme, stiftet andererseits aber auch (Vor-)Freude.

Seit 1.750 Tagen warten wir etwa offiziell (!) auf dieses eine Spiel von Rockstar Games – zehn Prozent der Wartezeit stehen noch aus …

Drei Screenshots einer mobilen Anwendung auf einem Smartphone zeigen eine Raster-Fortschrittsanzeige, einen detaillierten Countdown-Timer für ein bevorstehendes Ereignis mit Kalenderansicht sowie ein tägliches Dashboard mit Wetterinformationen, Aktivitätstracking und Aufgabenlisten.

Neben Countdown-Widgets ist es ein Mini-Tagesplaner sowie ein Routinen-Tracker – wobei die iOS-only-App nochmals zwischen Erfolgsserie und Gewohnheit unterscheidet. Rechenschaft über einzelne Ziele könnt ihr sogar gegenüber Freund:innen ablegen, indem ihr sie einladet, Einblick zu erhalten.

Enorm viel Visualisierung zieht Left in Form von Widgets auf den Homescreen – allein eine Watch-App fehlt mir.

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Die iCloud-Fotomediathek geteilt – und wieder getrennt

23. Juni 2026 um 21:23

Von Apples geteilter iCloud-Fotomediathek hört man auch im vierten Jahr wenig. Das ist ein gutes Zeichen. Das Feature fällt durch Unauffälligkeit auf; es scheint in seinem abgesteckten Umfang zu funktionieren.

Zwei Smartphones zeigen Apple iOS-Einrichtungsbildschirme für eine geteilte Fotomediathek. Der linke Bildschirm zeigt Optionen zum Verschieben von Fotos und Videos in die Mediathek. Der rechte Bildschirm zeigt einen Einladungsbildschirm mit dem Profilbild eines Teilnehmers sowie Optionen zum Teilen des Zugriffs per Nachricht oder Link.

Für uns habe ich sie jedoch wieder abgedreht; wir haben sie nie wirklich genutzt. Ich empfand es im besten Fall irritierend, dort fremde Bilder zu sehen – selbst wenn es keine unbekannten Fotos sind.

Der ausschlaggebende Grund war jedoch die Bedienlogik: Es ist schlicht zu leicht, versehentlich Bilder in die gemeinsame Sammlung zu stecken. Den Button „Geteilte Mediathek“ in der Kamera drückt man gerne aus Versehen; deaktiviert man ihn, wird garantiert nie ein Foto geteilt.

Auch der Foto-Import von einer SD-Karte auf einem iPad kitzelt jedes Mal die Nerven: Dort ist es nicht einmal ein Button, sondern ein viel zu kleines Textlabel. Trifft man es nicht, landet der Import meiner Fotos fürs Blog bei der Familie.

Die Trennung verlief jedoch vorbildlich – mit der Entscheidung, ob man die geteilten oder lediglich die eigenen Fotos/Videos behalten möchte.

Wenn iOS 27 die Begrenzungen für geteilte Alben lockert – insbesondere in Bezug auf die Auflösung –, wird das bei uns sicherlich ein noch beliebterer Weg eigene Fotos untereinander auszutauschen – ohne sich gleich auf eine gemeinsame Fotosammlung einzulassen.

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Wenns draußen zu heiß ist: Spaziergänge und Radrouten vor dem iPad

22. Juni 2026 um 19:57
Ein Tablet, das auf dem Bedienfeld eines Laufbands montiert ist und eine virtuelle Wanderroute vom Pantheon zum Eiffelturm in Paris innerhalb einer Fitness-App anzeigt.

I have a $30 stationary bike that I got at Goodwill and I have an old Android tablet stuck to it, but I don’t have a Peloton membership. Nor do I have the interest to ride 80 miles to the beach. So I made https://PedalScape.com. It’s a local PWA, no backend at all, no tracking, just 4k bike rides.

Scott Hanselman

Und für Laufbänder: BeltScape.com

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