WhatsApp adds a guest option for joining calls without an account





„My iPad Runs Steam Now“ ist nur einer von mehreren interessanten Aufhängern1 dieses sorgfältig recherchierten Videos von Quinn Nelson. Und ich stimme ihm zu: macOS in einer virtuellen Maschine auf dem iPad war vor einigen Jahren mal verlockend; inzwischen will man dort schlicht und direkt Mac-Apps benutzen.
Mit einem Fernzugriff läuft macOS nämlich bereits in einem Fenster von iPadOS. Heute fehlt dem iPad der bunte Blumenstrauß von Software, die gerade auf macOS entsteht – selbstgeschriebene Apps und KI-Agenten, die sich in die (hervorragenden und weitreichenden) Bedienungshilfen hängen.
Speziell stolpert Software bei der Distribution über den App Store. Dieser Vertriebsweg erscheint mit Blick auf persönliche Software veraltet – nicht nur sein Prüfprozess, sondern insgesamt der Aufwand, um Software zu teilen.
Native Apps waren Web-Apps seit nunmehr 20 Jahren überlegen. Mit personalisierter Software nähern wir uns jedoch einem Punkt, an dem ich lieber meine selbstgehosteten Apps und Skripte im privaten Tailscale-Netzwerk über den Browser öffne. Ich bekomme sie nicht nur schwierig in den App Store, sondern ich will sie dort überhaupt nicht veröffentlichen. Es ist Software für mich und iOS/iPadOS scheinen auf diese Zukunft nicht vorbereitet.




„Turn sideways. Glide through your library.“ Sleeve schiebt eure Apple-Music-Bibliothek in eine Old-School-Cover-Flow-Ansicht – inklusive einer Fingerschnippgeste, um das Cover auf die Rückseite zu drehen.

Noch etwas verspielter interpretiert NostalgicPod diese alte iPod-Idee. Die an dieser Stelle erwähnte Software bleibt vorerst jedoch in einer TestFlight-Beta.
Haltet ihr das iPhone hochkant, wechselt die Ansicht zu einer „Album Wall“ – bekannt etwa von Longplay. Diese Wand mit Covern driftet langsam über den Screen – bildschirmschonerähnlich und komplett ohne Steuerelemente.
Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, aber dem Google Play Store fehlt gegenüber iOS die große Auswahl an Drittkamera-Apps.
Eine dieser Apps ist etwa Analogue.

That made me ask a different question: could Apple Log continue to drive the preview while the photo itself was captured another way?
The combination of Apple Log and RAW felt like the dream. Apple Log could preserve the accurate, finished preview that makes Analogue enjoyable to shoot with, while RAW could provide the full frame, detail and flexibility that the final photo deserves.
Ich erwähne es, weil im aktuellen Vergecast diese beiden Feststellungen über die Aufgabe einer Smartphone-Kamera gefallen sind.
Smartphone cameras are not, they’re not artistic cameras. They’re information transfer cameras. […]
Yeah. I mean, I would slightly disagree with the information transfer aspect of the camera. I think it’s a huge component of what a smartphone camera needs to do. I think the bigger thing is they can never fail to take a photo, right?
Und genau deshalb ist ein Ökosystem mit einer breiten Auswahl an Software so wichtig. Erst damit wird aus einer Kamera, die Informationen übermittelt und immer ein erkennbares Bild produzieren muss, ein kreatives Medium.



Previously, a double press of the Digital Crown would surface your currently open apps, allowing you to switch between them or close them. Now, a double press does the same thing as a single press: opening the new dynamic app grid. I used the App Switcher infrequently, but when I did, it was useful, so I hope Apple reverses course.
Jonathan Reed | MacStories
Bis zur aktuellen Beta 5 hielt sich meine Hoffnung, dass Apple die Doppelbelegung der Digital Crown – der Doppelklick führte ins „watchOS Dock“ – nicht komplett streicht. Das bremst den Wechsel zwischen Apps nämlich signifikant aus.
Selbst das Verhalten vor watchOS 10, bei dem ein Doppelklick schlicht zur zuletzt geöffneten Anwendung sprang, war besser als die Abkürzung generell zu entfernen.
Zugegeben: Der App-Umschalter ließ nie glorreich multitasken. Trotzdem war es immer der schnellere Weg, um zwischen einer Handvoll der zuletzt genutzten Anwendungen hin und her zu springen.
Solange das neue „dynamische App-Raster“ keine vollständig freie Belegung zulässt, mit der ihr Apps dort dauerhaft anspinnt, ist es kein Ersatz. Und selbst dann ist es lediglich eine feste Auswahl und ersetzt nicht den Verlauf der zuletzt verwendeten Apps.


Bookkeeping verdient nur so wenig Zeit wie nötig. Ich habe wirklich wenig Accounting zu erledigen, und trotzdem fühlt sich jede gesparte Minute wie ein Gewinn an. So habe ich mich aufgestellt.
Hier das Intro der Episode:

Manchmal wünschte ich mir, dass ich Entwickler:innen direkt im App Store folgen könnte – um über ihre neuen Veröffentlichungen informiert zu bleiben. Abonnieren würde ich dabei sofort die Releases von Easlo.

Mononote fokussiert sich nicht nur auf eine einzelne Notiz, sondern drückt diesem Vermerk obendrein ein hartes 180-Zeichen-Limit auf – als „Post-it“-Widget für den Homescreen oder als Live-Aktivität, solange man daran erinnert werden möchte.
Wie gesagt: Viel Platz für Text ist nicht; der Fokus liegt auf der eigentlichen Erinnerung.

I get that this is a very “me and a few of my friends” problem, and search does help, but it’s not enough. The active to inactive beta ratio is so bad that few iPhone screens include more than two or three active betas. So here’s my proposal: Add a toggle in TestFlight’s settings that hides inactive betas.
John Voorhees | MacStories | 9to5Mac
Ein guter erster Schritt, der keine „me and a few of my friends“-Rechtfertigung benötigt. Und damit sollten die Forderungen nicht aufhören: Wo ist die Sortierung nach Plattform? Warum kann ich nicht generell festlegen, ob ich per E-Mail, Push oder gar nicht (!) über neue Versionen benachrichtigt werden möchte? Warum kann ich die Notifications für macOS-Beta-Apps über die iOS-App überhaupt nicht konfigurieren?
Zwölf Jahre werkelt Apple nun an TestFlight. Seit 2017 sind 10.000 „external testers“ erlaubt. Auch deshalb wird TestFlight rege als inoffizieller Vertriebsweg neben dem App Store genutzt – vermutlich in größerem Umfang, als wir gemeinhin annehmen.
Ihr fühlt euch in der iCloud-Mediathek ganz wohl, habt aber Interesse daran, Fotos aus einer Point-and-Shoot-Kamera reinzuholen? So geht es mir aktuell – und so umständlich ist es.
Hier das Intro der Episode:
Moods Faster – zum Protokollieren des eigenen Gemütszustands in Apple Health – ist die zweite App von Nick „Remind Me Faster“ Leith.

Sie erfasst emotionale Befindlichkeiten mit einer unaufgeregten Herangehensweise und in absolut minimalistischer Verpackung. Müsste ich Gefühlslagen detailliert beschreiben oder Kategorien für Emotionen anlegen, wäre ich augenblicklich raus.
Die konsequente Reduktion auf das Wesentliche hat bei mir dazu geführt, dass ich tatsächlich meine Stimmungslage über die letzten Monate hinweg festgehalten habe – woran jede andere App zuvor scheiterte.
Tiefgreifende Erkenntnisse bleiben noch aus; die bisherigen (Sommer-)Monate gestalteten sich aber auch nicht besonders herausfordernd.