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Lese-Ansicht

Tausche iPad (256 GB) gegen iPad (64 GB)

Das M1 iPad Air war im Jahr 2022 ein fantastischer Deal – insbesondere für den Preis in seiner Basisausstattung. Allerdings verfügte diese Version lediglich über 64 GB und das Upgrade auf 256 GB kostete unverhältnismäßige 170 EUR.

Meine Ma folgte meinem (!) damaligen Rat und ließ Sparsamkeit gewinnen. Heute fliegt uns der damalige Geiz um die Ohren.

Allerdings haben wir den knappen Speicherplatz kaum selbst verschuldet: iCloud-Fotos belegen trotz „Speicher optimieren“ dauerhaft über 10 GB – ohne eine dokumentierte Chance, diese Reservierung zu begrenzen. Sich komplett vom Fotozugriff zu trennen, ist keine Option: Dieses iPad ist ihr einziger Computer.

Zweiter Übeltäter: iPadOS-Updates in ähnlich großen Dimensionen, die zuerst heruntergeladen und vor der Installation zusätzlich noch entpackt werden wollen. Je nach OS-Aktualisierung will man dafür fünfzehn Gigabyte in petto haben – mal mehr, mal weniger. Wobei „mehr“ immer zu bevorzugen ist.

Obendrein benötigen Apples Betriebssysteme nämlich ein wenig Luft zum Atmen: unter zwanzig Gigabyte freien Speicherplatz will man meiner eigenen Erfahrung nach nicht rutschen. Mit weniger Spielraum streiken Funktionen; dort hört der Spaß auf.

Also wurde getan, was jeder Sohn tun würde: Ich tauschte mein M1 iPad Air der fünften Generation mit 256 GB gegen das identische 64-GB-Modell meiner Ma – schlicht deshalb, weil’s nicht mein einziges iPad ist (und ich das Ärgernis etwas einfacher mitigieren kann).

Diese Geschichte aus dem familiären Tech-Support endet mit der direkten Datenübertragung von iPad zu iPad. Allerdings schlug sie zuerst fehl, weil das 64-GB-Modell nicht genug freien Speicher hatte, um das letzte iPadOS-Update zu installieren …

Ein iPad mit angeschlossener Tastatur zeigt auf dem Bildschirm eine Fehlermeldung, die besagt, dass die Datenübertragung aufgrund einer unterbrochenen Verbindung nicht abgeschlossen werden konnte, inklusive einer Schaltfläche zum Zurücksetzen.
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Screeny – Screenshots in Szene gesetzt

Als Tipp bereits vorgestellt, hier aber nochmals explizit in Szene gesetzt: Screeny ist seit einigen Monaten meine häufig genutzte App, um Screenshots in die passenden Gehäuserahmen zu quetschen.

Zwei nebeneinander liegende Ansichten einer App zur Bearbeitung von iPhone-Mockups auf einem Smartphone.

Extravagant ist hier die Möglichkeit, bequem in einen Bildausschnitt zu zoomen, ohne dafür eine Bildbearbeitung anzukurbeln. Das setzt oft Details in den Fokus, die sonst nicht so deutlich hervorstechen.

Außerdem exportiert Screeny kurze Clips bewegter Screencasts, lässt sich per MCP ansprechen und läuft inzwischen auch auf iPadOS und macOS.

Ein Einmalkauf, der sich für mich bereits vielfach bezahlt gemacht hat.

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Kurzbefehle exportieren (fehlt)

Ein Tablet in einer weißen Tastaturhülle steht auf einem Schreibtisch und zeigt das Apple-Logo auf einem schwarzen Bildschirm. Ein Ladekabel ist mit dem Gerät verbunden, das neben einem Laptop vor einem sonnigen Fenster mit Spitzengardinen steht.

Downgrade auf iPadOS 26: Mein Problem mit der ersten Beta von iPadOS 27 war weder die Stabilität noch die Performance, sondern eine Unzuverlässigkeit bei der „Back-to-the-Mac“-Verbindung. Dabei hilft es nicht, wenn App-Store-Apps offiziell keine Updates für Änderungen der kommenden Apple-Betriebssysteme einreichen dürfen – auch wenn ich natürlich verstehe, warum das so ist.

Ein Downgrade ist easy: Stöpselt euch an einen Mac, bootet in den Wiederherstellungsmodus, ladet auf dem Mac das aktuelle iPadOS herunter (zirka 10 GB) und startet 15 Minuten später frisch durch.

Erfüllt ihr diese Voraussetzungen, ist das – unter Anbetracht der kompletten Rollerückwärts aus einer Beta – ernsthaft kinderleicht.

Ein Computerbildschirm zeigt ein Dateimanager-Fenster mit einem Darstellungsfehler, bei dem mehrere identische Fenster übereinander gestapelt sind.

Bei der Neuinstallation verschluckte sich bei mir jedoch die Shortcuts-Bibliothek, deren SQLite-Datenbank ich mit einem Time-Machine-Backup aus ~/Library/Shortcuts/ kratzen musste.

„Sync ist kein Backup“ – trotzdem erwarte ich mehr Cleverness.

Fünf Computer halten die Datenbank mit rund 90 Kurzbefehlen bei mir vor. Wenn ein (neues) Gerät per iCloud dazustößt, könnte man mindestens eine Nachfrage stellen, bevor es alle Kurzbefehle löscht und diese Änderung an alle anderen Computer verteilt.

Ganz zu schweigen von einem nachvollziehbaren Backupsystem, das eure Kurzbefehle nicht ausschließlich in einer Datenbank versteckt. Selbst beim manuellen Export bekommt man Steine in den Weg gelegt: Nur ein einziger Kurzbefehl lässt sich am Mac auswählen und in einen Ordner exportieren. Selektiert man zwei (!) Shortcuts, darf man bereits nicht mehr exportieren.

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