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Normale Ansicht

Copy, Action, Paste

27. Juni 2026 um 11:17

Seit 50 Tagen liegt der Clipmunk-Shortcut für den Workaround einer Zwischenablage auf meinem Action-Button. Mit iOS 27 gestaltet sich das Einfügen vormals kopierter Texthäppchen noch bequemer, weil eure Buchstabensuppe als Vorschlag direkt oberhalb der Tastatur auftaucht und mit nur einem Fingerzeig eingefügt ist.

Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit einer QWERTZ-Tastatur und einer Vorschlagsleiste, die anbietet, Text aus dem Webbrowser einzufügen.

Eine Kleinigkeit, die jedes Mal ein paar Sekunden spart.

Es ist eines der besten neuen Features, das gerne auch dann auftauchen darf, wenn der Cursor nicht komplett alleinstehend im Textfeld sitzt – beispielsweise zwischen (runden) und [eckigen] Klammern. Oder noch besser: als dedizierte Keyboard-Taste, wie der Emoji-Button.

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Nicht urlaubsreif: iOS fehlt ein echter Reisemodus

25. Juni 2026 um 12:43

iOS vermisst weiterhin das Äquivalent zu TripMode; der „Low Data Mode“ ist (für mich) nur ein unerwünschter Kompromiss. Wenn ich das iPhone benutze, soll es so online wie nur möglich sein – ungedrosselt.

Ein Smartphone-Einstellungsmenü für den Datenmodus mit den Optionen „Mehr Daten auf 5G erlauben“, „Standard“ und „Datensparmodus“, wobei „Mehr Daten auf 5G erlauben“ aktuell ausgewählt ist.

Zugegeben: Ich habe mich etwas gehen lassen und derzeit über 500 Apps installiert. Das macht es unmöglich, ihnen einzeln die Datenverbindung zu entziehen – insbesondere temporär.

So löscht man Apps bekanntlich schnell; tut man dies über die App-Bibliothek, merkt iOS hin und wieder die falsche App zum Löschen vor. Ein Bug, der seit immer (TM) besteht.

Eine Lösung ist das natürlich nicht. Einen echten Reisemodus würde man explizit aktivieren und dabei gleich einen festen Zeitraum vorgeben. Ab dann fragt Apples OS beim Start einer App nach der Erlaubnis zur mobilen Datennutzung und gibt gelegentlich einen Zwischenbericht.

Man kann ein solches Feature bewusst einfach halten und, statt einzugreifen, lediglich transparent einen Überblick geben – alle Einzelteile liegen dafür schon jetzt vor.

„Über Daten spricht man nicht, Daten hat man.“ Mein tägliches Budget für diesen Urlaub beträgt 6 GB. Trotzdem wäre es eine so naheliegende Funktion, dass ich mich wundere, warum Apple sie beispielsweise nicht schon mit den eSIM-only-iPhones eingeführt hat.

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Left – verbleibende Zeit sichtbar gemacht

24. Juni 2026 um 15:42

Sich (verbleibende) Zeit zu visualisieren, hat immer ein morbides Geschmäckle. Left ist da keine Ausnahme, stiftet andererseits aber auch (Vor-)Freude.

Seit 1.750 Tagen warten wir etwa offiziell (!) auf dieses eine Spiel von Rockstar Games – zehn Prozent der Wartezeit stehen noch aus …

Drei Screenshots einer mobilen Anwendung auf einem Smartphone zeigen eine Raster-Fortschrittsanzeige, einen detaillierten Countdown-Timer für ein bevorstehendes Ereignis mit Kalenderansicht sowie ein tägliches Dashboard mit Wetterinformationen, Aktivitätstracking und Aufgabenlisten.

Neben Countdown-Widgets ist es ein Mini-Tagesplaner sowie ein Routinen-Tracker – wobei die iOS-only-App nochmals zwischen Erfolgsserie und Gewohnheit unterscheidet. Rechenschaft über einzelne Ziele könnt ihr sogar gegenüber Freund:innen ablegen, indem ihr sie einladet, Einblick zu erhalten.

Enorm viel Visualisierung zieht Left in Form von Widgets auf den Homescreen – allein eine Watch-App fehlt mir.

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Die iCloud-Fotomediathek geteilt – und wieder getrennt

23. Juni 2026 um 21:23

Von Apples geteilter iCloud-Fotomediathek hört man auch im vierten Jahr wenig. Das ist ein gutes Zeichen. Das Feature fällt durch Unauffälligkeit auf; es scheint in seinem abgesteckten Umfang zu funktionieren.

Zwei Smartphones zeigen Apple iOS-Einrichtungsbildschirme für eine geteilte Fotomediathek. Der linke Bildschirm zeigt Optionen zum Verschieben von Fotos und Videos in die Mediathek. Der rechte Bildschirm zeigt einen Einladungsbildschirm mit dem Profilbild eines Teilnehmers sowie Optionen zum Teilen des Zugriffs per Nachricht oder Link.

Für uns habe ich sie jedoch wieder abgedreht; wir haben sie nie wirklich genutzt. Ich empfand es im besten Fall irritierend, dort fremde Bilder zu sehen – selbst wenn es keine unbekannten Fotos sind.

Der ausschlaggebende Grund war jedoch die Bedienlogik: Es ist schlicht zu leicht, versehentlich Bilder in die gemeinsame Sammlung zu stecken. Den Button „Geteilte Mediathek“ in der Kamera drückt man gerne aus Versehen; deaktiviert man ihn, wird garantiert nie ein Foto geteilt.

Auch der Foto-Import von einer SD-Karte auf einem iPad kitzelt jedes Mal die Nerven: Dort ist es nicht einmal ein Button, sondern ein viel zu kleines Textlabel. Trifft man es nicht, landet der Import meiner Fotos fürs Blog bei der Familie.

Die Trennung verlief jedoch vorbildlich – mit der Entscheidung, ob man die geteilten oder lediglich die eigenen Fotos/Videos behalten möchte.

Wenn iOS 27 die Begrenzungen für geteilte Alben lockert – insbesondere in Bezug auf die Auflösung –, wird das bei uns sicherlich ein noch beliebterer Weg eigene Fotos untereinander auszutauschen – ohne sich gleich auf eine gemeinsame Fotosammlung einzulassen.

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