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Normale Ansicht

Rechts darunter, links darüber: Ein Wisch markiert alles als gelesen.

09. August 2026 um 19:40

Lire besitzt diese fantastischen Wischgesten, mit denen man in Listen „alles darüber oder darunter als gelesen markiert“.

Wische ich nach rechts, werden alle RSS-Einträge darunter als gelesen markiert; ein Wisch nach links hakt alle Beiträge darüber ab.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine Nachrichten-App mit einer Liste von Schlagzeilen. Eine vergrößerte Ansicht auf der linken Seite hebt einen orangen, runden Button mit einem weißen Pfeil nach unten hervor.

Diese Fingerakrobatik führe ich viele Male am Tag in meinem RSS-Reader aus, während ich mir diese Gesten auch in diversen anderen Apps mit langen Listen wünsche – etwa E-Mail oder Todoist.

Alternativ könnte eine seitliche Wischgeste die Liste an dieser Stelle teilen und zur Selektion von Einträgen dienen. Ich denke etwa an Bookmarking-Apps wie GoodLinks oder meinen Ulysses-Zettelkasten.

Diese Geste lässt sich sicherlich auch auf Trackpads übertragen, allerdings fühlt sie sich „Touch-first“ an – ähnlich natürlich wie „Pull to refresh“.

Natürlich existiert bereits die Mehrfachauswahl per Zwei-Finger-Wisch – „Two-Finger Swipe to Multi-Select“. Insbesondere für sehr lange Listen erfordert das sehr langes Scrollen mit zwei Fingern. Statt Einträge darüber einzeln einzusammeln, könnte ein präziser Wisch eine unsichtbare Trennlinie ziehen: Alles darüber oder darunter wird so ausgewählt.

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Together Board – die digitale Pinnwand für Familie und Freunde

08. August 2026 um 11:34

Together Board – eine geteilte Pinnwand mit den Liebsten – erlaubt die App-Store-Familienfreigabe und ist damit ein unverschämt guter Deal.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer App namens „Olmatorium“, die wie ein digitales Notizbrett mit farbigen Widgets gestaltet ist. Zu den Widgets gehören Countdown-Timer, ein Fitness-Erinnerungszettel, ein Karten-Element mit Filminformationen und ein Foto einer Person mit Zylinder und Sonnenbrille.

Das über iCloud geteilte Organisationsboard reicht von lustigen (Foto-)Erinnerungen über Post-its bis hin zu Einkaufslisten und Events. Dinge, die sich manche Familien vielleicht mit Magneten an ihren Kühlschrank kleben.

Weil’s aber digital ist, pinnt ihr an diese Familientafel auch Sprachnotizen, Abstimmungen und kleine Zeichnungen – sogar von der Apple Watch aus!

Together Board ist natürlich nicht auf die Personen eurer iCloud-Familie beschränkt. Allerdings nutzt diese Gruppe einfach euer Abo/den Einmalkauf mit.

Im Gegensatz zu einer klassischen iMessage-Gruppe verschluckt der Chatverlauf hier keine Ereignisse. Obendrein ist die App narrensicher, erfordert keine separaten Accounts, zieht eure Inhalte nicht über Apple-fremde Server und lässt euch bei Bedarf die Boards komplett exportieren.

Together Board ist eine simple Idee, hervorragend umgesetzt.

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#517 – meine Mini-Buchhaltung

06. August 2026 um 10:58

Bookkeeping verdient nur so wenig Zeit wie nötig. Ich habe wirklich wenig Accounting zu erledigen, und trotzdem fühlt sich jede gesparte Minute wie ein Gewinn an. So habe ich mich aufgestellt.

Hier das Intro der Episode:

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„Lock Launcher Introduces ‘No Redirect’ Launchers“

05. August 2026 um 19:17

Schneller zu den eigenen Apps: Ich schrieb zwar erst im Januar darüber, aber Lock Launcher erweitert, was der Action-Button und das Kontrollzentrum vorgelegt haben: Abkürzungen zu Shortcuts und Apps.

Nahaufnahme eines orangefarbenen Smartphones in einer Hand. Der Sperrbildschirm im dunklen Design zeigt die Uhrzeit, das Datum, ein Wettervorhersage-Diagramm sowie eine Anordnung verschiedener App-Symbole.

For starters, Lock Launcher now lets you create launcher shortcuts that open apps directly and immediately, rather than redirecting you to the Lock Launcher app first.

For years now, launcher apps on the iPhone have had to employ this workaround: you’d tap on a shortcut that opened, say, Ivory, but you would see the launcher app flash onscreen briefly before redirecting you to the actual destination app you selected. Somehow, Lock Launcher is now circumventing this limitation with a ‘Direct Open’ mode that I haven’t seen in other launcher apps for iOS.

Federico Viticci | MacStories.net

Diesen Redirect benötigt es weiterhin, wenn man vom Sperrbildschirm kommt; über Widgets spart man ihn sich. In beiden Fällen ist das Aufrufen der Apps jedoch pfeilschnell. Wer blinzelt, verpasst die Weiterleitung.

Auf dem Lockscreen liegen bei mir Apps und Shortcuts, die ich vom Homescreen aus erst suchen müsste – ein PDF-Scanner oder unser Live-Stromtarif. Es ist Software, die ich täglich oft genug aufrufe, mit denen ich mir aber nie den Homescreen zupflastern würde.

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Die 70mai Dash Cam 4K A810 Lite

04. August 2026 um 17:49

Kein Autofahrer (mehr), aber eine Dashcam installiert: Genau mein Humor!

Eine schwarze Dashcam mit kupferfarbenem Rand, die an der Innenseite einer Windschutzscheibe montiert ist, mit angeschlossenem Stromkabel und verschwommenen grünen Bäumen im Hintergrund.

Die A810 Lite (Affiliate-Link) besteht aus einer Front- und Rückkamera. Beide sind über ein Kabel verbunden, das ich erfolgreich durch den Dachhimmel zog. Mit einem langen (Zoll-)Stock und einem zusätzlichen Paar Händen mussten wir lediglich 20 Minuten unter der Verkleidung herumstochern.

Wenn ihr so gar kein Händchen fürs Handwerkliche habt, ist die Installation einer Dashcam der perfekte Ego-Boost: Sie funktioniert eigentlich immer, selbst wenn man sich ungeschickt anstellt.

Die zwei abgeknickten und unterschiedlich großen USB-C-Stecker führen die Kabel auf kurzem Weg von der Kamera unter die besagte Autodecke. Eine solche Port-Positionierung bietet sich an – ist wahrscheinlich ohnehin gängig – aber ich fand’s trotzdem clever.

Strom kommt aus dem Zigarettenanzünder, nee aus der Kfz-Steckdose. Auch dieser Kabelweg war für jemanden, der bislang noch nie in die dafür versteckten Ecken und Abdeckungen von Autos geschaut hat, easy zu erreichen.

So filmt die Kamera nun während der Fahrt fortlaufend nach vorne und hinten. Auf das separate 4G-Modul für eine Parküberwachung habe ich bewusst verzichtet. Eine dauerhafte GPS-Ortung hätte mich interessiert, aber bereits der Name „Hardwire Kit“ schreckte mich ab.

Außerdem filmt keine Kamera in den Innenraum des Fahrzeuges – etwa um zu beweisen, dass ich nach vorne geschaut habe und die Hände am Lenkrad hatte. Nicht praktisch, aber theoretisch könnte man die Rückkamera dafür benutzen, weil sie sich um 360° dreht.

Eingeschobene Info: Ich war ausschließlich an der Technik sowie der App-Verknüpfung einer modernen Dashcam interessiert, weil’s ja durchaus ein verbreitetes Gerät ist. Ich verspreche mir davon keine Vorteile bei der Unfalluntersuchung und hoffe auch niemals damit über Versicherungsansprüche streiten zu müssen. Bin auch kein Anwalt, aber zumindest ist in Finnland die Benutzung solcher Kameras auf öffentlichen Straßen generell erlaubt.

Ein Smartphone-Display zeigt eine Dashcam-Aufnahme eines Parkplatzes mit Autos, Bäumen und einem Gebäude, ergänzt durch Einblendungen von Zeitstempel, Geschwindigkeit und GPS-Daten.

Die Aufzeichnungen sowie eine Live-View sind über die 70mai-App abzurufen. Dazu baut das Telefon eine Wi-Fi-Verbindung auf. Das führt nur dann zu Problemen, wenn bereits eine kabellose CarPlay-Übertragung besteht: Euer iPhone kann nachvollziehbar nicht gleichzeitig in beiden Wi-Fi-Netzen funken.

Bemerkenswert ist, wie schnell und mühelos ich an die festgehaltenen Clips respektive das Live-Bild gelange. Auch die Übertragung der hochauflösenden Aufnahmen ist schnell – verdammt schnell.

Zwei Smartphones zeigen die Benutzeroberfläche einer Dashcam-App. Auf dem Bildschirm ist ein Videoplayer mit einer Zeitleiste zu sehen, die farblich gekennzeichnete Bereiche für Loop-Aufnahmen und Notfallereignisse sowie eine Schaltfläche zum Herunterladen von Videos enthält.

Durch den starken 140°-Weitwinkel wirken Objekte allerdings so viel weiter entfernt, als sie eigentlich sind. Ihr solltet diese zwei Kameras wirklich nie als Einparkhilfe benutzen.

Zugegeben: Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Die gestreckte Perspektive zeichnet mit großem Spielraum auf, was vor und hinter eurem Auto passiert. Selbst bei Nacht sind die Aufnahmen zu gebrauchen und insgesamt viel besser, als ich das jemals für 100 EUR erwartet hätte.

Die Marketingversprechen von 4K und HDR sind jedoch als genau das abzuhaken: Marketingversprechen. Ihr knipst hier nicht die schönsten Autobahnabschnitte. Die Clips sind jedoch ausreichend hochauflösend, um die Aufgabe der Kamera zu erfüllen. Alles bleibt leserlich; alles wird deutlich im Bild eingefangen.

Noch sind hier Sommerferien; noch stehen ein paar kleinere Autotouren an. Bei etwas heftigerem Bremsen sind bereits „Notfallaufzeichnungen“ festgehalten worden. Das ist mir jedoch ziemlich egal: Die SD-Karte spielt sich automatisch voll und überschreibt sich danach selbst mit neuen Aufzeichnungen.

Die Kamera ist bemerkenswert klein und verschwindet fast komplett hinter dem Rückspiegel. Nicht näher bezeichnete Familienmitglieder auf dem Beifahrersitz hatten sie zuerst gar nicht bemerkt.

Der „Connection-“ und der „Installation Guide“ geben einen realistischen Blick auf die sehr flotte Kaltstartzeit sowie die kompakte Größe.

Three mobile app interface screens showing various configuration settings for a camera device, categorized into video, parking security, and system preferences.

Drei App-Oberflächenansichten zeigen verschiedene Konfigurationseinstellungen für ein Kameragerät, unterteilt in Video-, Parküberwachungs- und Systemeinstellungen.

Sprachbefehle funktionieren erstaunlich zuverlässig und ohne Aktivierungswort. „Lock the video“ hält eine der besagten „Notfallaufzeichnungen“ fest und erspart den Griff zu den Knöpfen auf der Unterseite der Kamera.

Für besagte 100 Euro steckt in der A810 Lite überraschend viel Technik, die man nach der Installation vergisst. Diese Unauffälligkeit schätze ich. Die iOS-App ist rudimentär, punktet aber mit flottem Zugriff, der mich äußerst positiv überrascht hat.

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MusicSmart mit Booklets, Inlays und hochauflösenden Albumcovern

03. August 2026 um 21:21

Jede neue Musikempfehlung landet bei mir zuerst in MusicBox; Hintergrundinfos zu den Songs, Alben und allen Mitwirkenden hält MusicSmart gespeichert.

Digitale Tracks greifbarer: Wenn ich ganz bewusst ein Album anhöre, klicke ich mich dort durch die Credits und Begleittexte – ab sofort inklusive „high-resolution booklets, back covers, disc designs und inlays“.

Drei nebeneinanderliegende Screenshots einer mobilen App-Oberfläche, die Details zu einem Musikalbum und ein Künstlerprofil zeigen. Der linke Bildschirm zeigt ein Albumcover mit einem grafischen, strahlenförmigen Muster. Der mittlere Bildschirm listet Metadaten zum Album auf, einschließlich Veröffentlichungsdatum, Format und einer Liste der Artworks. Der rechte Bildschirm zeigt ein Künstlerprofil mit einem kreisförmigen Porträt, Social-Media-Links und einer kurzen Biografie.
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Delphitools – ein Web-Werkzeugkasten für digitalen Kleinkram

02. August 2026 um 20:50
Smartphone-App-Oberfläche für das „delphitools Indie Toolkit“, die eine handgezeichnete Illustration einer Person an einem Schreibtisch über einem Menü von datenschutzfreundlichen Werkzeugen wie QR-Code-Generierung, Hintergrundentfernung und mathematischen Rechnern zeigt.

A collection of small, low stakes and low effort tools.

No logins, no registration, no data collection. I can’t believe I have to say that. Long live the handmade web.

delphi.tools

Die Webseite bündelt – ähnlich wie Akousa ⁠– unzählige kleine Helfer-Werkzeuge und gibt es mit Delphitools auch als App.

„Alles muss eine App sein (anscheinend).“

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Obsidian: Teilen-Menü speichert YouTube-Transkripte

01. August 2026 um 14:20
Zwei Smartphone-Bildschirme im Vergleich: Links ist eine YouTube-Videoseite zu sehen, rechts eine strukturierte Zusammenfassung desselben Videos, verbunden durch einen geschwungenen Pfeil, der einen Umwandlungsprozess darstellt.

Steph’s role as CEO is also unusual, because although Obsidian is still a very young, very small, and very flat organization, he’s actually not one of the founders. He joined in 2023, when cofounders Shida Li and Erica Xu brought him in based on his experience with his former startup, Lumi. He was also a huge Obsidian fan.

Decoder | The Verge

Steph Ango würde seinen Laden wahrscheinlich eher zumachen, als ihn an externe Geldgeber zu verscherbeln. Zumindest habe ich dieses Gefühl und bin versucht, mehr mit Obsidian zu machen – statt nur gelegentlich reinzuschauen.

Die in dieser Woche aktualisierte ShareSheet-Extension schiebt unter anderem das komplette Transkript von YouTube-Videos – hübsch formatiert – in die eigene Wissensdatenbank.

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Lumines Remastered

31. Juli 2026 um 09:06

Es gibt kein Lumines, bei dem ich nicht denke: Das kann ich nicht nicht kaufen.

Ich liebe diesen rhythmischen Musikpuzzler. Ich liebe die Momente, in denen dein Hirn nicht mehr hinterherkommt, wenn der Laserstrahl die zweifarbigen 2×2-Blöcke vom Spielfeld fegt, bevor du dich für eine Platzierung entscheiden konntest.

Nahaufnahme aus der Ich-Perspektive einer Person, die ein Block-Puzzle-Spiel auf einem Smartphone im Querformat spielt.

Ohne Vorankündigung rauschte gestern die Remastered-Version in den App Store – zum 9-Euro-Einmalkauf und inklusive 15 Demo-Level. Es ist kein Spin-off, keine kreative Neuinterpretation, sondern das Remaster von 2018, dass das PSP-Original technisch und audiovisuell modernisierte.

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Neuer Anlauf für Quiche als iOS-Standardbrowser

29. Juli 2026 um 23:14

Ich schleiche seit Jahren um den Quiche Browser: Er ist eine der WebKit-Alternativen zu Safari, die mich immer gereizt haben. Jetzt habe ich dieses Fenster ins Netz für mich einmal konsequent geöffnet.

Ein Smartphone-Bildschirm, der eine Browser-Oberfläche mit einem geöffneten Popup-Menü zeigt, das Optionen wie „Darken“, „Disable Blocker“ und „Copy“ enthält, vor einem abstrakten violett-blauen Hintergrund.

Mir fehlen weiterhin Profile, mit denen sich mehrere Identitäten trennen lassen – etwa zwei unterschiedliche Mastodon-Logins.

Quiche baut Seiten jedoch bemerkenswert schnell auf, und der neue Shortcut per langem Druck auf die Adresszeile ist schlicht nett verpackt.

Die anpassbare Menüleiste ist ohnehin das besondere Alleinstellungsmerkmal: Ich benötige etwa nie „Reload“, aber ständig „Share“ – hier belege ich die Menüleiste einfach nach meinem Geschmack.

Mit Filtr greift dort nun auch Wipr, und ein „Kill Switch“ dreht pro Domain nerviges JavaScript ab. Für mich gab außerdem die direkte Integration von Kagi als Suchmaschine den Ausschlag, dieses Herzensprojekt als Standardbrowser auf dem iPhone auszuprobieren.

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Nur eine Notiz zur Zeit: Mononote

27. Juli 2026 um 17:17

Manchmal wünschte ich mir, dass ich Entwickler:innen direkt im App Store folgen könnte – um über ihre neuen Veröffentlichungen informiert zu bleiben. Abonnieren würde ich dabei sofort die Releases von Easlo.

Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms, der eine Benutzeroberfläche im Dark Mode zeigt, mit Widgets für Filminformationen, eine Wettervorhersage und einen Kalender, eingeblendet über einem Kartenhintergrund.

Mononote fokussiert sich nicht nur auf eine einzelne Notiz, sondern drückt diesem Vermerk obendrein ein hartes 180-Zeichen-Limit auf – als „Post-it“-Widget für den Homescreen oder als Live-Aktivität, solange man daran erinnert werden möchte.

Wie gesagt: Viel Platz für Text ist nicht; der Fokus liegt auf der eigentlichen Erinnerung.

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„Who’s Afraid of Chinese Models?“

26. Juli 2026 um 16:17

Open-Weight-KI-Modelle bleiben teuer: Auch nach dem Training kostet jede einzelne Inferenz entsprechenden Rechenaufwand.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine Liste von KI-Modellen innerhalb einer Weboberfläche. Der Tab "Models" ist ausgewählt. Abschnitte umfassen "Kagi Recommended" mit "Kimi K2.6 (reasoning)", "Claude Opus 5 (reasoning)" und "Gemma 4 31B". Darunter befindet sich "Moonshot AI" mit "Kimi K2.7 Code", "Kimi K2.6 (reasoning)" und "Kimi K2.6". Unten zeigt eine Browserleiste die Adresse "assistant.kagi.com".

One of the most common misconceptions undergirding discussion of open weights models is that they are cheaper — free, even. After all, you can just download the weights, and skip the time and expense and capabilities necessary to create your own model. That is, of course, true, but the “free” in this case is a reference to the amount you need to spend on research and development; R&D is a fixed expense that is independent of the revenue you generate. […]

The point in terms of open weight models is that they are not free to serve. Kimi K3 costs $3 per million input tokens, and $15 per million output tokens; that is cheaper than Sol’s $5 per million input tokens and $30 per million output tokens, but that might not even be the right measurement.

Ben Thompson

Die Kosten verschwinden nicht, sie lassen sich aber teilweise aus der Cloud auf bereits verkaufte Hardware verlagern.

Mit intelligentem Routing zwischen unterschiedlichen Modellen haben iPhone-Kund:innen eine solche Rechenleistung bereits gekauft – in Form von Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Neural Engine. Nur Strom muss fortlaufend bezahlt werden. Es ist keine kostenlose Intelligenz, sondern eher eine „Prepaid Intelligence“: ein teilweise im Gerätepreis enthaltener „local first, cloud when necessary“-Ansatz.

Offene Modelle verändern die Wettbewerbsbedingungen in einem Markt, den Apple mit seiner Verbindung aus Hardware, Software und Services traditionell erfolgreich besetzt. Die Herausforderung ist die flexible Einbindung leistungsfähiger Modelle in den persönlichen Kontext, ihre Berechtigungen klar zu begrenzen und sie für appübergreifende Funktionen vorzubereiten.

Ironisch: Die vom Digital Markets Act implizierte iOS-Öffnung für konkurrierende KI-Modelle könnte Apples Position im Markt für seine Hardware paradoxerweise stärken – solange iOS die zentrale Orchestrierungsebene bleibt und entscheidet, welches Modell wann, wo und mit welchen Daten zum Einsatz kommt.

Kontrolliert Apple diese Koordinationsschicht jedoch nicht, besteht das Risiko, dass iOS als Betriebssystem austauschbar wird. Allein diese Gefahr würde den Start von Siri AI in der EU dauerhaft verhindern.

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„Flying Lotus Composed Two Apple Ringtones“

25. Juli 2026 um 17:03
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt ein Menü zur Auswahl des Klingeltons, bei dem die Option „Daybreak“ mit einem Häkchen markiert ist.

Flying Lotus composed a pair of ringtones that have been on iPhones since 2019, the producer revealed yesterday (August 21, 2024), after the news broke via the Twenty Thousand Hertz podcast. “Apple leaked it so I can say it,” the producer wrote on X. “I wrote some ringtones that have been in ur iPhone since ios13.” Those mini-compositions are “Daybreak” and “Chalet,” and you can check them out below.

Jazz Monroe | Pitchfork | Twenty Thousand Hertz (1/2)

Flying Lotus selbst hält Cosmogramma für sein bestes Album; auch Max Richter produzierte bereits Ringtones für Apple.

Die beiden 24-Minuten-Episoden des Twenty-Thousand-Hertz-Podcasts muss man gehört haben!

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„allroundo eco“ – ein 6-in-1-Kabel

24. Juli 2026 um 12:00

Ohne den allroundo eco abwerten zu wollen: Das ist eine nahezu perfekte Kabeltrommel als Backup-Charging-Set, das niemals eure Arbeitstasche verlassen sollte.

Eine Hand hält ein offenes, rundes schwarzes Etui, das ein schwarzes, spiralförmiges Multi-Adapter-Ladekabel enthält.

Aus Lüneburg von Vonmählen: Für 17 EUR (Affiliate-Link) ist es ein immer passendes Geschenk. Dem USB-C-Spiralkabel (90 cm) liegen Adapter für USB-A, Micro-USB und Lightning bei, die im Notfall auch mal Daten übertragen – für den familiären Gerätezoo.

Einzig das Plastik-Etui gefällt mir nicht; auf eine Nylon-Hardshell-Box mit Magnet- oder Reißverschluss könnte man sich auch unabsichtlich mal draufsetzen.

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iOS 27: Connectivity Assist im Alltag

23. Juli 2026 um 06:22

„Wi-Fi Assist“ war seit iOS 9 der eingeschränkte Versuch den Netzwerkwechsel zwischen Wi-Fi und Mobilfunk zu beschleunigen. „Connectivity Assist“ ist der neue Name für das Feature in iOS 27, das proaktiver den Datenverkehr lenkt und die Mobilfunkverbindung zusätzlich heranzieht, wenn das Wi-Fi schwächelt.

Anstelle von Downloads streame ich Podcasts und Texte, die ich mir vorlesen lasse. Dabei merke ich den stolpernden Netzwerkwechsel beim Verlassen der eigenen vier Wände regelmäßig. Seit iOS 27 gestaltet sich diese Übergabe fast reibungslos. iOS 27 zählt den dabei anfallenden Mobilfunk-Traffic mit.

Smartphone-Bildschirmansicht der Einstellungen für „Connectivity Assist“ mit einem Datenverbrauch von 2,22 GB, einem Umschalter und erklärendem Text zur Nutzung mobiler Daten für eine stabilere Internetverbindung.
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Zwölf Jahre später: TestFlight mit Suchfunktion

22. Juli 2026 um 09:06
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt das Einstellungsmenü zur Geräteverwaltung, in dem mehrere verbundene Apple-Geräte mit ihren Modellnamen und iOS-Versionen vor einem unscharfen Hintergrund aufgelistet sind.

I get that this is a very “me and a few of my friends” problem, and search does help, but it’s not enough. The active to inactive beta ratio is so bad that few iPhone screens include more than two or three active betas. So here’s my proposal: Add a toggle in TestFlight’s settings that hides inactive betas.

John Voorhees | MacStories | 9to5Mac

Ein guter erster Schritt, der keine „me and a few of my friends“-Rechtfertigung benötigt. Und damit sollten die Forderungen nicht aufhören: Wo ist die Sortierung nach Plattform? Warum kann ich nicht generell festlegen, ob ich per E-Mail, Push oder gar nicht (!) über neue Versionen benachrichtigt werden möchte? Warum kann ich die Notifications für macOS-Beta-Apps über die iOS-App überhaupt nicht konfigurieren?

Zwölf Jahre werkelt Apple nun an TestFlight. Seit 2017 sind 10.000 „external testers“ erlaubt. Auch deshalb wird TestFlight rege als inoffizieller Vertriebsweg neben dem App Store genutzt – vermutlich in größerem Umfang, als wir gemeinhin annehmen.

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#515 – Kompaktkameras in der iCloud-Fotowelt

21. Juli 2026 um 19:56

Ihr fühlt euch in der iCloud-Mediathek ganz wohl, habt aber Interesse daran, Fotos aus einer Point-and-Shoot-Kamera reinzuholen? So geht es mir aktuell – und so umständlich ist es.

Hier das Intro der Episode:

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