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Still – für Audiobooks in Audiobookshelf

14. Juni 2026 um 19:25

Meine Urlaubszeit soll dieses Jahr verstärkt Hörbücher einschließen – erstellt mit AudioBo, gelagert auf einem Audiobookshelf-Server und konsumiert mit Still.

A iPad screen displays the audiobook 'Steve Jobs in Exile' by Geoffrey Cain, with a 'Continue' button visible. The background wallpaper features the Golden Gate Bridge against a vibrant blue and pink sky.

Ich plane, dort weder EPUBs oder Podcasts abzulegen, aber Still würde sie mir vorsetzen.

Ich beobachte den Player bereits länger. Mit Watch-Support, CarPlay und mehr Anpassungen fürs iPad verdient er aber noch einmal mehr Wertschätzung – abseits der 7 Euro, mit denen man seine Anerkennung auch ausdrückt.

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AI ≠ AI

11. Juni 2026 um 15:22

From a pure AI perspective, nothing Apple showcased during their WWDC keynote yesterday was particularly groundbreaking. In fact, much of it featured capabilities long since available in other AI tools and services – in some cases, years ago. And guess what? That doesn’t matter. Based on what we saw yesterday, Apple is set to win in AI. At least from a consumer perspective.

M.G. Siegler | „Apple Wins Consumer AI By Default“

Siri AI landet mitten in eine Aufspaltung, die sich schon länger abzeichnet: die Unterscheidung zwischen „Consumer AI“ und „Business AI“.

Endkonsumenten zahlen nicht für Produktivität; anders als Firmen. Auch deshalb verschieben OpenAI und Anthropic ihre Prioritäten auf agentische Workflows. Der klassische Chat-Bot ist kein Geschäft mehr für sie.

Alleinstellungsmerkmal von Siri AI ist der persönliche Kontext, allerdings auch die bewusste Beteiligung und Einbindung der besagten Person.

Leute lieben es etwa, einzukaufen oder die Vorfreude auf eine (Urlaubs-)Entscheidung. Es ist nicht ausschließlich das Misstrauen, ob der Bot die richtige Wahl trifft, sondern der explizite Wunsch, mitzuwirken.

AI, die dabei unter die Arme greift, muss keinesfalls das allerletzte High-End-Modell sein. „Reasoning at Flash-level latency and scale“ wie Gemini 3.5 Flash ist dafür oft mehr als ausreichend. Insbesondere, weil Siri AI vorerst exklusiv auf Systemebene arbeitet und allein durch den Zugriff auf den persönlichen Suchindex mögliche Halluzinationen deutlich minimiert.

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Gedanken zur Keynote der WWDC 2026

09. Juni 2026 um 11:01

„Was hat AI jemals für uns getan?“

„Easy. Mehr Arbeitsspeicher in Apples Computern seit 2024 und ein Snow-Leopard-Release1 im Jahr 2027!“

Für uns Europäer ist der Fokus aufs Bugfixing und die Performance sogar noch viel zentraler: Ein Drittel der gestrigen Keynote betrifft uns vorerst nicht.

Ein Drittel? Die Quantifizierung ergibt sich für mich aus der komplett umgekrempelten Keynote-Struktur.

A slide displays three bullet points: 'Platform improvements', 'Trust and safety', and 'Apple Intelligence and Siri'. The text is black on a plain gray background, indicating an overview of Apple's software updates.

Ich empfand es als äußerst zeitgemäß, die Betriebssysteme nicht mehr zu trennen, sondern Überschneidungen vorauszusetzen und gewisse Unterscheidungen herauszuarbeiten.

„Platform improvements – no notes!“

Wie zahlreich die kleinen „Quality of life“-Verbesserungen im Alltag ausfallen, zeigt sich im Sommer. Mit den ersten Betas auf meinen Geräten fühlt sich der von Apple betonte Geschwindigkeitsgewinn aber schon jetzt substanziell an.

A dense list of new features for iOS 18, including improvements to apps, performance, accessibility, and user interface elements. The text is presented in a grid format with multiple columns, highlighting various enhancements across different Apple devices.

Woher die Motivation für „Trust and Safety“ kam, erschließt sich mir nicht – insbesondere weil’s ein langatmiges und verhältnismäßig theoretisches Screen-Time-Segment war.

Und warum die Konzentration auf Kids? Prädestiniert für eine Screen-Time-Überwachung sind Erwachsene – „The kids are all right“.

Überhaupt fehlten mir Nuancen für alle Menschen, die durch eine solche Kontrolle speziell verwundbar sind. Und Erziehung lässt sich nicht outsourcen.

A grid of feature tiles showcasing Apple Intelligence capabilities across various apps and services. Each tile displays an icon, title, and brief description highlighting AI-enhanced functionalities.

Siri AI meistert jetzt Weltwissen und zeigt erste agentische Ansätze. Das ist hilfreich, um etwa Fragen zu Bildschirminhalten abzuwerfen, mitunter ein paar Klicks bei der Informationssuche zu sparen oder bei der Erstellung von Content zu helfen.

Die Integration und die Möglichkeit, unterschiedliche Daten zusammenzuziehen, in einen „personal context“ zu stellen, ist der eigentliche Mehrwert; alleinstehende Apps existieren für alle gestern gezeigten Demos – in besserer Form. Das sind dann jedoch weitgehend abgekoppelte Datentöpfe.

Und das macht den Nicht-EU-Start von Siri AI auf iOS und iPadOS so frustrierend: Siri AI scheint tief in die Struktur der Betriebssysteme eingeflochten, nicht nur aufgesetzt. Die Trennlinien sind so unscharf, dass ich im Moment nicht einmal wüsste, auf welche Features wir genau verzichten müssen.

Es fehlt nicht mehr nur „iPhone Mirroring“; das gesamte OS fühlt sich zurückgelassen an – unabhängig davon, auf welchen Geräten welche AI überhaupt funktioniert und wie intensiv man das tatsächlich benutzt (weil’s AI-typisch einige fragwürdige Grenzen übertritt).

A man in a dark polo shirt is holding an iPhone and smiling as he interacts with the device. The close-up of the phone's screen shows a message being processed by Siri, indicating it’s working on sending a group chat message.

Schlussnotiz: Ich fand es bemerkenswert, dass es keinen Schnitt im Video oder verkürzte Darstellungen bei den Demos für Siri AI gab.

Das ließ die Präsentation in diesen Minuten superzäh wirken, ist dieser Tage aber sicherlich notwendig, um deren Authentizität und Machbarkeit hervorzuheben. Trotzdem muss es Apple arg aufgestoßen sein, so derartig die Luft und das Tempo rauszunehmen.

  1. „The myth and reality of Mac OS X Snow Leopard revisited“ ↩
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Loupe – „What your apps can see“

06. Juni 2026 um 12:09

Was Loupe zeigt, sehen (potenziell) auch andere Apps.

Das ist keine Panikmache und nicht skandalös, aber eine Anregung, bestimmte Zugriffsrechte vielleicht nicht unüberlegt auszuteilen.

Eine Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms, auf dem die Benutzeroberfläche der Loupe-App zu sehen ist, welche Datenschutzeinstellungen unter der Überschrift "What your apps can see" anzeigt.

Loupe is an iOS and iPadOS app that gives you a hands-on tour of the device fingerprinting surface. It reads real values from public iOS APIs, the same ones any third-party app can call, and shows them to you raw. The point is simple: see what your iPhone quietly exposes, and why each reading helps an app recognize you again.

github.com/mysk-research

Ich wusste etwa nicht, dass der Lautstärkewert fingerprintable ist.

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#508 – Aus- und Einschlafen

04. Juni 2026 um 15:16

Wisst ihr, wie schwierig es ist im App Store durchdachte Software mit fairem Preismodell in der Kategorie der „Wind-down“-Apps zu finden?

Ja, wisst ihr – wenn ihr jemals die dortige Suche bemüht habt. Deshalb habe ich für dieses Video ein paar Empfehlungen aufgedeckt.

Diese Apps fanden im Video eine Erwähnung:

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„Watch to 5K“ nimmt euch ins Training für den ersten 5-Kilometer-Lauf

03. Juni 2026 um 18:09

Am heutigen „Global Running Day“ gibt es für ’nen entspannten 5-Kilometer-Run eine Apple-Watch-Auszeichnung.

Diese Fitnessherausforderung ist ein passender Anlass, um auf „Watch to 5K“ hinzuweisen – für alle, die sich mit einem solchen Run nicht so leicht tun.

Nahaufnahme einer Smartwatch am Handgelenk einer Person, die einen Trainings-Aufwärmbildschirm mit Timer, Herzfrequenz und der Anweisung für ein zügiges Gehen anzeigt.

Watch to 5K is an Apple Watch app that helps people gradually work up towards running 5K in just nine weeks by following the Couch to 5K program (C25K). The app works independently on the Watch, allowing users to leave their phone at home (or in their locker) while they run.

Für fünf Euro nimmt die Watch-App hier absolute Beginner an die Hand zu ihrem ersten 5K.

„Watch to 5K“ entstand in den ersten COVID-Lockdown-Monaten vor sechs Jahren, funktioniert tatsächlich unabhängig vom Telefon und motiviert gezielt Anfänger:innen (oder alle, die das Laufen wieder aufnehmen) mit einem strukturierten Trainingsplan.

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R.A.D. Weather: der Blick ins Wetter-Terminal

02. Juni 2026 um 20:36
Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Wetter-App im dunklen Design mit einer futuristischen Benutzeroberfläche. Die App zeigt Wetterbedingungen, Temperatur, Radaransichten und technische Daten in einem minimalistischen, kontrastreichen Design.

„It’s rad.“

Die Kommandozeilen-Optik erinnert mich an WarGames; ein solches Wetter-Terminal könnte man als Pseudo-Hacker-Screen aber auch problemlos in moderne Filme einbauen.

Der Look and Feel von R.A.D. Weather zieht sich konsequent durch die gesamte App – inklusive der Versionen für iPad, Watch und Mac. Wer einen Extra-Bildschirm zu bespielen hat, findet hier eine äußerst nerdkompatible Wahl für eine Wetteranzeige.

Hinter allen Anzeigen und jedem Pixel stecken jedoch tatsächlich Informationen – von Niederschlag über Sonnenintensität hin zu Luftqualität.

R.A.D. kombiniert dafür mehrere Quellen, erlaubt euch aber auch eigene „Uplinks“ zu Providern per API einzurichten.

Diese Informationsblöcke lassen sich in großem Umfang anpassen, umsortieren oder ausblenden. Irgendwann entdeckt man dann Themes, Achievements, eine Live-Wetteranzeige während Autofahrten und Minispiele …

Hier hat jemand ganz offensichtlich Spaß an der Entwicklung, hinter der jedoch knallharte (Wetter-)Fakten stehen.

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„Annotate“ – Markup für Screenshots und Fotos

01. Juni 2026 um 18:01

Konkurrenz für Annotable aus Düsseldorf – und zwar vom Multi-Cloud-Uploader Dropshare. Mit Annotate kritzelt ihr auf Screenshots, verpixelt sensible Informationen in Fotos oder setzt erklärende Nummerierungen und Pfeile.

Eine Person hält ein Smartphone, auf dem die Benutzeroberfläche einer Bildbearbeitungs-App angezeigt wird. In der Mitte des Bildschirms befindet sich ein Foto auf einem orangefarbenen Hintergrund, während am unteren Rand eine Werkzeugleiste mit verschiedenen Symbolen zu sehen ist.

Solche Bearbeitungen ähneln den Jobs, die ich am Mac dem hervorragenden CleanShot zustecke – etwa „Backdrop styles“, die Bildschirmfotos in einen Rahmen setzen. Auf iPhone und iPad fehlte mir seit jeher eine Software mit vergleichbarer Funktion.

Ähnlich hilfreich ist es, die Arbeitsfläche zu erweitern – für ausschweifendere Markups wie etwa eine Wegbeschreibung neben einem Google-Maps-Kartenausschnitt.

Wünschenswert wäre noch eine Erweiterung der Lupe, bei der man den vergrößerten Ausschnitt beibehält, aber die gezoomte Ansicht verschiebt. Oder eine Collagen-Funktion, so wie Photo Tape mehrere Bilder in ein explizit gewähltes Format presst.

Gebogene Pfeile mit unterschiedlichen Pfeilspitzen machen mich aber schon jetzt ernsthaft glücklich. Genau wie Hervorhebungen, die Schatten werfen. Trotzdem nehme ich gerne noch mehr von diesen detailverliebten Kleinigkeiten.

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„Last.fm is now independent“

31. Mai 2026 um 09:12
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine Liste mit Benachrichtigungen der App „QuietScrob“, die Informationen zu kürzlich gespielten Musiktiteln und deren Zeitstempel auflistet.

Today, Last.fm begins a new chapter as an independent company. Ownership has changed, but the product you use every day has not.

Your account, your listening history, and your data remain exactly where they are. The team building Last.fm is the same. The service continues as normal.

Support.last.fm

Seit zwei Jahrzehnten schreibe ich dieses Blog und Last.fm fand sowohl im ersten als auch im letzten Jahr seine Erwähnung, obwohl mir das Mitprotokollieren von Musik den Aufwand eigentlich nicht wert ist.

Dieser Aufwand ist das Last.fm-Problem, das sich nicht nur durch Spotify und Co. vergrößert hat, sondern durch jeden Computer, jedes Tablet und alle Smart-Speaker, die eure Alben dieser Tage wiedergeben. Alle diese Streams einzufangen, bedeutet Arbeit.

Ich könnte jedoch nicht stärker für Last.fm trommeln und mir wünschen, dass sie sich mit neuer Eigenständigkeit auch durch die nächsten Musikjahrzehnte scrobbeln.

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Wechsel zwischen Kabel und Funk: automatisches Bluetooth-Pairing für Magic-Zubehör am iPhone/iPad

30. Mai 2026 um 15:26
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt einen Social-Media-Beitrag über eine neue iOS-Funktion, die die Bluetooth-Kopplung für Zubehör über USB ermöglicht, zusammen mit einer Benachrichtigung, die bestätigt, dass ein Magic Keyboard drahtlos mit dem Gerät verbunden ist.

Connecting iPad or iPhone to ‘Magic’ accessory with USB-C now initiates Bluetooth pairing, too

@aaronp613 via 9to5Mac

Diese Änderung scheint auf Apples neueres USB-C-Zubehör beschränkt. An meinem Magic Trackpad und Magic Keyboard mit Lightning-Port muss vorher einmalig die Bluetooth-Verbindung autorisiert sein. Ist das jedoch geschehen, verbindet sich anschließend das iPhone/iPad sowohl kabellos als auch kabelgebunden mit den Eingabegeräten.

Mangels eines „Magic“-USB-C-Zubehörs kann ich die Neuerung mit dem Update auf 26.5 nicht nachvollziehen. Die Unterscheidung wirkt aber mindestens sonderbar, weil man sich auf macOS auch bei USB-C-auf-Lightning-Accessoires nicht um das Bluetooth-Pairing kümmern muss. Man steckt das externe Zubehör ein, anschließend ab und bleibt trotzdem verbunden – dafür muss ich nie ins Bluetooth-Setup.

Eine Schwarz-Weiß-Ansicht von oben auf einen Arbeitsbereich, die ein weißes, aufgerolltes Ladekabel zwischen einer externen Tastatur und einem Tablet mit integrierter Tastatur zeigt.

Ein jedoch (für mich) größeres Problem bleibt: Das über Bluetooth verbundene Hardware-Keyboard lässt sich nicht ohne Umweg in die Einstellungen auswerfen – wenn man etwa auf die Stift- und Touch-Eingabe wechselt. Bleibe ich in Bluetooth-Reichweite, ist der Wechsel auf die Software-Tastatur oft nur umständlich oder (je nach App) gar nicht möglich.

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