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Lese-Ansicht

„Perp Walk For Selfies“

Bereits im Juni formulierten John Gruber und Jason Snell ein sehr treffendes Outro für Tim Cook sowie ein Intro für John Ternus, der seinen neuen Job offiziell morgen antritt.

Ein Smartphone zeigt eine Podcast-App im Dunkelmodus. Auf dem Bildschirm sind oben der Titel einer Podcast-Folge und darunter ein Abschnitt des Transkripts zu sehen.

All that being said, Tim is a lifelong computer industry operations man. Whereas, John Ternus has been building hardware at Apple for 25 years, right? And so I don’t want to overstate this, but John Ternus is one of us and Tim Cook isn’t.

And I feel like we need to remember that Tim was spotted by Steve and brought in and brings a level of competence and all of those things to the table. And he professes being a true believer in Apple’s mission and understanding what it is. And I think, to the degree that Tim Cook can be a true believer, he is.

But somebody like John Ternus, who has been working at Apple since basically the turn of the century and building products at a low level, is more — I don’t think it’s outrageous to say — he gets what Apple is about and what Apple customers want and what makes Apple products special at a level that Tim Cook has never and can never.

Which is not to say that Tim Cook sucks. That’s not what I’m saying. I’m saying that Tim Cook was the right guy for that time.

But one of the things that excites me about Ternus is that he understands Apple at a level that Steve Jobs did and that Tim Cook didn’t. And that’s why I think we have a better vibe with somebody like John Ternus, because John Ternus was in the trenches at Apple, whereas Tim has, like, been optimizing at Apple at a high level.

The Talk Show

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Apples Teilenmenü – auch in iOS 27 unverändert

Auch iOS 27 bringt keine strukturellen Änderungen ins Teilenmenü; es bleibt damit mehr oder weniger unverändert seit 2019.

A screenshot showing an iPad share sheet menu with lists of favorite and suggested apps.

Dass Personen dort standardmäßig auftauchen, finde ich weiterhin wild – insbesondere, weil euch dort nicht ausschließlich Freunde und Familie anschauen. Gelegentlich überrascht euch iOS dort etwa mit einem Slack-Arbeitskollegen.

Immerhin lässt sich die komplette Zeile unter Siri ➝ „Beim Teilen anzeigen“ abschalten. So tief verbuddelt findet diese Einstellung aber niemand. Der lange Druck auf den Kopf einer einzelnen Person, um sie „weniger“ vorzuschlagen, hilft mir dagegen wenig. Ich möchte nicht weniger, sondern gar nicht.

Absolut unverständlich ist mir die Unterscheidung zwischen „Suggestions“ und „Favorites“ für Apps, wenn es eigentlich nur um eine prominentere Platzierung geht, zumal sich einige Vorschläge gar nicht ausblenden lassen.

Das „Share Sheet“ ist keine simple Liste der installierten Apps, gibt sich aber so aus. iOS packt Systemdienste, App Extensions sowie Apps, die bestimmte Datentypen verarbeiten, optisch in derselben Reihe – weshalb sich einige Anwendungen über ihren Schalter abknipsen lassen, andere aber nicht.

Und über die dortige Sortierung müssen wir nicht sprechen, oder?

Während die Zeile mit Apps primär der Übergabe von Inhalten dient – „Wohin damit?“ –, fragt die darunterliegende Liste mit Actions: „Was damit tun?“ Oft überschneiden sich hier jedoch Funktionen, was die Unterteilung redundant macht.

Mein grundsätzliches Problem mit dieser Aufzählung aus Aktionen ist aber ihre fehlende Übersichtlichkeit. Nicht alle Bezeichnungen verraten, zu welcher Anwendung eine Funktion gehört. „Convert to PDF“ öffnet etwa PDF Expert; die Action „Annotate“ gehört zu dieser App.

Andererseits muss ich oft zweimal lesen oder aufs App-Icon schauen, um zu checken, dass sich „Add to Play“ auf die Anwendung Play bezieht oder „Ask Assistant“ diese App startet.

Diese Liste benötigt Pflege. Und sind wir ehrlich: Niemand räumt dort auf! Sobald auf einem iPhone ein paar Dutzend Apps installiert sind, traut man sich dort schlicht nicht mehr rein.

Und das ist im Wesentlichen die Standardkonfiguration: So sieht das auf jedem iPhone aus; unverändert seit Jahren.

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„Analogue 1.5: Pro Capture Mode“

Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, aber dem Google Play Store fehlt gegenüber iOS die große Auswahl an Drittkamera-Apps.

Eine dieser Apps ist etwa Analogue.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Kamera-App, Metadaten zu einem Foto und ein Porträtfoto. Der linke Bildschirm zeigt eine Kamera-App, die ein tragbares Retro-Spielgerät aufnimmt. Der mittlere Bildschirm zeigt technische Kameraeinstellungen, Informationen zum Filmprofil und einen Kartenausschnitt. Der rechte Bildschirm zeigt ein Porträt einer Person mit Brille und Kappe innerhalb einer Galerie-App.

That made me ask a different question: could Apple Log continue to drive the preview while the photo itself was captured another way?

The combination of Apple Log and RAW felt like the dream. Apple Log could preserve the accurate, finished preview that makes Analogue enjoyable to shoot with, while RAW could provide the full frame, detail and flexibility that the final photo deserves.

analoguecapture.com/blog/

Ich erwähne es, weil im aktuellen Vergecast diese beiden Feststellungen über die Aufgabe einer Smartphone-Kamera gefallen sind.

Smartphone cameras are not, they’re not artistic cameras. They’re information transfer cameras. […]

Yeah. I mean, I would slightly disagree with the information transfer aspect of the camera. I think it’s a huge component of what a smartphone camera needs to do. I think the bigger thing is they can never fail to take a photo, right?

„Pixel 11 gets in on the digicam trend“

Und genau deshalb ist ein Ökosystem mit einer breiten Auswahl an Software so wichtig. Erst damit wird aus einer Kamera, die Informationen übermittelt und immer ein erkennbares Bild produzieren muss, ein kreatives Medium.

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