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Lese-Ansicht

PageFeed – RSS-Feeds durchgeblättert

Three screens from the PageFeed mobile application showing an article view, a news feed, and the manage settings menu.

No endless scroll. No algorithm deciding what you see. Just the writers you choose — turned page by page, the way a newspaper used to feel.

PageFeed

Nichts für berufliche RSS-Leser:innen, aber ein erfrischender Take für die Kategorie der Feed-Reader.

Ihr wollt hier explizit nur wenige Quellen eintragen, von denen ihr dann aber keinen Eintrag übersehen möchtet – „Calm Feeds“, etwa für einen entspannten Sonntagvormittag.

Statt TikTok-Scrolling tippt ihr fürs Umblättern hier wie am Kindle. In die meinungsstarke Aufmachung lässt sich kaum reinquatschen: Lediglich zwischen unterschiedlichen Schriftgrößen sowie einem E-Ink-Mode wählt ihr aus. Das nenne ich Mut zur Entscheidung!

Der Sync verläuft nicht nur zwischen euren iPhones und iPads, sondern reicht bis ins Web – bereits die kostenlose Version ist viel zu großzügig. Mit nur wenigen Euro schaltet ihr alle anderen Nettigkeiten frei.

PageFeed fühlt sich wie eine typische Später-Lesen-Anwendung an, bleibt aber ein Feed-Reader – eine liebevolle Verpackung von RSS-Abos.

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13 Jahre nach dem Ende von Google Reader

Ein Social-Media-Beitrag, der an den dreizehnten Jahrestag der Einstellung von Google Reader erinnert und Benutzer dazu ermutigt, ein offenes Internet zu unterstützen, indem sie RSS-, Atom- oder JSON-Feeds zu ihren Websites hinzufügen.

via @zachleat

Keine Träne verdrücke ich für Google Reader.

Oder wie cool wären – beispielsweise – Podcasts ohne Podcast-Ökosystem? Wie cool wären Audio Shows, wenn sie nur auf Spotify stattfinden?

Genau.

Erst als die Zöpfe abgeschnitten waren, lebte RSS auf – in coolen Ideen, neuen Verzeichnissen und Dritt-Apps … so vielen Dritt-Apps.

Feedbin hält meine Zentralkopie, aber man hat es auch komplett in eigener Hand. Im letzten Herbst habe ich mir etwa Miniflux angeschaut1.

  1. Das Archiv zählt jetzt schon über 500 Episoden. Seit 2016 finanzieren Leserinnen und Leser direkt das iPhoneBlog. Sei dabei! ↩
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