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Lese-Ansicht

Die Aboverlängerung für Kagi steht an

Nächste Woche verlängert sich Kagi; es ist bemerkenswert, wie viel weniger klassische Websuchen ich inzwischen darüber (und generell) absetze. In den letzten Jahren waren es noch konstant 600 Anfragen pro Monat.

A smartphone displaying a webpage from Kagi showing search and assistant usage statistics by month from April to October 2026, including the number of searches and AI cost in USD. The background is a close-up of a wall with diagonal light gray and yellow panels.

Kagi diversifiziert – zu Recht. Die systemweiten Übersetzungen unter iOS sind für mich tatsächlich alltagsbereichernd. News und Summarize sehe ich dagegen als nette Dreingaben. Die Suchergebnisse von Hand auszusortieren, was vor Jahren noch ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal war, ist inzwischen zu viel Arbeit. „The Slop is real.“

Wenn ich über das Abo nachdenke, steht die Frage im Raum: Was sind die Alternativen? Wohin stecke ich traditionelle Websuchen?

Natürlich kenne ich DuckDuckGo, Ecosia und andere esoterische Suchmasken. Ich kann deren Qualität nicht beurteilen, bin aber nicht (mehr) bereit, zugekleisterte Webseiten und werbefinanzierte Ergebnisse zu akzeptieren.

Klar, das typische KI-Abo knabbert am Wert des Kagi-Abos. Kagi ist durch weniger Nutzung nicht schlechter, fühlt sich aber weniger wertvoll an.

Mit Spannung lese ich ihr Changelog; ab und zu klicke ich durch den Discord. Dort passiert viel, auch wenn mich vieles davon nicht betrifft / interessiert.

Andererseits fühlt es sich mindestens falsch an, den großen AI-Buden das typische Suchmaschinen-Geschäft komplett zu überlassen. Nicht alles kann (und sollte!) eine Websuche mit ChatGPT sein.

Und wenn’s inzwischen nur 10 Suchen pro Tag sind, bleiben es 10 Suchanfragen, mit denen ich qualitativ zufrieden bin. Dieses Empfinden lässt sich nicht ausschließlich numerisch messen.

A smartphone screen showing a search settings menu with a dropdown list of search engines, including DuckDuckGo, Bing, Brave, Ecosia, Google, Kagi, Perplexity, Qwant, SearXNG, Startpage, and Custom. The selected search engine is Kagi.

Durch meinen Umstieg auf Quiche (am iPhone) muss ich mich dort auch nicht mit einer suboptimalen Safari-Extension behelfen. Apple sollte wirklich mehr alternative Suchmaschinen für iOS zur Auswahl stellen!

Das Abo brauche ich mir aber nicht schönreden; ich hätte überhaupt kein Problem, diese Subscription zu pausieren. Kagi erbringt eine bezahlte Dienstleistung; ich fühle mich hier keinem (guten) Zweck verpflichtet.

Gleichzeitig bleibt es eine der wenigen Suchmaschinen, bei denen die Entwicklung tatsächlich spannend bleibt. Das betrifft nicht nur Kagi selbst, sondern auch die Zukunft der Websuche, die sich nach über 30 Jahren grundlegend ändert.

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BentoPDF – für alle PDF-Bedürfnisse

This is a screenshot of the BentoPDF mobile application interface displaying the main tools menu.

As if the BentoPDF project couldn’t get any cooler, the developer open sourced their new PDF standards and compression engines in the platform’s latest release

BentoPDF | Self-Host Weekly

Ihr wisst schon, für eure (versteckte) Homescreen-Seite, auf der ihr Progressive-Web-Apps sammelt.

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Delphitools – ein Web-Werkzeugkasten für digitalen Kleinkram

Smartphone-App-Oberfläche für das „delphitools Indie Toolkit“, die eine handgezeichnete Illustration einer Person an einem Schreibtisch über einem Menü von datenschutzfreundlichen Werkzeugen wie QR-Code-Generierung, Hintergrundentfernung und mathematischen Rechnern zeigt.

A collection of small, low stakes and low effort tools.

No logins, no registration, no data collection. I can’t believe I have to say that. Long live the handmade web.

delphi.tools

Die Webseite bündelt – ähnlich wie Akousa ⁠– unzählige kleine Helfer-Werkzeuge und gibt es mit Delphitools auch als App.

„Alles muss eine App sein (anscheinend).“

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„Why the Metaverse Failed“

Drei Personen sitzen während einer Podiumsdiskussion auf einer Bühne in Sesseln, mit "WSJ"-Logos im Hintergrund. Die Szene ist von einem Smartphone-Rahmen umgeben, und am unteren Rand steht der Text „The metaverse is...“.

via WSJ

Throughout this piece I haven’t mentioned Apple. While Apple did release a headset in 2024, It was never meant as a consumer product. The Apple Vision Pro was meant to test the waters, collect data, and build up their developer platform before the real AR product (probably some glasses) ships in the next few years.

I will say this about Apple; for how much I complain about their aggressiveness in shipping new features at the expense of software quality, Apple can sustain long term vision. They can plan and execute and iterate until the third one is good. Google can’t do that. Microsoft can’t do that (anymore). And Facebook can’t either.

Josh Marinacci

Big Picture: Apple kann nicht tiefstapeln; Unterstatement liegt nicht in ihrer DNA. Selbst wenn die Vision deutlich zu früh startete, behaupten sie: “It’s an early-adopter product, for people who want tomorrow’s technology today.”

Das setzte (grandios) überzogene Erwartungen (“Today marks the beginning of a new era for computing”), die nicht ansatzweise zu erfüllen waren.

So wird und wurde die Brille in der öffentlichen Wahrnehmung zurecht als Flop abgeschrieben, obwohl das Interface und die Plattform auf lange Sicht höchstwahrscheinlich zentral für Apple ausfallen – AI muss irgendwo laufen; Audio-only-Computing ist ungenügend.

Das Produkt, die Brille, ist bis heute gescheitert und trotzdem gibt keiner der beteiligten Akteure seine VR-/AR-Software-Entwicklung auf – obwohl das Smartphone auf Jahrzehnte hinaus weiter dominieren wird.

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13 Jahre nach dem Ende von Google Reader

Ein Social-Media-Beitrag, der an den dreizehnten Jahrestag der Einstellung von Google Reader erinnert und Benutzer dazu ermutigt, ein offenes Internet zu unterstützen, indem sie RSS-, Atom- oder JSON-Feeds zu ihren Websites hinzufügen.

via @zachleat

Keine Träne verdrücke ich für Google Reader.

Oder wie cool wären – beispielsweise – Podcasts ohne Podcast-Ökosystem? Wie cool wären Audio Shows, wenn sie nur auf Spotify stattfinden?

Genau.

Erst als die Zöpfe abgeschnitten waren, lebte RSS auf – in coolen Ideen, neuen Verzeichnissen und Dritt-Apps … so vielen Dritt-Apps.

Feedbin hält meine Zentralkopie, aber man hat es auch komplett in eigener Hand. Im letzten Herbst habe ich mir etwa Miniflux angeschaut1.

  1. Das Archiv zählt jetzt schon über 500 Episoden. Seit 2016 finanzieren Leserinnen und Leser direkt das iPhoneBlog. Sei dabei! ↩
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Wenns draußen zu heiß ist: Spaziergänge und Radrouten vor dem iPad

Ein Tablet, das auf dem Bedienfeld eines Laufbands montiert ist und eine virtuelle Wanderroute vom Pantheon zum Eiffelturm in Paris innerhalb einer Fitness-App anzeigt.

I have a $30 stationary bike that I got at Goodwill and I have an old Android tablet stuck to it, but I don’t have a Peloton membership. Nor do I have the interest to ride 80 miles to the beach. So I made https://PedalScape.com. It’s a local PWA, no backend at all, no tracking, just 4k bike rides.

Scott Hanselman

Und für Laufbänder: BeltScape.com

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