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„Who’s Afraid of Chinese Models?“

26. Juli 2026 um 16:17

Open-Weight-KI-Modelle bleiben teuer: Auch nach dem Training kostet jede einzelne Inferenz entsprechenden Rechenaufwand.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine Liste von KI-Modellen innerhalb einer Weboberfläche. Der Tab "Models" ist ausgewählt. Abschnitte umfassen "Kagi Recommended" mit "Kimi K2.6 (reasoning)", "Claude Opus 5 (reasoning)" und "Gemma 4 31B". Darunter befindet sich "Moonshot AI" mit "Kimi K2.7 Code", "Kimi K2.6 (reasoning)" und "Kimi K2.6". Unten zeigt eine Browserleiste die Adresse "assistant.kagi.com".

One of the most common misconceptions undergirding discussion of open weights models is that they are cheaper — free, even. After all, you can just download the weights, and skip the time and expense and capabilities necessary to create your own model. That is, of course, true, but the “free” in this case is a reference to the amount you need to spend on research and development; R&D is a fixed expense that is independent of the revenue you generate. […]

The point in terms of open weight models is that they are not free to serve. Kimi K3 costs $3 per million input tokens, and $15 per million output tokens; that is cheaper than Sol’s $5 per million input tokens and $30 per million output tokens, but that might not even be the right measurement.

Ben Thompson

Die Kosten verschwinden nicht, sie lassen sich aber teilweise aus der Cloud auf bereits verkaufte Hardware verlagern.

Mit intelligentem Routing zwischen unterschiedlichen Modellen haben iPhone-Kund:innen eine solche Rechenleistung bereits gekauft – in Form von Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Neural Engine. Nur Strom muss fortlaufend bezahlt werden. Es ist keine kostenlose Intelligenz, sondern eher eine „Prepaid Intelligence“: ein teilweise im Gerätepreis enthaltener „local first, cloud when necessary“-Ansatz.

Offene Modelle verändern die Wettbewerbsbedingungen in einem Markt, den Apple mit seiner Verbindung aus Hardware, Software und Services traditionell erfolgreich besetzt. Die Herausforderung ist die flexible Einbindung leistungsfähiger Modelle in den persönlichen Kontext, ihre Berechtigungen klar zu begrenzen und sie für appübergreifende Funktionen vorzubereiten.

Ironisch: Die vom Digital Markets Act implizierte iOS-Öffnung für konkurrierende KI-Modelle könnte Apples Position im Markt für seine Hardware paradoxerweise stärken – solange iOS die zentrale Orchestrierungsebene bleibt und entscheidet, welches Modell wann, wo und mit welchen Daten zum Einsatz kommt.

Kontrolliert Apple diese Koordinationsschicht jedoch nicht, besteht das Risiko, dass iOS als Betriebssystem austauschbar wird. Allein diese Gefahr würde den Start von Siri AI in der EU dauerhaft verhindern.

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WhatsApp: Reservierung von Benutzernamen (und andere Beobachtungen, die egal sind)

30. Juni 2026 um 11:26
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Einstellungsseite „Benutzername“ einer App mit dem Hinweis, dass Benutzernamen bald verfügbar sind, sowie eine Einstellung für „Kontakt über Benutzername“, die auf „Jeder“ gesetzt ist.

Alice Newton-Rex, WhatsApp’s head of product, said she had heard from users that they didn’t always want to share their phone numbers in order to be in contact with others, particularly in group chats.

She said she hoped the feature would „give users control over how they choose to show up“ on the app.

The secure messaging app Signal introduced an identical service in 2024.

Zoe Kleinman | BBC

Subjektive (und beinahe wertungsfreie) Beobachtungen während meines Urlaubs in einer Gruppe mit 25 Personen:

  • Niemand fragt nach einer Alternative für WhatsApp; niemand zieht gleichzeitig auch nur in Erwägung, für Plus zu zahlen.
  • Jeder, der unter „Accounts“ nachschaut, ob er bereits darf, klickt intuitiv den von der EU erzwungenen Hinweis auf BirdyChat weg.
  • Das ist komplett vergessen; für die Erstellung eines WhatsApp-Kontos ist weiterhin die Handynummer erforderlich.
  • Fotos werden in Chats geteilt, und mit zwei oder drei expliziten Ausnahmen geschieht dies quasi nie in HD.
  • „Staged Rollouts“ für neue Funktionen sind universell unbeliebt.

Und niemand stößt sich an der schrecklichen UI – außer mir. Bereits der „Meta AI“-Button disqualifiziert die App augenblicklich.

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