Tipp: OpenVox AI
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Diese Apps fanden im Video eine Erwähnung: OpenVox AI + OpenVox Reader + ElevenReader + Matter
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No endless scroll. No algorithm deciding what you see. Just the writers you choose — turned page by page, the way a newspaper used to feel.
Nichts für berufliche RSS-Leser:innen, aber ein erfrischender Take für die Kategorie der Feed-Reader.
Ihr wollt hier explizit nur wenige Quellen eintragen, von denen ihr dann aber keinen Eintrag übersehen möchtet – „Calm Feeds“, etwa für einen entspannten Sonntagvormittag.
Statt TikTok-Scrolling tippt ihr fürs Umblättern hier wie am Kindle. In die meinungsstarke Aufmachung lässt sich kaum reinquatschen: Lediglich zwischen unterschiedlichen Schriftgrößen sowie einem E-Ink-Mode wählt ihr aus. Das nenne ich Mut zur Entscheidung!
Der Sync verläuft nicht nur zwischen euren iPhones und iPads, sondern reicht bis ins Web – bereits die kostenlose Version ist viel zu großzügig. Mit nur wenigen Euro schaltet ihr alle anderen Nettigkeiten frei.
PageFeed fühlt sich wie eine typische Später-Lesen-Anwendung an, bleibt aber ein Feed-Reader – eine liebevolle Verpackung von RSS-Abos.
Lire besitzt diese fantastischen Wischgesten, mit denen man in Listen „alles darüber oder darunter als gelesen markiert“.
Wische ich nach rechts, werden alle RSS-Einträge darunter als gelesen markiert; ein Wisch nach links hakt alle Beiträge darüber ab.

Diese Fingerakrobatik führe ich viele Male am Tag in meinem RSS-Reader aus, während ich mir diese Gesten auch in diversen anderen Apps mit langen Listen wünsche – etwa E-Mail oder Todoist.
Alternativ könnte eine seitliche Wischgeste die Liste an dieser Stelle teilen und zur Selektion von Einträgen dienen. Ich denke etwa an Bookmarking-Apps wie GoodLinks oder meinen Ulysses-Zettelkasten.
Diese Geste lässt sich sicherlich auch auf Trackpads übertragen, allerdings fühlt sie sich „Touch-first“ an – ähnlich natürlich wie „Pull to refresh“.
Natürlich existiert bereits die Mehrfachauswahl per Zwei-Finger-Wisch – „Two-Finger Swipe to Multi-Select“. Insbesondere für sehr lange Listen erfordert das sehr langes Scrollen mit zwei Fingern. Statt Einträge darüber einzeln einzusammeln, könnte ein präziser Wisch eine unsichtbare Trennlinie ziehen: Alles darüber oder darunter wird so ausgewählt.

via @zachleat
Keine Träne verdrücke ich für Google Reader.
Oder wie cool wären – beispielsweise – Podcasts ohne Podcast-Ökosystem? Wie cool wären Audio Shows, wenn sie nur auf Spotify stattfinden?
Genau.
Erst als die Zöpfe abgeschnitten waren, lebte RSS auf – in coolen Ideen, neuen Verzeichnissen und Dritt-Apps … so vielen Dritt-Apps.
Feedbin hält meine Zentralkopie, aber man hat es auch komplett in eigener Hand. Im letzten Herbst habe ich mir etwa Miniflux angeschaut1.