❌

Normale Ansicht

Nur eine Notiz zur Zeit: Mononote

27. Juli 2026 um 17:17

Manchmal wünschte ich mir, dass ich Entwickler:innen direkt im App Store folgen könnte – um über ihre neuen Veröffentlichungen informiert zu bleiben. Abonnieren würde ich dabei sofort die Releases von Easlo.

Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms, der eine Benutzeroberfläche im Dark Mode zeigt, mit Widgets für Filminformationen, eine Wettervorhersage und einen Kalender, eingeblendet über einem Kartenhintergrund.

Mononote fokussiert sich nicht nur auf eine einzelne Notiz, sondern drückt diesem Vermerk obendrein ein hartes 180-Zeichen-Limit auf – als „Post-it“-Widget für den Homescreen oder als Live-Aktivität, solange man daran erinnert werden möchte.

Wie gesagt: Viel Platz für Text ist nicht; der Fokus liegt auf der eigentlichen Erinnerung.

  •  

Zwölf Jahre später: TestFlight mit Suchfunktion

22. Juli 2026 um 09:06
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt das Einstellungsmenü zur Geräteverwaltung, in dem mehrere verbundene Apple-Geräte mit ihren Modellnamen und iOS-Versionen vor einem unscharfen Hintergrund aufgelistet sind.

I get that this is a very “me and a few of my friends” problem, and search does help, but it’s not enough. The active to inactive beta ratio is so bad that few iPhone screens include more than two or three active betas. So here’s my proposal: Add a toggle in TestFlight’s settings that hides inactive betas.

John Voorhees | MacStories | 9to5Mac

Ein guter erster Schritt, der keine „me and a few of my friends“-Rechtfertigung benötigt. Und damit sollten die Forderungen nicht aufhören: Wo ist die Sortierung nach Plattform? Warum kann ich nicht generell festlegen, ob ich per E-Mail, Push oder gar nicht (!) über neue Versionen benachrichtigt werden möchte? Warum kann ich die Notifications für macOS-Beta-Apps über die iOS-App überhaupt nicht konfigurieren?

Zwölf Jahre werkelt Apple nun an TestFlight. Seit 2017 sind 10.000 „external testers“ erlaubt. Auch deshalb wird TestFlight rege als inoffizieller Vertriebsweg neben dem App Store genutzt – vermutlich in größerem Umfang, als wir gemeinhin annehmen.

  •  

Je nach Lust und Laune: Moods Faster

19. Juli 2026 um 19:20

Moods Faster – zum Protokollieren des eigenen Gemütszustands in Apple Health – ist die zweite App von Nick „Remind Me Faster“ Leith.

Eine Person hält ein Smartphone, auf dessen Display die Benutzeroberfläche einer Stimmungs-App mit fünf bunten, blumenförmigen Symbolen unter der Frage „Wie fühlst du dich?“ in einer Büroumgebung angezeigt wird.

Sie erfasst emotionale Befindlichkeiten mit einer unaufgeregten Herangehensweise und in absolut minimalistischer Verpackung. Müsste ich Gefühlslagen detailliert beschreiben oder Kategorien für Emotionen anlegen, wäre ich augenblicklich raus.

Die konsequente Reduktion auf das Wesentliche hat bei mir dazu geführt, dass ich tatsächlich meine Stimmungslage über die letzten Monate hinweg festgehalten habe – woran jede andere App zuvor scheiterte.

Tiefgreifende Erkenntnisse bleiben noch aus; die bisherigen (Sommer-)Monate gestalteten sich aber auch nicht besonders herausfordernd.

  •  

PaperTrail – TaskPaper auf iPhone und iPad

18. Juli 2026 um 11:27

Seit zehn Jahren erhält TaskPaper kontinuierlich Updates für Version 3. Meine Lizenz aus dem Jahr 2016 ist noch immer gültig – auch für die aktuelle macOS-Anwendung.

Matt Sephton strebt mit PaperTrail seit April an, die auf dem Desktop erstellten Text-To-dos mitzunehmen – vollwertig umgesetzt in einer äußerst ambitionierten iOS- und iPadOS-App.

Eine Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms, auf dem die App „PaperTrail“ geöffnet ist. Das Display zeigt eine Willkommensnachricht und Anweisungen zur Verwendung der App für die Organisation von Aufgaben und Notizen im Klartextformat. Am unteren Bildschirmrand ist eine virtuelle Tastatur zu sehen.

Um Dinge gestemmt zu bekommen, hat jeder so seine eigenen Hacks. Im App Store mangelt es bekanntlich nicht an To-do-Apps. PaperTrail ist „back to basics“, aber ohne gleich auf Papier zurückzufallen. Schließlich hat es zweifellos Vorteile, seine Aufgaben digital zu führen – angefangen bei der Portabilität und Durchsuchbarkeit.

Dafür braucht es aber kein kompliziertes System. PaperTrail greift diesen schlichten TaskPaper-Ansatz gelungen auf und öffnet mit seinem aktuellen Update auch Dateien von Bike Outliner – einer anderen macOS-App von Jesse Grosjean.

  •  

Als Safari-Erweiterung: (Wort-)„Filtre“ fürs Web

08. Juli 2026 um 09:49

Jedes soziale Netzwerk besitzt die Möglichkeit, bestimmte Begriffe auszublenden – stummzuschalten. Jeffrey Kuiken (Noir) hat das mit Filtre als native Safari-Erweiterung fürs Web umgesetzt.

Zwei Smartphone-Bildschirme zeigen die Benutzeroberfläche einer App zum Filtern von Webinhalten. Der linke Bildschirm zeigt die Hauptansicht der App mit einer Liste aktiver Filter, während der rechte Bildschirm ein Einstellungsmenü für eine bestimmte Website anzeigt, das Optionen zum Aktivieren des Filters und zum Anpassen des Anzeigestils enthält.

Dabei verschwinden nicht nur die explizit gewählten Schlüsselwörter, sondern auch der Kontext drumherum – etwa ein Nachrichtenartikel, der dann ausgegraut erscheint. Es gibt auch eine Option, diesen Kontext komplett zu verstecken; mir gefällt die optische Abwertung aber besser.

Von diesen Filtern könnt ihr einzelne Webseiten explizit ausklammern, wie etwa eine Suchmaschine. Unerwünschte Begriffe tauchen dann dort auf, müssen aber nicht in Nachrichtenportalen ertragen werden.

Das hat natürlich seine Grenzen: Filtert man „WM“, sieht man weiterhin alle Erwähnungen, die lediglich „das Turnier“ erwähnen – logisch.

Die Perfektion soll euch aber nicht im (Web-)Weg stehen: Einzelne Begriffe weitgehend ausklammern zu können – sei es temporär oder dauerhaft –, kann ganz persönliche Gründe haben, die eine App wie Filtre mit ihrem Angebot ernst nimmt.

  •  
❌