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Normale Ansicht

Bookmarks ≠ Bookmarks

18. August 2026 um 16:29
Mobile App-Schnittstelle, die eine Liste von Kategorien wie „Ungelesen“, „Mit Stern“, „Gelesen“ und „Alle“ mit Elementanzahl, eine Suchleiste und eine Fortschrittsanzeige für das Herunterladen von Bildern zeigt.

Dinge, die ich kaufen möchte, parke ich zuerst als Link in GoodLinks. Hashtag: „Shopping“. Liegen sie dort ein Weilchen, verschwindet manchmal die Kauflust. Andererseits kuratiere ich so eine perfekte Liste für potenzielle Geschenke – respektive Geschenkideen für Freunde und die Familie.

GoodLinks speichert grundsätzlich alle Adressen, die ich mir im Netz merken möchte – inklusive Read-it-Later-Artikeln.

Allerdings sichere ich dort keine Lesezeichen, auf die ich tagtäglich zugreife …

Smartphone-Display mit der Benutzeroberfläche der „Quiche Plus“-App, die eine Favoritenliste von Websites und eine Nachricht des Entwicklers anzeigt.

Dieses Dutzend häufig aufgerufener Webseiten liegt nämlich als „Favorites“ in Quiche – leider ohne Synchronisation zwischen meinen Computern. Das ändert sich hoffentlich, wenn die iPad-Version des Browsers mal alle TestFlight-Flugstunden absolviert hat.

Einer dieser „Favorites“ ist tinypad.app – eine sortierte Absprungplattform für mehr Lesezeichen. Als generelle Startseite im Browser ist mir das junge Projekt noch eine Spur zu langsam, allerdings funktioniert es als clevere und aufgeräumte Erweiterung meiner Bookmarks.

Ein Tablet-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Lesezeichen- und Leselisten-App. Eine linke Seitenleiste enthält Kategorien und Filter, während das Hauptfenster gespeicherte Einträge mit Aktionen wie „Play“, „Watch“ und „Read“ sowie Daten und Tags auflistet. Der restliche Bereich des Bildschirms zeigt einen weichen, abstrakten blau-grünen Hintergrund.

Links für aktuelle Projekte verwaltet DoMarks. Es ist für mich eine ausgelagerte und temporäre Verwaltung von Netzinhalten, an denen ich arbeite. Es finden sich dort eigentlich nie mehr als 50 aktive Links gleichzeitig.

Dort hake ich Webadressen als „completed“ ab und lasse sie nach einem Monat automatisch entfernen. Es ist ein Sammelbecken, das regelmäßig abgelassen wird, um den Überblick zu behalten.

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Neuer Anlauf für Quiche als iOS-Standardbrowser

29. Juli 2026 um 23:14

Ich schleiche seit Jahren um den Quiche Browser: Er ist eine der WebKit-Alternativen zu Safari, die mich immer gereizt haben. Jetzt habe ich dieses Fenster ins Netz für mich einmal konsequent geöffnet.

Ein Smartphone-Bildschirm, der eine Browser-Oberfläche mit einem geöffneten Popup-Menü zeigt, das Optionen wie „Darken“, „Disable Blocker“ und „Copy“ enthält, vor einem abstrakten violett-blauen Hintergrund.

Mir fehlen weiterhin Profile, mit denen sich mehrere Identitäten trennen lassen – etwa zwei unterschiedliche Mastodon-Logins.

Quiche baut Seiten jedoch bemerkenswert schnell auf, und der neue Shortcut per langem Druck auf die Adresszeile ist schlicht nett verpackt.

Die anpassbare Menüleiste ist ohnehin das besondere Alleinstellungsmerkmal: Ich benötige etwa nie „Reload“, aber ständig „Share“ – hier belege ich die Menüleiste einfach nach meinem Geschmack.

Mit Filtr greift dort nun auch Wipr, und ein „Kill Switch“ dreht pro Domain nerviges JavaScript ab. Für mich gab außerdem die direkte Integration von Kagi als Suchmaschine den Ausschlag, dieses Herzensprojekt als Standardbrowser auf dem iPhone auszuprobieren.

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