Manchmal wünschte ich mir, dass ich Entwickler:innen direkt im App Store folgen könnte – um über ihre neuen Veröffentlichungen informiert zu bleiben. Abonnieren würde ich dabei sofort die Releases von Easlo.
Mononote fokussiert sich nicht nur auf eine einzelne Notiz, sondern drückt diesem Vermerk obendrein ein hartes 180-Zeichen-Limit auf – als „Post-it“-Widget für den Homescreen oder als Live-Aktivität, solange man daran erinnert werden möchte.
Wie gesagt: Viel Platz für Text ist nicht; der Fokus liegt auf der eigentlichen Erinnerung.
Open-Weight-KI-Modelle bleiben teuer: Auch nach dem Training kostet jede einzelne Inferenz entsprechenden Rechenaufwand.
One of the most common misconceptions undergirding discussion of open weights models is that they are cheaper — free, even. After all, you can just download the weights, and skip the time and expense and capabilities necessary to create your own model. That is, of course, true, but the “free” in this case is a reference to the amount you need to spend on research and development; R&D is a fixed expense that is independent of the revenue you generate. […]
The point in terms of open weight models is that they are not free to serve. Kimi K3 costs $3 per million input tokens, and $15 per million output tokens; that is cheaper than Sol’s $5 per million input tokens and $30 per million output tokens, but that might not even be the right measurement.
Die Kosten verschwinden nicht, sie lassen sich aber teilweise aus der Cloud auf bereits verkaufte Hardware verlagern.
Mit intelligentem Routing zwischen unterschiedlichen Modellen haben iPhone-Kund:innen eine solche Rechenleistung bereits gekauft – in Form von Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Neural Engine. Nur Strom muss fortlaufend bezahlt werden. Es ist keine kostenlose Intelligenz, sondern eher eine „Prepaid Intelligence“: ein teilweise im Gerätepreis enthaltener „local first, cloud when necessary“-Ansatz.
Offene Modelle verändern die Wettbewerbsbedingungen in einem Markt, den Apple mit seiner Verbindung aus Hardware, Software und Services traditionell erfolgreich besetzt. Die Herausforderung ist die flexible Einbindung leistungsfähiger Modelle in den persönlichen Kontext, ihre Berechtigungen klar zu begrenzen und sie für appübergreifende Funktionen vorzubereiten.
Ironisch: Die vom Digital Markets Act implizierte iOS-Öffnung für konkurrierende KI-Modelle könnte Apples Position im Markt für seine Hardware paradoxerweise stärken – solange iOS die zentrale Orchestrierungsebene bleibt und entscheidet, welches Modell wann, wo und mit welchen Daten zum Einsatz kommt.
Kontrolliert Apple diese Koordinationsschicht jedoch nicht, besteht das Risiko, dass iOS als Betriebssystem austauschbar wird. Allein diese Gefahr würde den Start von Siri AI in der EU dauerhaft verhindern.
Flying Lotus composed a pair of ringtones that have been on iPhones since 2019, the producer revealed yesterday (August 21, 2024), after the news broke via the Twenty Thousand Hertz podcast. “Apple leaked it so I can say it,” the producer wrote on X. “I wrote some ringtones that have been in ur iPhone since ios13.” Those mini-compositions are “Daybreak” and “Chalet,” and you can check them out below.
Jazz Monroe | Pitchfork | Twenty Thousand Hertz (1/2)
Flying Lotus selbst hält Cosmogramma für sein bestes Album; auch Max Richter produzierte bereits Ringtones für Apple.
Die beiden 24-Minuten-Episoden des Twenty-Thousand-Hertz-Podcasts muss man gehört haben!
Ohne den allroundo eco abwerten zu wollen: Das ist eine nahezu perfekte Kabeltrommel als Backup-Charging-Set, das niemals eure Arbeitstasche verlassen sollte.
Aus Lüneburg von Vonmählen: Für 17 EUR (Affiliate-Link) ist es ein immer passendes Geschenk. Dem USB-C-Spiralkabel (90 cm) liegen Adapter für USB-A, Micro-USB und Lightning bei, die im Notfall auch mal Daten übertragen – für den familiären Gerätezoo.
Einzig das Plastik-Etui gefällt mir nicht; auf eine Nylon-Hardshell-Box mit Magnet- oder Reißverschluss könnte man sich auch unabsichtlich mal draufsetzen.
„Wi-Fi Assist“ war seit iOS 9 der eingeschränkte Versuch den Netzwerkwechsel zwischen Wi-Fi und Mobilfunk zu beschleunigen. „Connectivity Assist“ ist der neue Name für das Feature in iOS 27, das proaktiver den Datenverkehr lenkt und die Mobilfunkverbindung zusätzlich heranzieht, wenn das Wi-Fi schwächelt.
Anstelle von Downloads streame ich Podcasts und Texte, die ich mir vorlesen lasse. Dabei merke ich den stolpernden Netzwerkwechsel beim Verlassen der eigenen vier Wände regelmäßig. Seit iOS 27 gestaltet sich diese Übergabe fast reibungslos. iOS 27 zählt den dabei anfallenden Mobilfunk-Traffic mit.
I get that this is a very “me and a few of my friends” problem, and search does help, but it’s not enough. The active to inactive beta ratio is so bad that few iPhone screens include more than two or three active betas. So here’s my proposal: Add a toggle in TestFlight’s settings that hides inactive betas.
Ein guter erster Schritt, der keine „me and a few of my friends“-Rechtfertigung benötigt. Und damit sollten die Forderungen nicht aufhören: Wo ist die Sortierung nach Plattform? Warum kann ich nicht generell festlegen, ob ich per E-Mail, Push oder gar nicht (!) über neue Versionen benachrichtigt werden möchte? Warum kann ich die Notifications für macOS-Beta-Apps über die iOS-App überhaupt nicht konfigurieren?
Zwölf Jahre werkelt Apple nun an TestFlight. Seit 2017 sind 10.000 „external testers“ erlaubt. Auch deshalb wird TestFlight rege als inoffizieller Vertriebsweg neben dem App Store genutzt – vermutlich in größerem Umfang, als wir gemeinhin annehmen.
Ihr fühlt euch in der iCloud-Mediathek ganz wohl, habt aber Interesse daran, Fotos aus einer Point-and-Shoot-Kamera reinzuholen? So geht es mir aktuell – und so umständlich ist es.
I’ve removed all my social media apps — Instagram, Twitter, TikTok — and moved them onto an old iPhone I had lying around my house. I dubbed this phone my Scroll Phone. I designated a single spot in my home where I could use it: a stripy armchair in my living room, which I have now anointed the Scrolly Chair. […]
I just do most of it where the algorithm can’t find me.[…] I still find joy in social media, a glimmer of fondness for what it could be when microdosed instead of overdosed. It doesn’t need to be destroyed; it just needs to be kept in a corner, on a shelf, on a pig-shaped stand that reminds me that social media was always meant to be a little unserious.
Moods Faster – zum Protokollieren des eigenen Gemütszustands in Apple Health – ist die zweite App von Nick „Remind Me Faster“ Leith.
Sie erfasst emotionale Befindlichkeiten mit einer unaufgeregten Herangehensweise und in absolut minimalistischer Verpackung. Müsste ich Gefühlslagen detailliert beschreiben oder Kategorien für Emotionen anlegen, wäre ich augenblicklich raus.
Die konsequente Reduktion auf das Wesentliche hat bei mir dazu geführt, dass ich tatsächlich meine Stimmungslage über die letzten Monate hinweg festgehalten habe – woran jede andere App zuvor scheiterte.
Tiefgreifende Erkenntnisse bleiben noch aus; die bisherigen (Sommer-)Monate gestalteten sich aber auch nicht besonders herausfordernd.
Seit zehn Jahren erhält TaskPaper kontinuierlich Updates für Version 3. Meine Lizenz aus dem Jahr 2016 ist noch immer gültig – auch für die aktuelle macOS-Anwendung.
Matt Sephton strebt mit PaperTrail seit April an, die auf dem Desktop erstellten Text-To-dos mitzunehmen – vollwertig umgesetzt in einer äußerst ambitionierten iOS- und iPadOS-App.
Um Dinge gestemmt zu bekommen, hat jeder so seine eigenen Hacks. Im App Store mangelt es bekanntlich nicht an To-do-Apps. PaperTrail ist „back to basics“, aber ohne gleich auf Papier zurückzufallen. Schließlich hat es zweifellos Vorteile, seine Aufgaben digital zu führen – angefangen bei der Portabilität und Durchsuchbarkeit.
Dafür braucht es aber kein kompliziertes System. PaperTrail greift diesen schlichten TaskPaper-Ansatz gelungen auf und öffnet mit seinem aktuellen Update auch Dateien von Bike Outliner – einer anderen macOS-App von Jesse Grosjean.
Wispr Flow, Willow Voice oder „Dictation“ von Voicenotes: Sprache entwickelte sich quasi über Nacht zu einem neuen Eingabegerät für Computer – auf Augenhöhe mit Tastatur und Maus. Sie ist nicht neu, aber in puncto Latenz, kontextueller Einordnung sowie sprachlicher Bereinigung plötzlich mehr als ein Diktat.
GPT‑Live ist erschreckend gut; Apples „Advanced Dictation“ in der Beta von iOS 27 hält da noch nicht mit, liefert aber ausdrucksvolle Stimmen.
Noch existieren qualitative Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten. Alle verbessern sich jedoch rasant, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis integrierte Systemfeatures übernehmen und die dedizierten Apps verdrängen. Ich erwarte, dass Wispr Flow, Willow Voice und Co. eher früher als später keine eigenständigen Start-ups mehr bleiben. Basismodelle werden austauschbar; OS-Hersteller integrieren dieselbe Funktion ohne Kosten.
„KI-gestützte Sprachdiktate“ nannte ich die Funktion bislang. Zukünftig sprechen wir wahrscheinlich nur noch schlicht von „Sprache“ und müssen dafür keine separate Einstellung aktivieren. Wie absurd wäre es, Maus und Tastatur vor jeder Nutzung zu aktivieren!?
Was für Gibberish ich manchmal diktiere und trotzdem verstanden werde, ist sicherlich noch faszinierender, wenn man aus dem Zeitalter von Dragon NaturallySpeaking kommt. Ich merke jedoch, wie ich Eigennamen und explizite Schreibweisen von Begriffen inzwischen unbewusst voraussetze.
Transkription ist weitgehend ein gelöstes Problem – das habe ich intellektuell akzeptiert. Das Ganze jedoch in Echtzeit und bereinigt von jedem Stottern sowie allen Füllwörtern und Pausen zu bekommen, bleibt faszinierend. So wird nicht nur mitgeschrieben, sondern interpretiert.
Ich vermute, dass diese Eingabemethode noch nicht spektakulärer erscheint, weil sie a) noch von zu wenigen Menschen genutzt und b) lediglich als reine Niederschrift verstanden wird – obwohl gerade das Sprachverständnis der entscheidende Sprung nach vorn ist.
Um Spark zu demonstrieren, hatte ich die letzten zwölf Stunden keine Mails aus meinem Postfach sortiert. Schrecklich war’s für jemanden mit „Inbox-Zero“-Syndrom.
Nachdem dieses Video nun veröffentlicht ist, war’s das Erste, was ich heute Vormittag aufgeräumt habe.
Mark Brown (Game Maker’s Toolkit) veröffentlicht mit Word Play ein Roguelike-Vokabelspiel – mit ausschließlich englischsprachigen Begriffen, aber für alle, die Scrabble-Spaß mitbringen.
Die kurze Entstehungsgeschichte der Steam-Version dokumentierte er vor einem Jahr hier; in diesem 2-Minuten-Video kündigte er die soeben veröffentlichte iOS-Version an, die ’nen Fünfer kostet.
Und wenn Wortspiele euch nicht unterhalten können, gibt mir dieser Artikel die ideale Möglichkeit, auf Marks fantastische Videoessays über Videospiele zu verweisen.
Die IPA-Datei von BasiliskII ladet ihr etwa über den AltStore Classic aufs Tablet. Die Mac OS 8.1.iso sowie das Quadra-650.ROM müsst ihr selbst im Internet finden und ins lokale Verzeichnis der iPad-App legen.
Als Einstellungen habe ich gewählt:
Model: Quadra 900
CPU: 68040
RAM: 64 MB
Erstellt anschließend ein Macintosh HD.img mit 1.000 MB und zieht die Mac OS 8.1.iso in den Bereich „CD-ROM“.
Ich bleibe angetan von den Sprüngen, die die „To Go“-Version vollführt.
DEVONthink To Go 4.2 Chandra introduces Zen mode for distraction-free reading and editing, a redesigned icon view, and an updated OCR engine with improved accuracy and language support. Create new images or edit existing pictures with the new AI image creation popover, and add notes or scan documents right from the lock screen or Control Center with two new widgets.
Quickly navigate your databases with your favorites right on the databases list. Color groups and tags and order documents manually if needed. The chat can highlight text passages and ignores documents from databases you exclude. You can also open a chat for multiple selected documents. We’ve updated the support for many AI models, too, added GPT 5.5 Pro and the Xiaomi models, and removed outdated ones.
Wer bislang an der Komplexität der Desktop-Version abgeprallt ist, findet über DEVONthink To Go vielleicht einen neuen Zugang. So ging es zumindest mir.
I grew up in an age of games with pixels so chunky they made Duplo look refined. The era was bookended by the Atari 2600 and the Game Boy, with the likes of the Commodore 64, ZX Spectrum, BBC Micro, Amstrad CPC, Sega Master System and NES in-between. I love them all. Even the Amstrad. But my favourite retro console these days is the Pico-8. Which is a bit strange when you consider the Pico-8 never physically existed.
Dies ist (k)eine bierernste Analyse meiner Arbeitsleistung aus zwei Urlaubswochen, sondern eher eine Machbarkeitsstudie fürs tägliche Bloggen trotz familiärer Verpflichtungen.
Jedes soziale Netzwerk besitzt die Möglichkeit, bestimmte Begriffe auszublenden – stummzuschalten. Jeffrey Kuiken (Noir) hat das mit Filtre als native Safari-Erweiterung fürs Web umgesetzt.
Dabei verschwinden nicht nur die explizit gewählten Schlüsselwörter, sondern auch der Kontext drumherum – etwa ein Nachrichtenartikel, der dann ausgegraut erscheint. Es gibt auch eine Option, diesen Kontext komplett zu verstecken; mir gefällt die optische Abwertung aber besser.
Von diesen Filtern könnt ihr einzelne Webseiten explizit ausklammern, wie etwa eine Suchmaschine. Unerwünschte Begriffe tauchen dann dort auf, müssen aber nicht in Nachrichtenportalen ertragen werden.
Das hat natürlich seine Grenzen: Filtert man „WM“, sieht man weiterhin alle Erwähnungen, die lediglich „das Turnier“ erwähnen – logisch.
Die Perfektion soll euch aber nicht im (Web-)Weg stehen: Einzelne Begriffe weitgehend ausklammern zu können – sei es temporär oder dauerhaft –, kann ganz persönliche Gründe haben, die eine App wie Filtre mit ihrem Angebot ernst nimmt.